Hauptfolge September 2026 - Folge 93
Shownotes
Der Herbst naht und auch im September 2026 haben wir wieder etwas für euch vorbereitet: Neben dem altbewährten Journalclub mit vielen spannenden Studien haben wir euch diesen Monat einen Live-Mitschnitt vom Fürther Anästhesie Intensiv Repetitorium zum Thema "Physiologisch und psychologisch schwieriger Atemweg" mitgebracht. Außerdem haben wir uns diesen Monat viel Zeit für eure Kommentare genommen und haben dazu Unterstützung von einem Erstautor einer Studie und einer Politikwissenschaftlerin erhalten, aber hört am besten einfach selbst. Wir wünschen euch ganz viel Spaß mit der September-Folge!
Journalclub
Thorben
Dominic
Henning
https://www.bjanaesthesia.org/article/S0007-0912(26)00592-1/abstract
Paula
Martinez L, Hansen A, Patel M, Khiabani D, Mbom D, Smith T, Villa B, Cao B, Buchel B, Derr C. Where should we compress? Ultrasound identification of the ideal area of maximal compression for CPR. Resuscitation. 2026 Sep;226:111220. doi: 10.1016/j.resuscitation.2026.111220. Epub 2026 Jul 23. PMID: 42492621.
Physiologisch- und psychologisch schwieriger Atemweg
Marin J, Davison D, Pourmand A. Emergent endotracheal intubation associated cardiac arrest, risks, and emergency implications. J Anesth. 2019 Jun;33(3):454-462. doi: 10.1007/s00540-019-02631-7. Epub 2019 Mar 21. PMID: 30900042.
Yang TH, Shao SC, Lee YC, Hsiao CH, Yen CC. Risk factors for peri-intubation cardiac arrest: A systematic review and meta-analysis. Biomed J. 2024 Jun;47(3):100656. doi: 10.1016/j.bj.2023.100656. Epub 2023 Sep 1. PMID: 37660901; PMCID: PMC11220532.
https://register.awmf.org/assets/guidelines/001-028l_S1_Atemwegsmanagement_2023-09.pdf
Khandelwal N, Khorsand S, Mitchell SH, Joffe AM. Head-Elevated Patient Positioning Decreases Complications of Emergent Tracheal Intubation in the Ward and Intensive Care Unit. Anesth Analg. 2016 Apr;122(4):1101-7. doi: 10.1213/ANE.0000000000001184. PMID: 26866753.
Gibbs KW, Semler MW, Driver BE, Seitz KP, Stempek SB, Taylor C, Resnick-Ault D, White HD, Gandotra S, Doerschug KC, Mohamed A, Prekker ME, Khan A, Gaillard JP, Andrea L, Aggarwal NR, Brainard JC, Barnett LH, Halliday SJ, Blinder V, Dagan A, Whitson MR, Schauer SG, Walker JE Jr, Barker AB, Palakshappa JA, Muhs A, Wozniak JM, Kramer PJ, Withers C, Ghamande SA, Russell DW, Schwartz A, Moskowitz A, Hansen SJ, Allada G, Goranson JK, Fein DG, Sottile PD, Kelly N, Alwood SM, Long MT, Malhotra R, Shapiro NI, Page DB, Long BJ, Thomas CB, Trent SA, Janz DR, Rice TW, Self WH, Bebarta VS, Lloyd BD, Rhoads J, Womack K, Imhoff B, Ginde AA, Casey JD; PREOXI Investigators and the Pragmatic Critical Care Research Group. Noninvasive Ventilation for Preoxygenation during Emergency Intubation. N Engl J Med. 2024 Jun 20;390(23):2165-2177. doi: 10.1056/NEJMoa2313680. Epub 2024 Jun 13. PMID: 38869091; PMCID: PMC11282951.
Jhou HJ, Chen PH, Lin C, Yang LY, Lee CH, Peng CK. High-flow nasal cannula therapy as apneic oxygenation during endotracheal intubation in critically ill patients in the intensive care unit: a systematic review and meta-analysis. Sci Rep. 2020 Feb 26;10(1):3541. doi: 10.1038/s41598-020-60636-9. PMID: 32103138; PMCID: PMC7044442.
Transkript anzeigen
00:00:10: Hallo und herzlich willkommen bei den Pinup-Docs.
00:00:13: Ich bin Torben,
00:00:15: ich bin Dana,
00:00:16: Pauler,
00:00:18: Dominik
00:00:19: Und ich bin Henning.
00:00:21: Und diesmal ohne Absprache geklappt!
00:00:23: Also eigentlich sollten wir das nie wieder absprechen.
00:00:26: Herzlich Willkommen bei der PinUp-Dox.
00:00:28: Folge vom Oktober... September... September, September... Ich bin zeitlich orientiert Geht so.
00:00:41: Vom September, zwanzig sechsundzwanzig.
00:00:43: schön dass ihr dabei seid.
00:00:44: wir sind die Pinnablogs.
00:00:45: wir reden jeden Monat über perioperative intensiv und Notfallmedizin.
00:00:48: wenn euch gefällt was ihr hier hört dann lasst uns doch eine positive Bewertung oder ein Kommentar auf den gängigen Podcast Plattformen da.
00:00:55: Wenn es euch besonders gut gefällt das ihr gehört Dann fänden wir schön wenn ihr uns was in Hut werft.
00:01:01: Das macht ihr über unser Homepage www.
00:01:03: pinn-app-docs.de.
00:01:05: Dort gibt es einen Fördern Button Und über diesen Fördern warten könnt ihr was immer ihr vor richtig haltet.
00:01:10: Uns in den Hut, uns in den Hut werfen und zukommen lassen.
00:01:14: Und damit dieses Projekt am Leben erhalten.
00:01:15: wenn ihr CME Punkte hierfür haben wollt oder eine Fortbildungsbescheinigung könnte das auch haben.
00:01:22: In diesem Podcast sind vier Code Wörter versteckt.
00:01:25: Ihr geht mit diesen vier Codewörtern ebenfalls auf unsere Homepage.
00:01:29: gibt sie in der richtigen Reihenfolge unter cme schrägstrich bescheinigung ein zusammen mit euren persönlichen Daten, also Name.
00:01:39: Wird alles nicht gespeichert, müsst ihr euch keine Gedanken machen.
00:01:41: Alles direkt wieder weg.
00:01:43: Name und was wir dafür brauchen.
00:01:46: Und eure einheitliche Fortbildungsnummer.
00:01:50: Wenn das alles richtig ist, besonders die Nummer muss auch richtig sein und die Code-Wörter, dann reichen wir das Ganze an die Ärztekammer Niedersachsen weiter und ihr kriegt drei Fortbildungspunkte oder eine Teilnahmebescheinigung, die ihr bei eurem Arbeitgeber einreichen könnt.
00:02:06: Wir können keine notfallmedizinischen Fortbildungspunkte ausgeben, weil das in Niedersachsen schlicht und einfach nicht geht.
00:02:11: Und solange es nicht geht, können wir sie auch nicht beantragen.
00:02:16: Wenn ihr diese Fortbildungspunkte in Anspruch nehmt, würden wir uns sehr freuen wenn ihr uns regelmäßig was zukommen lasst, weil's doch nicht unerheblich ein Zusatzaufwand für uns ist und dieses Projekt ja einfach weiter bestehen soll!
00:02:29: Wir wurden auch letzten Monat gefördert und da sollen auch ein paar Leute genannt werden.
00:02:34: David schreibt optimale Unterhaltung während meiner Gassi-Runde.
00:02:39: Grüße aus Sanderbusch!
00:02:41: Vielen Dank für euer Engagement, schreibt Jenny.
00:02:45: Mike schreibt vielen dank euch.
00:02:48: wie immer Wissensvermittlung in jeglicher Alltagssituation diesmal auf dem Weg in den Urlaub.
00:02:55: Saskia schreibt Liebe Grüße von Jan und Jas.
00:02:58: Saskia Beim Pendeln zwischen NEF Standorten immer wieder eine gute Möglichkeit sich fortzuwenden.
00:03:05: Alexander schreibt, vielen Dank für Sinnstiftung beim Arbeitsweg Stau.
00:03:11: und Jana schreibt es ist immer wieder ein Fest euch zu hören.
00:03:16: Es haben noch viele mehr gespendet.
00:03:19: Vielen Dank dass wir das hier so machen dürfen.
00:03:22: ich kann sagen dass wir alles mit viel Freude und viel Herzblut machen.
00:03:27: Wir sind ein interaktiver Podcast.
00:03:28: Interaktiv heißt wenn wir etwas sagen dann könnt ihr uns dazu Kommentare schreiben.
00:03:34: Am besten über unser Kontaktformular und wir sind auch auf allen gängigen Social Media Plattformen, aber über das Kontaktformulaar ist es für unseren im Nachhinein am leichtesten nachzuvollziehen wo die Kommentare herkommen und auf welche wir schon geantwortet haben.
00:03:49: Es gab diesen Monat mehrere Kommentare was uns auf der einen Seite sehr freut, auf der anderen Seite zeigt dass wir vielleicht hier und da ungenau waren.
00:03:57: Und es geht zum einen über Dominic und mein Statement bezüglich, die Videolaringoskopie wird eh die direkte Laryngoskopi ablösen.
00:04:09: Wir werden irgendwann nicht mehr mit beleuchteten Türklinken intubieren.
00:04:13: Zum Einen hat sich der Autor der Studie bei mir gemeldet und ich hoffe dass er mir noch ein Audiokommentar schickt weil er ein zwei Sachen die wir kritisiert haben da noch einordnen möchte.
00:04:24: Ich möchte nur noch mal betonen, das kam jetzt gar nicht aus der Ecke.
00:04:28: Nur ich finde es wichtig dass man das weiß.
00:04:30: wenn wir eine Studie kritisieren geht's nicht darum dass wir die Autor nur deren Arbeit kritisiert.
00:04:34: viele von uns haben selbst schon Forschungsarbeit gemacht auch wenn ich mehr Konsument bin aber trotzdem habe ich auch schon ein paar Studien wo mein Name mit drauf steht und ich weiß wie viel Arbeit.
00:04:45: das ist und ich weiss Wie schwierig oder fast unmögliches ist Sachen alle Sachen zu bedenken Problemchen auszuräumen, es geht viel mehr darum den Hörern zu vermitteln.
00:04:57: Was kann diese Studie aussagen und was vielleicht nicht?
00:05:00: Es geht nicht darum den Finger auf die Autoren zu zeigen und ihnen zu sagen das hast du auf gut deutsch gesagt scheiße gemacht.
00:05:06: darum geht's gar nicht.
00:05:08: Studien haben ihre Limitationen und auch diese Limitation muss man aufmerksam machen.
00:05:12: Natürlich kann man dann immer die ideale studie skizzieren.
00:05:16: dass die mit normalen Mitteln fast nicht umsetzbar ist, ist mir völlig klar und sollte auch jemand anders klar
00:05:21: sein.
00:05:47: um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen.
00:05:50: Erstens das Studiendesign.
00:05:53: Die Studie war nie als Non-Inferiority Trial angelegt, wie auch im Methodenteil beschrieben wurde hier ein prädiffinierter hierarchischer Testansatz gewählt bei dem in einem ersten Analyse Schritt auf Nichtunterlegenheit getestet wurde.
00:06:07: unter der Voraussetzung dass nicht Unterlegenheit gezeigt werden kann erfolgen dann geplante Analysen auf Überlegenheit Dieses auch so im statistischen Analyseplan festgelegt, der als Supplement der Publikation beigefügt ist.
00:06:22: Das hierarchische Testen hat in erster Linie mit der Kontrolle des Alpha-Fehlers bei multiplen Tests zu tun.
00:06:28: Alle Analysen bezüglich Superiority waren von Anfang an so geplant wie sie durchgeführt wurden.
00:06:35: Entsprechend war die Fallzahlberechnung auf Superiority bei einer Power von neunzig Prozent ausgelegt.
00:06:42: Es wäre darüber hinaus auch schlicht nicht im Sinne der Good Scientific Practice in einer randomisiert kontrollierten Studie aufgrund einer Post-Hoc-Analyse spontan mehr Patientinnen einzuschließen, als im Ethik-Votum auf Grund des zugrunde liegenden Designs beantragt
00:06:58: wurden.
00:07:00: Zweitens die Exklusion von PatientInnen durch Behandelende Anästhesistinnen und Anästesisten.
00:07:07: In der Tat liegt hier ein möglicher Bayes der Studienpopulation vor.
00:07:11: Dieser Bayes würde allerdings nicht die Videolaringoskopie bevorzugen, weil an dieser Stelle ja lediglich bestimmte Patientinnen nicht der Randomisierung zugeführt würden.
00:07:20: Also gar keine Intervention im Rahmen der Studie erhalten.
00:07:25: Wäre dies häufig aufgetreten hätte die Studie also insgesamt ein Kollektiv mit tendenziell weniger schwierigen Atemweg untersucht da ja mutmaßlich solche mit schwierigem Atem Weg von der Randomisierung ausgeschlossen worden
00:07:38: wären.
00:07:39: Insgesamt ist uns aber gar kein Fall bekannt geworden, indem es zu einer solchen Exklusion vor der Randomisierung gekommen
00:07:45: wäre.
00:07:48: Drittens der Crossover nach Randomisierung.
00:07:53: Nach der Randomisierung – aber vor dem ersten Laryngoskopiefesuch kam es wie von euch besprochen in den drei Armen zu einundvierzig, dreizehn und acht Crossovers in einen anderen Studienarm.
00:08:07: Erwartbarerweise sind die meisten Crossover weg vom konventionellen Laryngoskop zu verzeichnen, eben weil die Videolaryngoscopy als sicherer wahrgenommen wird.
00:08:17: Solche Crosover sind in randomisierten Studien ganz generell nicht ungewöhnlich und mit vier Komma acht, eins Komma fünf und einem Prozent auch nicht sonderlich häufig.
00:08:29: vor allem trägt ja die durchgeführte Intention to Treat Analyse genau diesem Umstand Rechnung.
00:08:36: Hierbei werden Patientinnen in dem Arm analysiert, indem sie randomisiert wurden und nicht in dem, in dem Sie tatsächlich behandelt wurden.
00:08:45: Das ist
00:08:46: gute Praxis in randomisiert kontrollierten Studien.
00:08:50: Zudem wurde in einer Sensitivitätsanalyse der Unterschied zwischen den Ergebnissen der Intention to Treat und einer Per-Protocol Analyse beleuchtet.
00:09:01: Hier fand sich keinerlei Unterschied – das ist auch in Supplements gezeigt!
00:09:06: Die angesprochenen Crossover hatten also, auch wenn sie tatsächlich vorgekommen sind keinen messbaren Einfluss auf das Ergebnis des primären Endpunkts.
00:09:18: Der vierte Punkt der Führungsstab.
00:09:20: hier liegt mit Sicherheit ein wichtiger Kritikpunkt.
00:09:23: Das von uns gewählte Vorgehen in der Studie ist in erster Linie dem pragmatischen Studiendesign geschuldet.
00:09:31: Darüber hinaus ist auch fraglich ob es die klinische Praxis widerspiegelt und auch ethisch vertretbar wäre alle elektiven präoperativen Intubationen nur aufgrund der Studie mit Führungsstab durchzuführen.
00:09:46: Zumindest beim konventionellen Nahrungskop geht dies ja mit einem erhöhten Komplikationsrisiko einher.
00:09:54: Andererseits ist die Intubration ohne irgendeine Form von Führung bei dem hyperangulierten Spatel weitgehend unmöglich, man kommt aus diesem Dilemma also nicht ganz heraus und deshalb diskutieren wir das auch im Paper.
00:10:08: Allerdings hilft auch hier ein Blick auf die durchgeführte Analyse, in der wir nur Innovationen mit Führungsstab analysiert haben.
00:10:15: Und hier zeigt sich auch eine deutliche Überlegenheit der Videorengoskopie.
00:10:21: Ich hoffe ich konnte an der einen oder anderen Stelle etwas zum wissenschaftlichen Diskurs beitragen und danke euch noch mal herzlich für euer Interesse an unsere Arbeit und vor allem auch für euren unermüdlichen Einsatz an der deutschsprachigen Formfront!
00:10:34: Viele Grüße, Euer Benedikt.
00:10:37: dann zu meinem Statement, ob wir das nicht haben.
00:10:41: Da kommt zurecht eine Kritik die ich zugeben muss.
00:10:44: es gibt ja keine Studie die zeigt also First Pass Success ist zwar besser bei Videologen Skupir aber dass das Outcome wirklich besser ist, das wissen wir gar nicht.
00:10:54: den Punkt muss sich zulassen.
00:10:56: Ich muss aber auch sagen von einer einzelnen Handlung in sowas komplexem wie einer elektiven OP wo die Intubation ja Mittel zum Zweck ist.
00:11:08: Nachzuweisen, dass das Outcome-relevant ist am Ende.
00:11:11: Wo Chirurgie dazwischen passiert?
00:11:15: Wo verschiedenste Medikamente zwischendurch passieren?
00:11:18: Wo Antibiotika und und und... Das ist extrem schwierig!
00:11:23: Da kann man sicherlich noch besser sein als für das Pathsuccess an sich.
00:11:29: Es ist sicher nicht patientenorientiert da gebe ich absolut recht.
00:11:34: Aber Langzeitautkommen bei einer elektiven Intubation, also das muss schon eine echt riesige Meteranalyse sein um da irgendwas nachweisen zu können.
00:11:45: Ich halte das für nahezu unmöglich weil das so multifaktoriell ist und auch so selten was passiert.
00:11:51: Also es sind zwei Sachen.
00:11:52: Es ist viele Faktoren und es passiert selten dass in der Studie abzubilden Echt schwer und wir haben zumindest Notfallmedizinische Studien, die schon zeigen dass mit jedem weiteren Intubationsversuch das Outcome schlechter wird.
00:12:06: Das sind alles.
00:12:06: Notaufnahmestudien gebe ich offen zu also die ich gefunden habe.
00:12:09: Ich hab auch noch mal reingeguckt.
00:12:10: Ich habe jetzt intensiv und Notaufnahme findet man da viel zu aus dem elektiven Setting findet man fast nichts zu ist aber auch echt schwierig.
00:12:21: Wahrscheinlich weil im elektiven setting halt noch viel weniger passiert oder
00:12:25: genau Weil noch viel weniger passiert und weil die Intubation, diese Notaufnahme-ICU-Setting ja häufig zum Beispiel ein respiratorisches Problem.
00:12:33: Da kannst du es ja viel besser korrelieren das Ganze.
00:12:37: Am Ende hast Du ja im elektriven Setting auch einfach die Leute, die im OP soll das viel viel häufiger machen mit einem viel geringer Retest Wahrscheinlichkeit und deswegen ist glaube ich was Torben sagt, genau das Problem.
00:12:48: Ich mache etwas häufig ich habe also viel Routine die Pre-Test Wahrscheinlichkeit ist relativ gering da einen signifikanten Unterschied nachzuweisen ist halt schwierig und da es ist halt im ICU Setting oder Notaufnahme Setting oder im Prä-Hospitalen Setting deutlich einfacher.
00:13:03: grundsätzlich ich gebe Torben in allem Recht was ich gesagt habe.
00:13:06: ich bleibe trotzdem bei meinem Statement weil es meiner persönlichen Meinung nach damit genug Argumente gibt warum die direkte Laryngoskopie irgendwann verschwinden wird.
00:13:18: Und das begründe ich einfach damit, dass es in der Medizin häufig so war, dass Innovationen dadurch getrieben wurden und nicht immer nur zwangsläufig durch Aufkamrelevanz.
00:13:28: Der zweite Punkt ist ja auch genannt wurde im Kommentaren ist Ja bei die Videolangenoskopie ist doch viel teurer.
00:13:34: da stimmt Das muss man einfach sagen Die Geräte sind teurer.
00:13:37: Man braucht zumindest beim hyper angulierten Brauch einen Führungsstab oder ein Führungstyvice.
00:13:43: aber alle anderen außer den Führungenstabs sind noch teurer muss man ja auch fairerweise sagen.
00:13:48: Und allein deswegen kommt es nicht zur Ablösung, ich glaube die Preise und dazu noch kostenlos im Gesundheitssystem alles absolut richtig.
00:13:58: das will ich auch gar nicht wegdiskutieren.
00:14:01: Ich glaube dass das aber in der Anästhesie von den Großen in die kleinen Kliniken Videolängenskopie wird günstiger werden.
00:14:09: Es ist immer noch vergleich mit dem was die Chirurginnen für Stapler und Equipment ausgeben.
00:14:17: Es sind immer noch Peanuts, ich glaube es wird schnell dahin gehen dass wir es doch überall präsent haben.
00:14:29: Und natürlich ist dann immer noch den Niedergelassen an.
00:14:31: das ist eben ohne Kritik am Nieder gelassen.
00:14:33: aber der ist alleine, der ist Facharzt der weiß was er kann, der das konventionell macht.
00:14:38: Aber ich glaube gerade in den Ausbildungskliniken wird es immer mehr werden.
00:14:42: Da, glaube ich sind die Kosten kein so riesengroßer Faktor.
00:14:45: Und dann wird es in den Unikliniken anfangen und auf die kleineren Häuser ausgerollt werden ist mein Gefühl.
00:14:51: Ich sehe das Geldargument.
00:14:54: Ich glaube einfach nicht dass das Hemmnis für dieses Device wird.
00:14:59: Wir haben doch auch schon einen Kommentar gehabt wo der Kollege, glaube der ein Krankenhaus schon komplett auf Vitilaringoskopien in jedem Saal umgestellt wurde und dort nur noch die direkte Laryngoskopie als Backup verfügbar ist.
00:15:11: Also offensichtlich gibt es schon Kliniken, die diesen Weg gehen oder gegangen
00:15:15: sind.".
00:15:16: Und man muss auch sagen also ich will das nicht komplett vergleichen weil natürlich man noch besser Fehler beziehungsweise Komplikation nachweisen kann.
00:15:24: aber Ich habe die ZVK-Lage noch rein nach Landmarken gelernt.
00:15:32: Als es los ging mit Sono konnte sich keiner vorstellen, dass das irgendwann Pflicht ist.
00:15:36: Du musst Landmarken können.
00:15:37: Solo ist nur wenn's schwierig ist und dafür haben wir auch gar nicht genug Sono-Geräte und so.
00:15:42: und mittlerweile kann man sich kaum vorstellen... ...dass man das abseits von einer absolut Notfallsituation nach Landmark macht und nicht das Sono holt.
00:15:51: Und ich mache jetzt auch nicht so lange Medizin.
00:15:53: also schon die Entwicklung finde ich schon krass!
00:15:56: Das ist ein bisschen mein Grazerger.
00:15:58: Natürlich ist die Komplikationsrate da höher gewesen.
00:16:00: Gebe ich offen zu und es liess sich auch leichter aufeinander folgen, also meine Karottes punktiert kein Sono benutzt das lässt dich ganz gut in Verbindung bringen.
00:16:12: Das
00:16:13: recht offensichtlich würde ich sagen.
00:16:15: Gut so viel zur den Kommentaren zu Video direkte Lagenoskopie.
00:16:21: Ich habe noch einen ganz persönlichen Kommentar bekommen, weil wir haben doch letztes Mal als wir über diese Studie diskutiert haben auch über die Führungsstärke diskutiert.
00:16:31: Und ich habe in der innernbrunste Überzeugung gesagt dass ich noch nie ohne Führungsstab intubiert habe und wurde dann von einer ehemaligen Kollegin korrigiert das sei doch unser Standard gewesen!
00:16:41: Ich schiene also wohl vergessen zu haben, dass sich auch ohne Fährungsstab inturbieren kann.
00:16:51: solche Dinge komplett verdrängen kann, wenn man das dazwischen dann jahrelang anders gemacht hat?
00:16:56: Ja.
00:16:58: Absolut!
00:16:59: Ich
00:16:59: fand es sehr witzig.
00:17:01: Gut, dann würde ich direkt vom Atemweg zur Beatmung gehen und wir hatten ja in der Unifolge eine kleine Beziehungsweise-Torme, eine kleine Umfrage gestartet wie er auf euren Intensivstationen beatmet und ich habe das Ganze mal versucht ein bisschen systematisch aufzuarbeiten.
00:17:17: und Primary Outcome Ihr macht alle deutlich mehr druckkontrollierte Beatmungen als volumenkontrollerte Beatmung.
00:17:24: Da möchte ich noch mal sagen, dass sich auch von Paula gelernt hat das die europäische Leitlinie tatsächlich die volumen kontrollierende Beatmung empfiehlt was mir da auch nicht klar war.
00:17:32: Es gibt noch ein paar andere Kommentare da würde ich gerne noch ein bisschen tiefer drauf eingehen.
00:17:38: Zum einen haben wir im Kommentar bekommen besonders bei ECMO-Patientinnen Besonders halt bei VV logischerweise.
00:17:45: Da sicherlich nochmal Abweichungen gibt, wo auch der Driving Pressure in der aktuellen Evidenz die beste Vorhersage für die Mortalität ist, dann auch verlassen wird und das da ab und zu mit sehr niedrigen Tidalvolumina beatmet wird eben um die Mechanic Power zu reduzieren.
00:18:04: Das macht ja auch total Sinn.
00:18:06: Sicherlich hat jede Klinik ihre eigenen Weaning Protokolle von der ECMO.
00:18:11: bei uns Im Haus ist es auch so, dass gerade wenn die Eggmo frisch reingeht das dann versucht wird erst mal die Mechanik Power eine Beatmung deutlich zu reduzieren weil genau dafür habe ich die Egg Mo ja dann.
00:18:21: Im Winning ist es dann im Zweifel nochmal ein bisschen anders.
00:18:23: aber gerade am Anfang macht es ja total Sinn was wir auch noch bekommen haben.
00:18:27: das fand ich ein ganz spannendes Konzept.
00:18:29: da hat jemand auf einer Intensivstation gearbeitet die auf sedierungsfrei intensiv Medizin setzt.
00:18:34: Ich persönlich finde das wording immer nicht so ideal weil es ja eine klare DV Empfehlung gibt ist ja auch egal.
00:18:40: Es ist dann nun mal so gelabelt und er hat erzählt oder sie, ich weiß es nicht mehr genau das dort die Tubus-Toleranz nicht regelhaft mit Propofole und Sofenta erreicht wird sondern mit Oxycodone per Osso und Piritramid IV Und dass wenn die Patientenden jetzt nicht eine strenge Indikation für Normal Capnia haben zum Beispiel Schädeland Trauma oder sowas Das dort alle im CPAP ohne Pressure Support beziehungsweise in Pressure support von einem Millibau und aktiver Tubis Kompensation atmen das finde ich wild, aber wahrscheinlich auch nur weil ich es noch nicht gesehen habe und im ARDS-Fall nehmen sie dann noch Sevo Floran dazu, um auch da eine spontane Atmung zu ermöglichen.
00:19:18: Das ist ein spannendes Konzept, das würde ich tatsächlich gerne mal in echt sehen... Es geht
00:19:22: schon!
00:19:22: Aber man muss aufpassen wie die Sau dass das mit der Tubus Kompensation passt.
00:19:29: Wir hatten vor kurzem den Fall, dass die falsche Tubusgröße eingestellt war und die Patientin aufgrund einer Epiklotitis mit Nasal mit einem sehr kleinen Tubus intubiert war.
00:19:41: Und da war aber der achten halber Tubus bei der automatischen Tubuskompensation eingestellt und dann wollte man schauen ob die Patienten denn spontan atmen kann.
00:19:51: Schon den Pressure Support glaube ich von drei oder so, aber das reicht halt nicht.
00:19:54: Weil es ist wie durch einen Strohhalm zu atmen und man muss sich einfach bewusst machen dass da die automatische Tupos Kompensation schon wahnsinnig viel macht.
00:20:04: Das ist auch der Ansatz von unserem Chef der perioperativen Intensivstationen.
00:20:07: Der will perspektive Stahengehen, dass die Tupus Kompension sogar komplett rauskommt damit man dann eben genau sehen kann wie familiar diese Tupuss Kompination eigentlich ist.
00:20:17: Gut
00:20:20: Wir hatten das Thema Bond angesprochen, dass dort tatsächlich regelhaft im APRV beatmet wird.
00:20:25: Da haben wir auch noch eine Erklärung bekommen, das hängt mit den transpulminalen Drücken zusammen und ist auf das was ich gesagt habe der Knackpunkt ist im Prinzip der Pressure Support wenn nicht im Beepup Triggere dann kann es ja durchaus sein, dass wenn ich auf dem hohen Druckniveau triggere, dass dann auf das hohe Drucknivel der Supportdruck oben drauf kommt Das kann dann für eine kurze Zeit zu sehr hohen transpulminalen Drücken führen.
00:20:46: Und das ist so ein bisschen das, warum manche Leute lieber das APRV im normalen Modus haben.
00:20:51: Genau weil eben im APR V kein Triggern möglich ist also dass es wirklich eine reine druckkontrollierte Beatmung.
00:20:59: und ansonsten genau haben wir das wichtigste eigentlich besprochen.
00:21:04: Was mich persönlich sehr abgeholt hat, das ist offensichtlich bei den meisten Intensivstationen wirklich wichtig.
00:21:09: Dass auf die sogenannte Lungenprotektive Beatmung geachtet wird und darauf achtet, dass es sechs Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht sind.
00:21:16: Und ich finde immer noch spannend wie viele Namen Beatmungsmodi haben können?
00:21:21: Das hat mich so genervt schon!
00:21:24: Dass alles unterschiedlich ist.
00:21:26: Wobei diese Nomenklatur, die das Vereinheitlichen soll... auch schwierig finde, muss ich ehrlich sagen.
00:21:37: Also nicht weil sie ungewohnt ist aber es macht halt super lange Namen die... ...auch nicht gut zu händeln sind.
00:21:49: Darf ich noch mal ganz kurz auf Auto... Ach Quatsch Autoflow!
00:21:53: Auf volumenkontrollierte Beatmung?
00:21:55: Aber schon immer mit einem dezelerierenden Fluss?
00:21:59: Ja ja Also die europäische Gesellschaft für Intensivmedizin empfiehlt für Intensivepatientinnen, insbesondere für ARDS-PatientInnen eine volumenkontrollierte Beatmung mit decelerierendem Fluss.
00:22:13: Mit der Idee dass man halt an der Druckkurve einfach auf den ersten Blick sehr viele Dinge ablesen kann.
00:22:22: und das halt diese ganzen Arte Manöver wie Inspiratory Hold, Expiratory hold.
00:22:28: Die ganzen Dinge die man daraus berechnen kann, Statische Compliance, Dynamische Complance dass das halt mit der volumen kontrollierten Beatmung deutlich einfacher und besser geht und es Dinge gibt wie die Resistance die man zum Beispiel bei der drohkontrollierten Beatmung einfach nicht ausrechnen können.
00:22:43: Sorry, ein kleines Rabbit Hole.
00:22:47: Interessantes Rabbit Hole auf jeden Fall
00:22:52: Gut.
00:22:53: Dann würde ich mit den Kommentaren zu dem Relaxantienbeitrag weitermachen, denen Paula und ich aufgenommen haben.
00:23:00: Und zwar Punkt eins.
00:23:03: Offensichtlich habe ich es nicht gut genug formuliert und ich möchte das noch mal klarstellen.
00:23:08: die ED-Retaktion ist die Dosis die ninety fünf Prozent Rezeptoren absättigt.
00:23:14: üblicherweise ist es so dass wir für die Einleitung doppelte ED-Virmaundneunzig nehmen.
00:23:20: Offensichtlich habe ich da ein bisschen unsauber gearbeitet, es gab mehrere Rückmeldungen das die ED- Virmaundeunzig nicht dass sondern das ist.
00:23:26: und da nochmal Es gibt eine ED-virmaundenzig Die könnte der Fachinformation entnehmen.
00:23:32: Und üblicherweise im klinischen Setting und so empfehlen Das auch die Hersteller beziehungsweise Zulassungsstudien wird zur Relaxierung die Doppelte Edie-Vwirmaund Neunzig benutzt.
00:23:42: deswegen Kommen Da die einen oder andere Diskrepanz zustande.
00:23:47: Punkt zwei.
00:23:48: Paula hatte darum gebeten, wenn jemand von euch rausgefunden hat ob unter CIS-Attrakkorium oder Miwakorium häufiger Histaminliberation herauskommt.
00:23:57: das hat jemand von ihr raus gefunden.
00:23:59: und tatsächlich ist unsere anekdotische Evidenz auch so bestätigt worden.
00:24:04: da gibt es eine Studie die können wir euch gerne in die Show Notes packen dass das Miwakerium das doch deutlich häufiger macht als das CIS Attrakorium.
00:24:13: Dann geht es weiter.
00:24:15: Ich habe behauptet, Singletwitch hat in der klinischen Nutzung keinen Stellenwert mehr.
00:24:21: Einige von euch benutzen den SingletWitch tatsächlich um die Relaxierung zur Intubation zu kontrollieren.
00:24:28: Weil ihr sagt naja null von vier ist ja quasi dasselbe wie null von eins.
00:24:33: Fairpoint hab ich nicht daran gedacht.
00:24:35: vielen Dank für das Feedback.
00:24:36: hatte ich so nicht auf dem Schirm.
00:24:38: Das fand ich einen super coolen Kommentar, muss ich sagen.
00:24:40: Weil du musst ja tatsächlich bei der Intubation wirst du einfach nur wissen es ist nichts mehr da, der Patient ist voll relaxiert und dann sparsst du ja immens viel Zeit wenn du nur ein Twitch machst statt wenn du auf vier wartest.
00:24:54: Und ich finde das ist auch oft irgendwie die Argumentation gegen das neue Monitoring bei der intubation.
00:25:00: oder es dauert lange und dann ist er noch nicht von vierhundert müssen wir nochmal messen und dann dauert immer alles ewig.
00:25:05: Und klar, mit dem Single-Twitch Spaß war halt die Zeit und dann ist dieses Argument zumindest nur noch relativ.
00:25:10: Vielen Dank für dieses Feedback!
00:25:13: Habt ihr das schon mal gemacht?
00:25:15: Nein.
00:25:15: Mit sozusagen Neuromonitoring dann... Weil wir machen das schon vor allen Dingen in der HNO zum Teil und ich war erstaunt wie häufig dann doch aber mit einem Toph in der Tat also wäre ja dann viel sinnvoller irgendwie ein Single-twitch zu machen.
00:25:35: wie häufig ich doch noch eine Relaxierung habe, die ich nicht mehr so erwartet hab.
00:25:42: So zeitlich gesehen.
00:25:43: Also ne Nicht-Relaxierung?
00:25:45: Ja richtig.
00:25:46: also ja, Entschuldigung genau!
00:25:49: Wie viele ich dann doch noch im Trainerfor habe, obwohl ich dachte es wäre schon mehr weg.
00:25:57: Das ist auch meine Erfahrung.
00:25:58: Ich habe das noch nicht oft gemacht, ich kann es an einer Hand abzählen aber das war auch so ein bisschen mein Gefühl dass man eher ... Also die Tendenz hat zu kurz zu warten und tendenziell länger warten müsste.
00:26:12: die Anschlagzeiten länger sind als man denkt.
00:26:15: Das nehme ich gleich auf, dann stelle ich einmal meine Reihenfolge um.
00:26:19: Wir hatten da einmal drüber gesprochen dass ich gesagt habe das ich tatsächlich den Timer mitlaufen lasse bei der RSI und tatsächlich mache ich das!
00:26:27: Und warum mache ich es?
00:26:28: Genau deswegen weil ich mich kenne.
00:26:31: Ich bin ungeduldig.
00:26:32: ich will Probleme jetzt lösen.
00:26:33: ich bin noch deutlich unerfahren als viele andere.
00:26:37: Es ist mir schon eins, wenn mal passiert, dass ich reingucken wollte und der mich so providierende Arztärztin gesagt hat.
00:26:41: Ohne ganz entspannt.
00:26:43: du hast vor zehn Sekunden das Relaxanz geben lassen.
00:26:45: Du bist zu früh!
00:26:47: Und deswegen nehme ich tatsächlich den Timer.
00:26:49: Es gab Feedback und das ist vollkommen gerechtfertigt.
00:26:54: Das hatte ich auch nicht direkt auf dem Schirm.
00:26:57: Dass man natürlich überlegen muss sind diese drei Sekunden für alle Patientinnen adäquat oder gibt es da nicht vielleicht einen Unterschied zwischen Kind und alten Mensch?
00:27:06: fairerweise schon.
00:27:07: Ich finde halt, wenn ich nach dreißig Sekunden anfange bis ich dann wirklich einstelle und reingucke und so weiter und sofort geht auch noch was rein.
00:27:14: und wie gesagt mir geht es gar nicht darum dass sich nach den dreizig Sekunden loslegen will sondern ich mache das für mich um mich zu disziplinieren nicht vorher schon reinzugucken.
00:27:23: Das habe ich vielleicht nicht gut genug formuliert.
00:27:27: Es war lecker!
00:27:31: Also eigentlich immer bis Zeichenassistenten bei fünfzig Sekunden, jetzt könnt ihr langsam das Lagenoskop in die Hand nehmen.
00:27:36: Vorher... also wenn sie nicht extrem gefährdet sind zu entsettingen.
00:27:46: aber das sind ja eher Intensivpatienten als OP-Patienten und Patientinnen.
00:27:52: Genau wir haben noch das Feedback bekommen dass jemand wartet bis der.
00:27:55: ich fand die Formulierung sehr schön der Unterkiefe ein bisschen floppy ist sicherlich auch einen Punkt, ob das jetzt irgendwie besser ist als ein Timer zu stellen oder eine gewisse arbiträre Zeit zu nehmen.
00:28:06: Wenn es für dich funktioniert?
00:28:07: Ich finde es eine coole Idee ich für mich in meinem Ausbildungsstand und mit meiner Erfahrung.
00:28:11: Ich bleibe beim Timer weil immer noch dazu neige zu früh reinzugucken und dass ist für mich die Disziplin dann eben zu warten.
00:28:20: Ich persönlich habe auch den Eindruck, dass es für das Team eine gewisse Struktur gibt.
00:28:24: Dass die wissen wanns losgeht weil dieses auf des Relaxants Warten in der RSI wenn irgendwie doch alles hektisches Patient-Patient ist scheiße und wir wollen irgendwie alle loslegen Und ich muss doch dies und das machen.
00:28:35: Mein Eindruck ist, dass das den Leuten hilft.
00:28:37: so okay Alles klar da läuft jetzt ein Timer runter.
00:28:39: ich weiß Jetzt ist es mal kurz okay nichts zu tun und danach geben wieder alle Vollgas.
00:28:44: Ich mach persönlich eine Kombination aus Beidem tatsächlich.
00:28:48: Also ich warte drei Sekunden, so wie du Dominik und dann nach den dreißig Sekunden wenn der Kiefer da noch steif ist fange ich natürlich nach drei Sekunde noch nicht an rein zu gucken sondern warte nochmal zwanzig Sekunden.
00:29:00: Wenn ich aber das Gefühl habe dass eigentlich schon überhaupt kein Muskeltonos mehr wenn ich da meine Maske auf dieses Gesicht halte Dann fange Ich Nach Drei Sekunden bei den Intensivpatienten schon Mal An die Niffmaske Aus dem Weg Zu Nehmen Und Den Kopf So Hinzulegen Dass sich Da Gleich Reingucken Kann.
00:29:17: Ich nehme immer Den Alarm Ton.
00:29:19: Also,
00:29:20: ich
00:29:20: drück einmal die Glocke und dann weiß ich ja ... Jetzt meine zwei Minuten runter.
00:29:25: Und dann kann ich halt sehen irgendwie okay.
00:29:27: es sind jetzt drei Sekunden vergangen.
00:29:29: Es ist eine Minute vergangen.
00:29:31: Ich finde den Knopf schneller als bei manchen ist der Timer da drin Bei manchen isst da ne Stoppuhr, bei manchens ist irgendwas.
00:29:37: Ich nehme
00:29:38: tatsächlich mein Telefon Ich nehme mein Telefon, stelle das quer so dass alle draufgucken können.
00:29:43: Das ist auch... ihr habt ja ein relativ großes Telefon da könnt ihr alles so ein bisschen drauf gucken.
00:29:47: aber das ist natürlich auch ein geiler Lifehack weil ja das Telefon muss ich dann immer anmachen und dann wird es vielleicht noch mal dunkel und so.
00:29:53: Das finde ich nicht schlecht.
00:29:54: mit dem Timer also mit dem Alarmtimer.
00:29:59: Gut!
00:29:59: Dann gibt es noch einen Kommentar wo wir kritisiert wurden, dass wir etwas zu unreflektiert zum Thema Rokoronium und sogar mal Decks waren.
00:30:10: dem Kommentargeber muss ich ein Stück weit recht geben, was sich in meinem Beitrag nicht eingeflochten habe ist.
00:30:16: Dass Sugamadex bei der Schverniereninsuffizienz wenigstens relativ kontraindiziert ist – das hab' ich so nicht gesagt.
00:30:23: Punkt!
00:30:23: Das tut mir leid, das hab', ich vergessen.
00:30:26: Gänzt es bitte noch?
00:30:29: Wenigstens sind euren Köpfen….
00:30:32: Zu meiner Verteidigung muss man sagen, dass das im klinischen Alltag in vielen Kliniken nur bedingt eine Rolle spielt.
00:30:38: Also grundsätzlich ist es so und da sollte man auch als Kontraindikation auf dem Schirm haben.
00:30:42: Und wenn ich sage für sogar Medex gibt's quasi keine Kontra-Indikation dann war das halt einfach nicht korrekt.
00:30:48: In vielen Klingen wird es trotzdem relativ unrefliktiert trotzdem gemacht und offensichtlich funktioniert es ja relativ gut.
00:30:56: aber auch da muss man sagen, gibt es noch keine Evidenz dafür?
00:31:00: Das müsste man vielleicht einfach nochmal ein bisschen untersuchen.
00:31:03: Aber auch da bin ich mir relativ sicher, dass wenigstens in der mittelfristigen Zukunft das dazu Studien geben wird – genau!
00:31:11: Genau so wie sogar Madex bei Unterdreiringen ist auch nicht zugelassen, aber da fehlen die Studien zu.
00:31:18: Also guter Off-Label-Use, gut beschrieben
00:31:23: Genau, aber ich habe nicht als solchen gekennzeichnet.
00:31:25: Das tut mir leid, dass er nicht tun soll.
00:31:27: Punkt!
00:31:29: Vielen Dank für eure Kommentare.
00:31:30: das hat mein Beitrag noch mal deutlich nachgeschafft.
00:31:32: Ich hab auch nochmal viel von euch gelernt und... Für mich persönlich macht es auch immer das aus wenn ich hier einen Beitrag stricke das von euch nochmal Feedback bekommt und dass man dann nochmal ein Learning hat.
00:31:41: vielen vielen dank.
00:31:44: Ich glaube das ist eine perfekte Überleitung.
00:31:48: noch zu weiteren Kommentaren, die wir zu der letzten Folge bekommen haben.
00:31:53: Und zwar waren das Kommentare zu unserem Vermischtesbeitrag zum GKV-Beitragssatz Stabilisierungsgesetz und da möchte ich auch ein bisschen Selbstkritik üben beziehungsweise den ganzen Beitrag noch einmal so ein bisschen versuchen einzuordnen.
00:32:15: Ich würde sagen, überwiegend kritisierende Kommentare zu diesem Beitrag bekommen.
00:32:24: Vorwiegend auch deshalb war es vielen von euch einfach... zu populistisch war.
00:32:31: Ich habe versucht auch in diesem Beitrag, ich meine wir haben den natürlich vorher aufgearbeitet und hatten ein gewisses Skript woran wir uns halten und was wir ansprechen wollen aber hab auch versucht während des Beitrags das Ganze immer ein bisschen mit einzuordnen.
00:32:47: Das ist mir offensichtlich nicht ausreichend gelungen.
00:32:50: Trotzdem finde ich es extrem wichtig, dass wir über dieses Thema sprechen und dass wir auch solche medizinpolitischen Themen nicht ausklammern.
00:32:58: Und natürlich ist Politik dann bei solchen Themen immer ein Teil davon!
00:33:04: Ich glaube alle wissen und kennen uns ja schon, dass in diesem Podcast durchaus eine Haltung zeigen und auch so ein bisschen eine Stellungnahme wo wir uns denn ansiedeln.
00:33:20: Ich kann dementsprechend diese Kritik durchaus verstehen und möchte darauf auch noch mal gezielter eingehen.
00:33:27: Wir haben nämlich einen Kommentar bekommen von einer Politikwissenschaftlerin, die das Ganze mit uns noch einmal einordnen wird.
00:33:35: Jetzt haben wir das leider nicht aufgenommen aber sie hat sich dafür bereit erklärt, das ganze mit uns nochmal einzuordnen.
00:33:42: also werden wir diesen Kommentar von ihr tonmäßig aufarbeiten und euch dann an diese Stelle reinschneiden.
00:33:54: Weil es uns einfach wichtig ist, wir wollen grundsätzlich nicht Populismus unterstützen!
00:33:59: Es gibt noch so zwei drei Anmerkungen die mir auch persönlich wichtig sind.
00:34:03: Zum einen ist das der Zeitpunkt den ich die Aufnahme hatte.
00:34:08: Der Zeitpunkt war vor dem Interview welches Bea Mercher mit dem RTL-Team und bezüglich des Bundeskanzlers gemacht hat.
00:34:17: Jetzt ist es so, die Kritik am Bundeskünstler möchte ich gar nicht kommentieren.
00:34:22: darum geht das hier überhaupt nicht.
00:34:24: aber danach ist natürlich auch sehr viel Publicity über BA gerollt und mit Sicherheit auch dadurch über den Beitrag von uns und ich glaube dass ist natürlich noch mal ein Aspekt.
00:34:39: Zum anderen ist ein Aspekt, der mich persönlich auch etwas irritiert hat.
00:34:44: Der des Abonnements, was sie inzwischen auf ihrer Seite anprangert und – nein nicht anprangert aber – was Sie auf Ihrer Seite
00:34:53: anbietet.
00:34:54: vielen Dank Torben!
00:34:57: Das irritiert mich auf jeden Fall.
00:34:59: Ich habe Bea dazu befragt und bislang keine Antwort erhalten, ich würde das aber auch wenn sie da Selbststellung zu nehmen möchte natürlich Sie auch zu Wort kommen lassen weil ich auch das wichtig finde nicht einseitig hier zu berichten.
00:35:13: wir nehmen euch also da sehr offen mit in diesen Prozess
00:35:18: Und da ist es uns ganz wichtig zu sagen Wir wissen was für eine Arbeit Es ist etwas für Social Media zu produzieren.
00:35:25: Wir wissen, wenn jemand täglich oder mehrmals wöchentlich Sachen online stellt können wir verstehen dass er dafür entlohnt werden möchte.
00:35:35: Also das ist alles Sachen
00:35:37: keine Frage.
00:35:38: da haben wir Verständnis für nur die Mischung aus politischem Engagement Aktivismus wie auch immer man es nennen möchte und dem die passt für uns gerade nicht so richtig.
00:35:53: Und wenn sie nicht selbst Stellung dazu nimmt, dann passt sie halt weiterhin nicht weil wir... Ich finde schon dass das zwei Sachen sind Wenn die Gelder nichts weggewunden sind
00:36:04: Wie es bei einem Verein beispielsweise wäre Ja
00:36:08: Genau Die die komisch sind
00:36:12: ja
00:36:13: genau.
00:36:15: Also.
00:36:15: von daher, auch an Dichbär melde ich gerne bei uns und stelle das klar.
00:36:20: Wenn wir das vollkommen falsch aufgefasst haben, wir möchten hier keine verbrannte Erde hinterlassen in keine Richtung.
00:36:27: Wir möchten aber auch euch Hörerinnen da zumindest so viel Einordnung zu geben wie wir inzwischen mit diesem Thema umgehen und dass auch uns das einfach momentan irritiert und wir das gerade nicht wirklich fundiert aufarbeiten können, weil wir einfach noch kein Statement auch von ihr dazu haben beziehungsweise unsere Haltung jetzt dazu auch sehr klar ist.
00:36:51: Genau und ansonsten freue ich mich auf diesen kleinen Einblick in die Politikwissenschaften und was wir dort euch noch berichten werden und das kommt an dieser Stelle.
00:37:06: Warte mal ganz kurz Torben!
00:37:08: Wir haben die Kotwörter vergessen, wir müssen noch ein Kotwort machen.
00:37:11: Ah, Kotwort für vermischtes... Kotwort für vermischtes... Populismus.
00:37:24: Ja, hi!
00:37:25: Jetzt kommt auch dieser ominöse Beitrag den wir eben schon angekündigt haben und zwar mit Emeline zum Hintergrund.
00:37:33: Emeline hat uns einen Kommentar geschrieben und ich habe sehr prompt darauf geantwortet weil es mir unfassbar wichtig war zum einen in die Interaktion zu treten und zum anderen darauf zu antworten, was sie geschrieben hat.
00:37:48: Und ich würde das aber gar nicht so weit vorgreifen wollen, weil ich würde gerne dass Emeline das alles selber mit mir bespricht und vor allen Dingen sich erstmal selber vorstellt!
00:37:59: Ich finde es nämlich total cool, dass wir auch mal fachfremde Personen hier im Podcast haben, die einfach einen ganz anderen Background haben.
00:38:06: Deswegen stelle dich gerne vor was wir jetzt einfach zur Einordnung alles heute noch zu dem Beitrag mit BIA und zu dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sagen können.
00:38:19: Ja, hi!
00:38:20: Mega cool dass ich hier sein darf und danke auch für die Einladung.
00:38:24: du hast es gerade schon gesagt... Ich bin überhaupt nicht vom Fachpublikum hier.
00:38:28: deswegen für mich auch eine ganz neue Erfahrung.
00:38:31: Ich habe nämlich tatsächlich Politikwissenschaft studiert und ganz spezifische politische Kommunikationen mit Europa Studien.
00:38:38: Ich bin seit über zehn Jahren jetzt einfach auch ehrenamtlich aktiv in einem überparteilichen Verein und habe da schon sehr viele Proteste organisiert, politische Teilhabe organisiert.
00:38:51: Weil es mir einfach wahnsinnig wichtig ist, ja mitreden zu können einer Demokratie und hab das quasi dann auch in mein Studium mit übersetzt und hab da tatsächlich in meinem Master vor allem mich auch mit Protestforschung vor allem auseinandergesetzt und vor allem auch vergleichend.
00:39:06: Das heißt, ich habe mir ganz viele verschiedene Protestbewegungen in Deutschland aber auch in Frankreich und anderen europäischen Ländern angeschaut.
00:39:12: Und deswegen hat mich dieser Beitrag natürlich auf einer ganz anderen Ebene abgeholt als es vielleicht jetzt euer normales Hörpublikum quasi erreichen würde.
00:39:21: Vielleicht ganz kurz als Fun-Fact dahinter wie ich überhaupt dazu komme die Pinup-Docs zu hören... Was hab' ich nämlich auch gefragt?
00:39:30: Genau richtig.
00:39:31: Ja, mein Partner ist ein Estesist und hört euch wahnsinnig gerne und hatte mir das weitergeleitet Und tatsächlich ist dann auch zwischen uns eine total angeregte Diskussion entstanden weil wir eben von ganz unterschiedlichen Standpunkten diskutiert haben und dann habe ich mehr am Endeffekt gedacht Ich probiere es einfach, schreibe euch und teile einfach meine Gedanken dazu mit die tatsächlich überhaupt nicht in den Inhalt gehen sondern sich mehr die Form des Protestes und ja der politischen Teilhabe anschauen.
00:39:59: Genau das fand ich so cool, dass ich dachte okay.
00:40:02: Das müssen wir irgendwie versuchen auch in den Podcast mit aufzunehmen wenn wir schon jemanden haben der einfach so viel Expertise In diesem anderen Feld mitbringt die wir ja einfach aus der medizinischen Sicht gar nicht haben können.
00:40:12: Ich denke wir können es medizinisch einordnen.
00:40:14: das haben wir vielleicht auch eine oder andere stelle gemacht und versucht.
00:40:19: aber lass uns doch Einfach mal so ein bisschen darüber sprechen.
00:40:23: du hast gesagt das wie war das Weshalb du am Ende gesagt hast, ich glaube, ich muss den Pinup Docs schreiben.
00:40:30: Ich muss dazu jetzt meine Meinung oder meine Einschätzung irgendwie mitgeben?
00:40:34: Absolut!
00:40:35: Und zwar möchte ich gerne vorweg schicken dass sich Protest unfassbar wichtig finde und es als Mittel der politischen Teilhabe und der Partizipation essentiell erachtest.
00:40:46: ist wirklich ein ganz tolles Mittel und ein Mittel was wahnsinnig viel bewegen kann weil's ein Mittel ist das quasi Unmut da bringen kann, was quasi zeigen kann.
00:40:57: Hey wir sind damit nicht einverstanden und aber trotzdem ja einem auch das Gefühl gibt plötzlich was tun zu können?
00:41:03: Nicht mehr sich ohnmächtig zu fühlen gegenüber dem was vielleicht gerade sonst so passiert.
00:41:08: es gibt einen Mittel aktiv zu sein und auch mitzubestalten tatsächlich Demokratie zu leben und deswegen finde ich Protest extrem wichtig und möchte das vielleicht wirklich vorweg schicken dass ich das total befürworte und auch gut finde.
00:41:20: aber tatsächlich hat mich das wie sehr beschäftigt.
00:41:24: Denn es gab einfach viele Punkte in dem Interview, wo ich mir dachte aus politikwissenschaftlicher Sicht, oh das würde ich anders sehen oder würde ich anderes einordnen und vor allem vor dem Hintergrund dass wir gerade eine sehr aufgeheizte politische Stimmung erleben grundsätzlich.
00:41:41: Wir haben tatsächlich die Tatsache, dass alles sehr emotionalisiert ist und das wir quasi mit Fakten und mit reinem Fakton wissen gar nicht mehr so wahnsinnig weit kommen.
00:41:50: Sondern dass es wahnsinnigt viel über Emotionen geht und dass wir in ganz vielen verschiedenen Bereichen ein Wir gegen Sie schaffen.
00:41:57: Das ist erstmal per se nichts Schlimmes.
00:42:00: nur natürlich schafft es dann quasi verschiedene Gruppierungen.
00:42:03: Und mir ist ganz krass eben einfach aufgefallen, um jetzt einen Beispiel vielleicht rauszupicken, dass die Bundesregierung als solche Natürlich dafür verantwortlich ist, gewisse Gesetze auch zu übersetzen.
00:42:17: Dass man quasi auch Politik macht für das Land und dass sie aber natürlich nicht alleine agiert und regiert.
00:42:23: Und vor allem nicht allein Friedrich Merz sondern es ist eine Regierung die's gewählt.
00:42:27: Sie ist ernannt und vor allem geht sie durchs Parlament.
00:42:32: für mich extrem wichtig, weil es eben ein Unterschied ist zu anderen Staaten.
00:42:35: Zu anderen Ländern wo wir eben dieses demokratische Prinzip nicht haben, wo man zum Beispiel in Frankreich einen Präsidenten hat der tatsächlich durchregieren kann.
00:42:42: wenn man das wollte könnte er mit per Dekret und per Ausnahmeregelung tatsächlich ganz viele Gesetze erlassen und ja durchregierende auf eine gewisse Art und Weise die bei uns in Deutschland überhaupt nicht existiert.
00:42:53: Das heißt es gibt an den demokratischen Prozesses gibt ein checks and balances möchte ich gerne sagen der hier eingehalten wird.
00:43:00: Und das finde ich in der Diskussion immer sehr wichtig, weil man eben nicht alleine irgendwas entscheiden kann sondern dass es ein gesamter Prozess ist und insofern fällt's mir dann schwer wenn Dinge beispielsweise als verfassungswidrig betitelt werden oder auch quasi nur einzelne Personen für etwas verantwortlich gemacht werden die aber quasi als Ganzes dafür stehen und auch irgendwo dafür Verantwortung tragen.
00:43:22: Ich finde das darf man gerne, wenn man Protest äußert oder auch Kritik äußern auch entsprechend so darlegen, weil es natürlich darum geht einerseits zu kritisieren aber eine komplexe Struktur nicht übermäßig zu vereinfachen.
00:43:38: Ich glaube man kann auch komplexere Situationen zwar plakativ darstellen und trotzdem ihrer Komplexität nichts wegnehmen.
00:43:45: Und ich glaube da ist einfach eine Gefahr dass man schnell da reinkommt zu sagen okay aber man brüllt ne Parole oder man möchte irgendwie was schnell und griffig Bildlich darstellen und das birgt aber natürlich immer die Gefahr, dass es dann sehr schnell sehr vereinfacht wird.
00:44:01: Und der Komplexität gar nicht mehr gerecht wird.
00:44:04: Da gab's eben einfach Punkte wo ich gesagt habe, das würde ich gerne nochmal aus einer anderen Sicht beleuchten.
00:44:11: Ich glaube, es ist vielleicht auch unserem Fach geschuldet.
00:44:14: Weil wir ganz häufig das Problem haben dass wir unsere sehr komplexen Vorgänge in den Kliniken der Medizin an sich an Patientinnen weiter tragen müssen und würden wir dort auf dieser komplexe Ebene mit den Personen die wir gerade irgendwie mit denen wir gerade sprechen wo wir ein Aufklärungsgespräch machen oder wo wir irgendwie gerade versuchen was zu erklären auf dieser Ebene bleiben würden, dann würde fast niemand was verstehen.
00:44:40: Das heißt wir Ärzte sind gerade im PatientInnen-Gespräch irgendwie immer darauf sozusagen bedacht Dinge zu vereinfachen und vielleicht ist das auch ein Grund der mir grade einfach wo du das auch so erklärt hast gekommen ist.
00:44:55: wo ich mir denke vielleicht kam das auch daher?
00:44:58: Vielleicht ist das eine Sache die wir Ärztinnen und Ärzten deutlich differenzierter betrachten müssen, machen wir gerade medizinische Aufklärung für Laien oder reden wir grade über politische Sachverhalte wo es schnell dazu führt dass wenn wir sehr komplexe Sachverhalten zu sehr vereinfachen und dann eine einfache Lösung dafür bieten.
00:45:20: Und das ist ja das, was uns im Endeffekt auch ein bisschen vorgeworfen wurde in diesem Beitrag.
00:45:26: Dass es einfach sehr populistisch war, dass wir aber dann dazu neigen, es eben auch populistische Start zu stellen und dass das das Problem ist.
00:45:33: Und gerade dafür ist es ja gut wenn wir heute eine Art Einordnung machen.
00:45:37: Was ich vielleicht auch noch mal dazusagen möchte – Es geht uns gar nicht darum, dass Wir hier einen Washing betreiben wollen sondern Einordnen aus einer politikwissenschaftlichen Sicht, die du ja zum Glück mitbringst.
00:45:53: Die kann ich nicht mitbringen aber die bringst du zum glück mit weil an sich ist es Ja total toll wenn endlich mal im medizinischen wesen auch sich ein protest formiert weil das wird uns Ärztinnen und Ärzten auch immer vorgeworfen ihr wert euch ja nicht ihr macht ja nichts.
00:46:08: und Ich glaube dieses schmale Ich kann keine Sprichwörter, jetzt will ich schmales Brett sagen.
00:46:14: Aber das sagt man so nicht!
00:46:15: Also es ist ein Lauf auf Messer zu breiten.
00:46:19: Danke.
00:46:20: Ja gut, Hörerinnen unseres Podcasts werden wissen, ich kann keine sprichwörtere.
00:46:24: Das hat sich nicht geändert.
00:46:25: aber es ist ja wirklich einen sehr schmalen Grad da den richtigen Weg zu finden.
00:46:32: und vielleicht ist es auch so dass man sich da auch selber manchmal erst mal finden muss des öfteren mal der Fall, dass ich mir hinterher denke halt stopp.
00:46:45: vielleicht kann man solche Sachen doch nicht ganz so vereinfacht nicht so formulieren gerade auch wenn ich im Diskurs zum Beispiel im politischen Diskurs bin ich relativ häufig mit meinen Eltern bin.
00:46:57: Nicht unbedingt weil wir komplett konträrer Meinung sind sondern einfach weil man dann doch vielleicht dazu neigt irgend einen Fakt herausgerissen aus dem Kontext irgendwo zu sehen und das ist Problematisch.
00:47:09: Das sehe ich schon auch bei mir, dass man durch diese schnell lebigen sozialen Medien dazu verleitet wird.
00:47:17: Absolut und ich glaube das was du gerade am Anfang gesagt hast ist ultra wichtig.
00:47:21: es geht hier überhaupt nicht darum eine Person für ihr Engagement zu kritisieren.
00:47:26: Überhaupt nicht.
00:47:26: und das ist mir auch ganz persönlich sehr sehr wichtig hier zu sagen Ich finde das Wahnsinn!
00:47:33: Zeit und Engagement, Ehrenamt und Energie ist einfach auch braucht überhaupt so was auf die Beine zu stellen.
00:47:39: Das kann man tatsächlich einfach wertschätzen und auch anerkennen.
00:47:44: und darum geht es überhaupt nicht hier in dem, was ich auch quasi ja mitgeben wollte denn das steht völlig für sich alleine.
00:47:53: und es geht auch hier gar nicht darum eine Person zu kritisieren oder oder genau dieses Engagement, sondern ganz im Gegenteil es geht einfach nur um eine andere Sichtweise.
00:48:01: Und das ist ja eben auch wichtig in der Welt, in der wir momentan leben tatsächlich auch unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen und sich das auch anzuhören.
00:48:10: Man muss seine eigene Meinung nicht ändern aber man kann zumindest vielleicht hören wo eine andere Person herkommt und warum die Lebensrealität gerade eine andere ist oder warum die Perspektive einer anderen ist.
00:48:20: Und hinterher idealerweise mit einem etwas umfassenderen Bild ausgehen ist mir ganz wichtig.
00:48:27: Denn tatsächlich, da kommen wir jetzt vielleicht einfach auch zu einem... Das ist gerade gesagt, Dinge müssen vereinfacht werden.
00:48:33: Ich glaube das ist sehr richtig und man muss auch politische Prozesse vereinfachen.
00:48:36: Man darf auch gerne mal plakativ sein.
00:48:39: nur tatsächlich sehe ich da einfach eine Gefahr wenn einzelne Bereiche auch dann singulär betrachtet werden und eben nicht im Zusammenspiel mit anderen Dingen.
00:48:48: Wenn quasi einzelne Bereich auch gegeneinander irgendwo vielleicht möglicherweise ausgespielt werden.
00:48:53: Und ich glaube, da müssen wir einfach vorsichtig sein weil Sprache Realität schafft.
00:48:58: und da vielleicht ein ganz anderes Beispiel auch zu nennen.
00:49:00: Ich hatte in meinem Umfeld gerade heute ganz viel Kritik zu den hohen Spritpreisen was vielleicht viel greifbarer ist.
00:49:08: nochmal und da gab es dann eben ganz viele Kritik.
00:49:10: Ja das liegt an der CO-Zweisteuer und so einfach ist es halt nicht.
00:49:15: Eine Steuer ist immer ein Teil von etwas und die ist aber auch immer da selbst wenn der Preis an sich nicht so teuer ist sondern es liegt dann an auch anderen Faktoren wie geopolitischen Konflikten einer insgesamt angespannten Lage fehlenden Ressourcen.
00:49:27: Und das ist in dem Fall natürlich auch so, dass sich dieses Spargesetz natürlich auch einen komplett sparen Plan der Bundesregierung einschreibt, der ganz viele verschiedene andere Bereiche trifft.
00:49:38: Der trifft die Jugendarbeit genauso wie jetzt hier den medizinischen Bereich und ich glaube wenn man andere Bereichen fragen wird es sind alle gerade wahnsinnig unzufrieden damit da gerade besonders wichtig, das dann auch natürlich nicht gegeneinander auszuspielen.
00:49:53: Und ich möchte damit nicht sagen hey wir müssen jetzt auf jeder Demo sagen ja bei anderen Bereichen werden auch gekürzt und es wird auch gespart dass man immer das ganze große Ganze sieht darum geht's auch nicht.
00:50:03: Das ist mir auch klar.
00:50:04: nur
00:50:05: ist es tatsächlich glaube ich wichtig da ein bisschen den Blick auch zu weiten und das schon auch zur Sprache zu bringen weil die Gefahr hinterher dann schon ist dass wenn man das so stark vereinfacht und wirklich dieses auch wir gegen sie schafft, dann spielt es natürlich in die Hände auch von Kräften, die vielleicht gar nicht mehr demokratisch sind.
00:50:25: Und wo man mit Protest überhaupt nicht weiter käme.
00:50:29: Um ehrlich zu sein, mich haben die Wahlergebnisse letztes Wochenende in Sachsen-Anhalt sehr erschreckt.
00:50:34: Wir haben dieses Woche eine Wahl in Berlin und den Mecklenburg-Vorpommern.
00:50:39: Die Umfragen sind jetzt nicht top!
00:50:45: eigentlich Gründung der Bundesrepublik, dass wir wieder zerstörerische Kräfte am Werk haben die quasi mit unserer freiheitlichen Gesellschaft berechen möchten und da was anderes etablieren möchten.
00:51:01: Und das macht mir schon Angst!
00:51:02: Da fällt natürlich auch ein Diskurs rein – auch im Prozess auf den man vielleicht einfach achten sollte oder den man einfach im Hinterkopf behalten sollte, wenn man etwas sagt, dass es eine Konsequenz hat schon auch wichtig ist, die Protesse so zu benennen wie sie auch sind und Demokratie irgendwo auch zu wahren.
00:51:21: Das bedeutet ich nenn's immer gerne nach den Spielregeln spielen.
00:51:24: das bedeutet nicht dass man wie gesagt nicht eher auch protestieren darf.
00:51:28: aber auch da gibt es natürlich gewisse Grenzen und Regeln meines Erachtens die wichtigsten die auch einzuhalten.
00:51:35: manchmal hat man so ein bisschen das Gefühl oder zumindest geht es mir so dass immer dann wenn man sich an die regeln hält man zu wenig kommt.
00:51:45: Wie schätzt du dieses reine Gefühl?
00:51:47: Das ist ja nichts, was ich evidenzmäßig irgendwie untermauern könnte aber ich kann mir gut vorstellen dass es vielen Menschen so geht und das ist dadurch natürlich auch durchaus Menschen abholt wenn dann endlich mal in Anführungszeichen jemand einfach so relativ aus der Hüfte heraus sag' ich's jetzt mal gar nicht unbedingt nur auf BA bezogen sondern auf viele Menschen die das machen eine Aussage tätigt, die schon viele Menschen anspricht.
00:52:15: Ich meine, die Reichweite spricht ja schon auch für sich, die sie in den letzten Monaten bekommen hat.
00:52:22: Also es scheint offensichtlich schon irgendwo viele Menschen abzuholen.
00:52:26: und wie schätzt du diese Aussage von mir gerade ein?
00:52:30: Absolut!
00:52:31: Ich glaube das man genau mit diesem etwas anderen Mal... Sagt es jetzt einfach mal so, dass man damit auf jeden Fall gut ankommt und dass man plötzlich damit auch eine Reichweite generieren kann.
00:52:44: Und das hat sie ja bravourös geschafft muss man hier wirklich sagen.
00:52:47: ich glaube sich bei über einer Million mittlerweile Das ist Wahnsinn in der kurzen Zeit und das spricht natürlich auch für ihre Formen das anzusprechen das vielleicht auch wirklich auf die Art und Weise anzusprechen das sehr klar und offen zu kritisieren und gleichzeitig gibt's natürlich da auch ja, wissenschaftlich unterschiedliche Herangehensweisen.
00:53:06: Wenn man sich jetzt zum Beispiel anschaut die gelbwesten Bewegungen in Frankreich für diejenigen, die sie vielleicht noch in Erinnerung haben das war vor dem Spritpreis angesprochen Das war tatsächlich die Bewegung Die ganz im Anfang von Macros Regierungszeit gesagt hat er eh die Sprit Preisen zu groß wir gehen es auf die Kreisverkehre und stellen uns dagegen Und das war eine ganz klassische bottom-up.
00:53:25: Bewegendes hat sich innerhalb von kürzester Zeit Wahnsinnig ja vergrößert und etabliert.
00:53:32: Und die waren wirklich wahnsinnig.
00:53:33: viel protestieren, das hat tatsächlich die Regierung auch dazu gebracht dann Konsultierungsprozess einzuleiten.
00:53:39: nur da ist es tatsächlich so dass wir keine keinen Follow-up letztlich davon haben weil diese Bewegung einfach keine Organisation in sich hatte.
00:53:48: sie ist einfach dahin gegangen Sie war groß aber hat letztlich kein Forderungskatalog gehabt oder kein Sprachrohr um zu sagen Das ist das wofür wir stehen was wir wollen, um wirklich diese Veränderung die man dann auch haben möchte tatsächlich auch zu sehen in der Politik.
00:54:05: Und anders als Gegenbeispiel hatten wir zum Beispiel Fridays for Future das hat gestartet auch letztlich mit diesem ungerhasen KWC nicht mehr in die Schule gegangen.
00:54:13: man ist quasi hat geschwänzt für Klima und es hat tatsächlich zum ersten mal diesen Moment gehabt dass man Klima viel mehr viel deutlicher auch in der politik plötzlich bespricht und vor allem hat sich diese Bewegungen organisiert.
00:54:28: Wir haben mittlerweile tatsächlich eine Interessensvertretung, falls für Future hat Kreisverbände und Ortsverbände, und es quasi so organisiert dass sie ein Sprachrohr haben, Sie haben eine Politik und haben dafür mit natürlich auch in gewisser Form von Haben da eine Glaubwürdigkeit für sich auch erlangt?
00:54:45: Egal wie man jetzt dazu ist.
00:54:46: So eine Art Legitimation Genau!
00:54:49: Und vor allem kann man jetzt auch natürlich aus einer anderen Seite gesprochen, weil man jetzt... Bei BIA ist es einfach.
00:54:56: Es gibt quasi eine Adressatin, das kriegt man da auch gut hin.
00:54:59: aber ansonsten ist natürlich mit Protest auch schwierig an wen adressiert man sich wenn man von der Politik auch auf diese Interessensvertretung zugehen möchte und wie kann man das dann wiederum auch umsetzen?
00:55:08: Und da braucht's natürlich diesen diesen Dialog und da sind wir eigentlich in Deutschland sehr, sehr gut aufgestellt weil wir in Deutschland eine wahnsinnig gute Interessensvertretung haben.
00:55:17: Wir haben als Land mit die meisten Vereine verbände und tatsächlich diese organisierte Interessungsvertretungen auch was Gewerkschaften angeht.
00:55:25: dass es diese ja fast schon institutionalisierte Kooperation auch gibt das man sich gegenseitig anhört.
00:55:33: Das ist unfassbar wertvoll und dafür nicht ist halt ein großer Hebel den man natürlich auch nutzen kann um tatsächlich dann diesen ... ja, diesen Politikwandel auch dann hinterher zu sehen.
00:55:47: Und um auf deiner Urschmungsaussage zurückzukommen ich glaube es braucht vielleicht diesen Moment Ja der auch wirklich vielleicht anstachelt der was verändert wo man sagt ach krass da ist jetzt endlich mal jemand Man kann sich dem... man fühlt sich dem verbunden man hat irgendwie Bock und man ist engagiert man ist motiviert.
00:56:06: aber dann muss es sich natürlich auch übersetzen in in quasi eine Form von Interessen, Vertretung auch mit konkreten Forderungen.
00:56:14: Mit einer Struktur zumindest wissenschaftlich das was ich mitgeben kann von dem was ich mir angeschaut habe und dann kann es natürlich diesen Politikwitz auch voranbringen.
00:56:28: aber das sind verschiedene Beispiele wie Protest funktionieren können.
00:56:32: Das muss das andere nicht ausschließen aber spielt für mich ein bisschen zusammen Und das sich dann am Ende auch was daraus entwickeln kann, bewegen kann.
00:56:44: Weil das, was du bei den Gelbwesten ja gesagt hast war dadurch dass es so unstrukturiert war und für mich jetzt zum Verständnis wahrscheinlich so war, dass der eine eher das wollte.
00:56:56: also alle waren unzufrieden?
00:56:57: Das hatten sie in Kammen sozusagen!
00:57:00: Aber der eine hat eigentlich gesagt, also ich finde es scheiße dass wir zu wenig Klimapolitik machen.
00:57:06: Der nächste hat gesagt Ich finde ist aber doof das was weiß ich irgendwie die Spritpreise so hoch sind und der über nichts hat gesagt der Wohnungsmarkt ist total leer gefickt Und ich finde überhaupt keine Wohnung und find das auch doof.
00:57:17: So und dadurch hatten sie natürlich dann wenig Interessens Gemeinschaft in Anführungszeichen für irgendwas Konkretes zu stehen.
00:57:26: Das ist ja bei Fridays for Future im Endeffekt von vornherein sehr klar gewesen, weil da sind alle klimapolitischen Dinge die das Klima verbessern sollen ja irgendwo mit in deren Katalog sozusagen zusammen drin vermutlich vielleicht mit einem einer sparte mehr und eine sparte weniger für einfache natürlich jetzt auch wieder um dasselbe zu verstehen.
00:57:47: korrigier mich wenn es falsch ist als du das mir gesagt hast in unserem Vorbereitungsgespräch.
00:57:55: So ein Aha-Moment für mich gehabt, weil ich dachte es sind ja sehr viele unterschiedliche Interessen die alle grundsätzlich ein Interesse daran haben dass die Gesundheitsversorgung in unserem Land gut ist.
00:58:10: Dass sie sowohl aus Patientinnensicht gut ist aber auch aus der Sicht derjenigen die in diesem System arbeiten denn es gibt einen Satz im Genfer Gelöbnis, der uns dazu verpflichtet auch auf unsere eigene Gesundheit zu achten als Ärztinnen und Ärzte.
00:58:29: Und dementsprechend ist es ja schon auch wichtig dass es uns gut geht damit wir überhaupt die Gesundheit anderer erhalten können.
00:58:36: heißt jetzt nicht irgendwie das jede weiß ich nicht Gehaltsforderung erfüllt werden muss weil das könnte ja auch irgendwie das damit heißen das möchte ich damit nicht sagen sondern einfach nur dass wir Arbeitsbedingungen im Gesundheitssystem haben in dem man auch wirklich gut arbeiten kann.
00:58:53: Und das ist natürlich das Interesse des medizinischen Personals, gleichzeitig möchte aber der Patient die Patientin vielleicht einen Hautarzttermin haben – auch vollkommen gerechtfertigt und dass eine bedingt vielleicht auch das andere, aber es ist trotzdem schwierig, das ohne konkrete Forderungen gut umsetzen zu können.
00:59:12: so einigermaßen korrekt zusammengefasst?
00:59:15: Absolut!
00:59:16: Genau, das ist richtig zusammengefasst.
00:59:19: Man muss sich letztlich auf einen konkreten Forderungskatalog auch einigen, wo man sagen kann, dass es das, womit wir nach vorne gehen und du hast jetzt quasi vor allem das aus medizinischer Sicht dann noch mal dargestellt aber von der anderen Seite ist es ja auch so.
00:59:34: Ja, man kann unzufrieden sein mit der Bundesregierung oder mit der Politik wie sie funktioniert, aber letztlich haben ganz viele Politikerinnen auch kein Interesse daran dass es uns schlecht geht, dass es quasi ihnen selber schlecht geht.
00:59:47: Dass es unschlecht geht und dass es bestimmte Gruppe schlecht geht.
00:59:51: Ich glaube dieses per se Misstrauen wollen wir uns auf jeden Fall was Böses und die wollen auf jeden fall quasi das wir irgendwie erleiden Und sie wollen quasi uns alle totsparen.
01:00:01: ich glaube Das ist gar nicht der Ansatz sondern Es ist mehr die tatsache dass wir einen wahnsinnig angespannten Haushalt haben aus ganz vielen verschiedenen Gründen.
01:00:11: Sie dazu führen dass man gesagt hat okay Entschuldigung für den Kraftausruf, aber scheiße wir müssen irgendwie sparen und mir wissen nicht wie.
01:00:19: Und jetzt kann man natürlich kritisieren und jeder wurden die falschen Maßnahmen ausgesucht und da gehe ich auch total mit.
01:00:24: nur ich glaube dass man auch da nochmal schauen muss okay kann man nicht doch irgendwo noch mal in den Dialog gehen und jetzt bin ich natürlich... Die erste Device.
01:00:33: manchmal funktioniert das Dialog nicht und der hat auch hier vielleicht nicht ausreichend funktioniert.
01:00:37: das man im Vorfeld nochmal gesagt hat hey das würden wir vorschlagen weil es vielleicht aber auch Genau, ich war in den Prozessen nicht drin.
01:00:44: Ich weiß nicht was im Vorfeld dieses Gesetzes auch passiert ist.
01:00:48: Nur ich glaube, ich wäre da einfach sehr vorsichtig nochmal zu sagen, dass es einfach alles nur, das sie nicht arbeiten oder sich damit nicht gut genug auskennen oder auf jeden Fall zum Schlechteren des Volkes gehen soll.
01:01:04: Dafür kenne ich zu viele Menschen die wirklich mit Herzblut dabei sind und wirklich versuchen jeden Tag das Beste auch zu
01:01:10: geben.".
01:01:12: Und das ist glaube ich ein sehr harter Job, weil auch da du hast es gerade von der Medizin ausgesprochen.
01:01:16: Aber auch da muss sich natürlich vorstellen dass so eine Politiker oder eine Politikerin wahnsinnig viele Anfragen bekommt.
01:01:22: letztlich muss ein Mensch einen gesamten Wahlkreis repräsentieren in diesem Parlament und muss quasi all diese Interessen dieser über hunderte an verschiedenen Menschen auch irgendwo vertreten und einbringen Gleichzeitig aber natürlich auch wiederum die Politik erklären und erklären, warum man gewisse Entscheidungen getroffen hat.
01:01:42: Und da ist natürlich eine sehr hohe Erwartungshaltung, ja?
01:01:44: Aber gleichzeitig – und da kommt der Protest in Spiel und natürlich auch die organisierte Interessensvertretung – diese Menschen können nicht immer alles wissen.
01:01:53: Sie können nicht alle wissen was gerade wichtig ist oder wie man es am besten thematisiert und wie man das am besten vielleicht auch in Gesetze umgießen kann.
01:02:05: Protest, es braucht Partizipation.
01:02:07: Es braucht diese Teilhabe damit man eben auch in diesem Zusammenspiel da was gemeinsam gestalten kann und ich glaube das ist super wichtig.
01:02:14: aber das funktioniert nur wenn es auf beiden Seiten irgendwo auch eine Art von Vertrauen dafür gibt dass beide Seiten irgendwo ein bisschen ja in Anfangstrichen wissen was sie tun.
01:02:25: Das ist natürlich jetzt auch sehr schwierig.
01:02:29: Aber ich glaube du weißt was ich meine.
01:02:30: Ich glaube es braucht diese Basis für den Dialog an der Stelle damit eben diese gesamten Interessen irgendwie zusammenkommen, damit man am Ende ein Kompromiss finden kann zu sagen hey okay wir waren vielleicht falsch das geht vielleicht so weit aber da können wir uns darauf einigen dass es eine coole Lösung dazwischen und damit können wir vorangehen.
01:02:49: Wir sparen vielleicht X oder Z ein und da geben wir wieder ein bisschen mehr aus damit gewisse Dinge auch funktionieren.
01:02:56: ich glaube irgendwo in diesem Prozess bei dem neuen GKV-Gesetz ist Dieser Prozess hat nicht gut funktioniert und deswegen finde ich diesen Prozess auch an der Stelle.
01:03:05: Und zu sagen, hey!
01:03:07: Ich find das nicht richtig und wir finden es nicht gut überhaupt dass so viele Menschen sich da gerade auch mit beschäftigen Auch außer Zivilbevölkerung inklusive mir die damit an dieser Stelle ja erstmal gar nicht so viel zu tun hat Das finde ich ultra wichtig und das finde ich finde cool.
01:03:23: nur Genau ich glaube dass man das nicht aufgeben darf diesen Dialog auch zu zu führen ohne im Vorfeld schon zu sagen oder im Vorfall schon anzunehmen, die wollen uns ja eh nur übers Ohr ziehen.
01:03:36: Die wollen eh nur quasi was Schlechtes und ich weiß das jetzt auch sehr, dass es eine Plakativ ist aber quasi genau wie geht's einfach darum, dass dieses gegenseitige Vertrauen natürlich irgendwo da sein muss.
01:03:47: Dazu habe ich – das ist jetzt eine ganz weite, sozusagen noch mal was anderes.
01:03:51: Aber eine kleine Side Note und zwar habe ich in der letzten Zeit ein Hörbuch gehört, weil ich momentan es einfach nicht schaffe zu lesen.
01:03:59: aber das Hörbuch war im Grunde gut dass es der Titel des Buches und von Rudger Bregmann ein im Endeffekt auch wissenschaftlich aufgearbeitetes Buch warum die Menschheit eigentlich im Grundegut ist.
01:04:13: deswegen der Titeln Und das hat mir doch auch einiges an Leichtigkeit wieder zurückgegeben, weil man darüber nachgedacht hat hey eigentlich wollen Menschen in der Regel gut sein.
01:04:26: Es gibt natürlich manche Ausnahmen und es gibt nicht alle.
01:04:29: Menschen sind immer fair und nett und freundlich aber das Gro ist eigentlich im Grunde gut!
01:04:39: Reelle Beispiele zu sehen, in diesem Buch oder zu hören hat mir sehr geholfen und das ist ja im Endeffekt das was du sagst.
01:04:46: Dass man vielleicht auch annimmt hey das sind auch nur Menschen.
01:04:50: grundsätzlich versuchen die schon ihre Arbeit gutzumachen.
01:04:54: mit Sicherheit gibt es sehr viel Kritik vielleicht auch wie manchmal diese Arbeit gemacht wird wer in manchen Ämtern isst und ob da jemand wirklich sitzt der selber von sich schon gesagt hat ah als Gesundheitsminister wäre ich vielleicht nicht so die beste Wahl gewesen und jetzt Gesundheitsminister ist, sowas ist natürlich immer auch in der Kommunikation beispielsweise sehr schwierig.
01:05:17: Und da kann ich durchaus verstehen wie man dazu kommt dass man sehr unzufrieden ist.
01:05:23: und das was du angesprochen hast Das es Proteste gibt!
01:05:26: Dass es eine Form davon gibt dass wir partizipieren können und sollen ist extrem wichtig.
01:05:33: und vielleicht auch das zu erklären warum Dinge problematisch sind.
01:05:37: Und beim GKV-Beitrags-Stabilisierungsgesetz war im Endeffekt sehr, sehr wenig Zeit von.
01:05:43: das Gesetz ist einmal erschienen und konnte gegengelesen werden bis zur Abstimmung ob dieses Gesetz so kommen soll oder nicht.
01:05:51: da haben ja auch einige von den Oppositionsparteien beispielsweise gesagt hier dass es zu kurzfristig.
01:05:57: das müssen wir verschieben und das sind ja durchaus sehr konkrete Sachen die man durchaus kritisieren kann.
01:06:03: aber Du sagst natürlich auch vollkommen richtig, wir müssen einfach aufpassen.
01:06:08: Dass wir in Anführungszeichen nicht auch antidemokratischen Parteien in die Hände spielen indem wir die gleichen Techniken verwenden und das möchte ich gar nicht sagen dass es jetzt in dem Podcast der Fall war aber so generell als vielleicht Reminder für uns alle mit Sicherheit auch für mich selbst, dass wir einfach da aufpassen wie wir kommunizieren, weil auch da wieder Kommunikation das A und O ist.
01:06:37: Wie auch in der Medizin an sich?
01:06:39: Das ist vielleicht der Bogen den man auf jeden Fall spannen kann.
01:06:42: Auf jeden Fall!
01:06:43: Und dass es vielleicht auch wirklich... Dass was mich am Ende bewegt hat nochmal hier reinzugehen, weil ich, wie du es gerade gesagt hast, das ist eigentlich sehr schön zusammengefasst aber es ist genau das Wir haben noch eine demokratische Regierung und die auch quasi demokratisch gewählt ist, die demokratisch legitimiert ist.
01:07:03: Die man scharf kritisieren kann darf und soll und muss, denn das ist auch Demokratie dass man sich einbringt, dass man participiert.
01:07:12: nur tatsächlich genau muss man glaube ich diese Balance halten zwischen ich kritisiere und ich arbeite aber auch konstruktiv mit und ich misstraue eher nicht per se weil ich glaube dass wir dann in eine Spirale kommen die sehr schwierig ist bei sie wirklich den Kräften in die Hände spielt die unsere Demokratie vielleicht so nicht aufrechterhalten möchten.
01:07:33: Und da sehe ich einfach wirklich eine Gefahr, die wir gerade gesellschaftlich sehen in beide Richtungen vor allem von rechts.
01:07:40: aber natürlich gewinnen immer die Extreme wenn andere schwach sind.
01:07:45: und da ist natürlich auch für die Frage, wenn wir tatsächlich eine andere Regierung hätten, inwiefern könnten wir denn überhaupt noch so teilhaben, inwiefern könnten wir überhaupt noch quasi auch protestieren.
01:07:57: Inwiefern können wir überhaupt nicht auch uns so einbringen?
01:08:02: So scharf vielleicht kritisieren wie wir es momentan vielleicht auch tun und ich glaube das ist gut was wir an der stelle auch nicht vergessen dürfen dass es einen ja recht ist was wir ausüben dürfen und können was sehr viel wert ist.
01:08:15: und ja und das ist vielleicht einfach normal als Ergänzung zu dem was du so schön zusammengefasst hast aber was mich letztlich immer wieder auch fasziniert und weshalb ich das unfassbar wichtig finde.
01:08:25: Aber deswegen ist es eben auch zu schützen irgendwo.
01:08:29: Ja, haben wir noch einen Aspekt vergessen oder ein Aspekt den du gerne mit ansprechen wollen würdest?
01:08:37: Ich glaube die Punkte genannt, die mir wichtig waren und ich find's mega cool dass ihr als Podcast da so offen seid mich damit reinzuholen nicht nur anhört, sondern auch mit mir darüber diskutiert habe.
01:08:49: Ich finde das mega cool und genau das ist letztlich eigentlich das für mich Demokratie auch ausmacht nämlich das so zusammenzubringen und darüber zu diskutieren und gemeinsam aufeinander lernen zu können.
01:09:01: Das macht es letztlich aus.
01:09:03: insofern vielleicht einfach nur den Dank an der Stelle und ansonsten war ich quasi eigentlich nichts mehr.
01:09:12: Das ist gut, vor allen Dingen weil ich auch einfach sehr viel von dir heute mitgenommen habe und ich glaube dass das einen echten Mehrwert für unsere Hörerinnen auch noch mal bietet.
01:09:22: Ich weiß schon, dass wir grundsätzlich ein medizinischer Podcast sind aber mir war es wichtig diesen Beitrag jetzt aus einer anderen eben noch mal aufzunehmen.
01:09:33: Ich gelobe Besserung, was die Kommunikation auch in den Podcasts betrifft wenn wir solche Themen vorstellen.
01:09:40: ich habe grundsätzlich das hab' ich ja auch schon in der Hauptfolge als wir die aufgenommen haben gesagt es versucht einzuordnen und wenn mir das nicht ausreichend gelungen ist so schien es auf jeden Fall den Kommentaren zur Folge dann tut mir das leid dass wollte ich so nicht Wirklich wichtig, dass wir solche Themen bringen.
01:10:02: Dass wir darüber diskutieren.
01:10:03: also schreibt uns auch gerne weiterhin eure Kommentare.
01:10:06: Auch was ich jetzt dazu denke das wir jemanden fachfremdes noch mal zusätzlich gebeten haben hier im podcast aufzutreten und Ich danke dir wirklich von herzen emeline dass du dir die zeit genommen hast Und dass du uns einfach teilhaben lässt an deiner expertise an deinem wissen vielleicht einfach alle auch durchaus brauchen, um unseren Horizont noch zusätzlich zu diesem Thema erweitern zu können.
01:10:31: Also danke dass du da warst!
01:10:33: Danke dir und danke euch!
01:10:36: Total nett.
01:10:37: ich möchte ganz kurz noch eine Sache anmerken.
01:10:41: ich hatte ja im Hauptbeitrag schon gesagt, dass wir darüber irritiert waren über diese Bezahlplattform.
01:10:49: heute gab es in der Tat ein Video Statement insgesamt fünf Videos von Bia selbst.
01:10:55: die das Ganze eingeordnet haben und die auch gesagt haben, dass ist suboptimal kommuniziert worden.
01:11:01: Und ich wollte einfach eigentlich viel mehr Transparenz – und es tut mir leid!
01:11:07: Das ist so ein bisschen die Quintessenz aus diesen Videos.
01:11:09: Bitte schaut euch das selber an wenn ihr euch das interessiert.
01:11:14: Für mich persönlich ist das vollkommen fein.
01:11:16: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Bea momentan auch sehr viele Sachen zu tun hat und mit Sicherheit auch bessere Sachen als mir jetzt explizit auf meine Nachricht zu antworten.
01:11:24: Du bist natürlich trotzdem herzlich eingeladen, Bea.
01:11:27: Auch mit uns noch weiterhin zu diskutieren und uns auch nochmal eine Sprachnachricht zu schicken falls du auf diesen Beitrag noch reagieren möchtest.
01:11:34: ich möchte gar nicht irgendwie es so stehen lassen dass wir immer nur eine Seite präsentieren sondern es geht mir einfach darum das wir hier versuchen so gut wie möglich Dinge einzuordnen und einzuschätzen.
01:11:51: Und dass wir alle voneinander profitieren und nicht hinterher irgendwie gegeneinander arbeiten, weil das bringt die Sache an sich nicht weiter.
01:12:00: Genau!
01:12:01: Das war eigentlich mein abschließender Kommentar.
01:12:03: noch mal dazu und ja wie gesagt Emeline vielen vielen Dank, dass du da warst.
01:12:08: ich... Ich freue mich total und bin auch gespannt, was du ansonsten immer noch mal uns zu schreiben hast.
01:12:15: Du hast jetzt meine Nummer und der kurze Draht ist mir auf jeden Fall sehr lieb!
01:12:19: Also sag immer gerne, was wenn wir solche Beiträge haben die auch dein Fach betreffen und gerne natürlich auch zum medizinischen Ding falls du dich da einziehen möchtest.
01:12:28: Mega gerne.
01:12:28: ich hatte so viel Spaß und ich mache das sehr gerne Auch für mich wahnsinnig bereichernd und genau.
01:12:34: deine Nummer ist jetzt eingespeichert.
01:12:36: So schnell werdet ihr mich nicht mehr los?
01:12:38: Perfekt!
01:12:38: Vielen vielen Dank, passt gut!
01:12:40: Tschüss
01:12:41: Dann kommen wir zum Journal Club Und ich würde einfach mal durch starten.
01:12:45: und gleich meine erste Studie.
01:12:47: Die Studie ist im BMC Anesthesiologie erschienen Im Juli zwanzig sechsundzwanzig Und es ist Open Access.
01:12:57: Also jeder kann da reingucken.
01:13:00: Wohlklinge Name ist sie Effekt auf S-Ketamin und Emergence Delirium or Agitation in Children after Anesthesia.
01:13:09: Ist eine Systematic Review und Meteranalyse.
01:13:14: Ja, genau.
01:13:15: also verbindet natürlich etwas oder verbindet Sachen die ich gerne mache Kinder Anästhesie und besonders Ketamin beziehungsweise S-ketamin.
01:13:28: oder Emergence, Agitation.
01:13:31: Jeder der schon mal Kind im Aufwachraum betreut hat nicht jeder aber die meisten werden das schon erlebt haben dass man plötzlich schreiende panische Kinder hat die kaum oder die schwer zu bändigen sind und die Gründe dafür sind übrigens völlig unklar.
01:13:46: also es gibt keine richtig guten Thesen warum manche Kinder so reagieren.
01:13:53: Es gibt ein paar Faktoren Wo man weiß, dass die das fördern.
01:14:00: Die möchte ich auch nicht ungenannt lassen.
01:14:01: Das ist nämlich das Alter der Kinder... ...die Art Technologie.
01:14:05: Ein unabhängiger Risikofaktor ist die Anwendung von Sewo-Flurane und Schmerzen.
01:14:12: also wie schmerzhaft ist?
01:14:13: natürlich so ein bisschen Art Technogie aber Schmerze nach dem Eingriff sind Risikophaktoren.
01:14:21: Wir wissen aus vorherigen Meta-Analysen, dass Ketamin dabei helfen kann.
01:14:29: Und jetzt die Frage hilft SKetamin?
01:14:32: Was ja häufig in Deutschsprachigen... Paula, habt ihr SKetamine oder Ketamine bei euch in der Klinik in der Schweiz?
01:14:41: Ketamine.
01:14:42: SKetaminen was ja in vielen deutschen Bereichen häufiger da ist Also das S-Inertium mehr, was ungefähr doppelt so potent ist.
01:14:50: Zumindest, dass die energetische Wirkung angeht.
01:14:52: Da ist man sich ziemlich einig, dass es dort doppelt zu potent ist.
01:14:55: und was andere Wirkungen angeht da streiten sich die Gelernten manchmal ob die doppelte Potenz auch
01:15:00: da ist.
01:15:01: Ist das genau so wirksam?
01:15:03: Was haben sie gemacht?
01:15:04: Sie haben Studien geblättert und nach Studien gesucht, die von zwanzig zwölf bis heute also bis bzw.
01:15:12: bis zwanzig, fünfundzwanzig veröffentlicht wurden und sich mit Emergence Delia und S-Ketamin beschäftigt haben.
01:15:20: Und zum Anfang hatten sie hundertfünfzig Studien die da eingeflossen sind und am Ende wie das immer so ist mit allen Ausschlusskriterien nicht alle Einschlusskritorien war.
01:15:32: das meiste waren selbst Reviews, waren nur Case Reports, waren doch Erwachsene Studien, waren Ketaminen, sind dann elf Studien übergeblieben.
01:15:42: Aber es ist trotzdem eine Meter-Analyse.
01:15:44: und diese elf Studien witzigerweise entweder aus dem deutschen Bereich oder ich sage jetzt mal an den Namen China, hauptsächlich China.
01:15:53: In China scheint Esketamin relativ verbreitet zu sein also scheint ein deutsches oder chinesisches Phänomen zu sein kann nicht zumindest aus den Studien hier sagen Und dann haben sie geguckt wie gut wirkt das Eskethamin.
01:16:08: von diesen elf Studien hat Esketamin beim Emergence Delia, Emergence Agitation tatsächlich zu einer signifikanten Senkung geführt.
01:16:20: Nun muss man einschränken.
01:16:23: sagen dass die Studien sehr heterogen sind was die Dosierung des Esketermin angeht und auch was den Weg der Gabe angeht.
01:16:33: aber das macht das Ganze auch spannend weil man zumindest sagen konnte Sie haben das Ganze dann in eine Low-Dose und in einer High-Dos Group eingeteilt.
01:16:42: Und die Low-dose Group ist unter Null, fünf Milligramm pro Kilogramm oder die High-dos Gruppe ist drüber.
01:16:52: Bei der High-dos Gruppe war der durchbrechene Effekt nicht gegeben während er bei der Low-Does Gruppe gegeben war.
01:16:59: Das heißt hier ist weniger scheinbar mehr also unter Nüll, fünfmilligramm per Kilogramme führte zu einer besseren Durchbrechung.
01:17:09: Und die Nasele-Route war besser geeignet als die IV-Rute, was ich auch spannend finde.
01:17:16: Das wiederum kann man sich natürlich... Also das ist eine reine Theorie.
01:17:21: Kann man aus diesen Studien noch nicht herausnehmen?
01:17:23: Könnte man sich erklären dass über IV es natürlich relativ schnell anflutet und dann selbst wieder... Es führt ja auch zur Mehrhandelizination wenn man's IV gibt und zum mehr Disestisien Und das könnte natürlich bei der Naseilengruppe einfach weniger da sein.
01:17:37: Aber alles Theorie, hierbei ist es so.
01:17:40: in den Studien, in denen's Naseil gegeben wurde hats das besser durchbrochen.
01:17:45: In der Lodos-Gruppe wie gesagt ist eine Metaanalyse.
01:17:48: ich will da zu der ganzen Art und Weise gar nicht so viel sagen weil ich mich damit auch.
01:17:55: also Ich kann die Metaanalysen nicht gut kritisieren.
01:17:58: Da haben wir schon mal drüber gesprochen dass meine Fähigkeiten ein bisschen über Strei.
01:18:03: Aber was sie noch gemacht haben, Sie haben nachgeguckt ob es den PainScore und Ponf beeinflusst.
01:18:12: Bei den gleichen Studien.
01:18:14: Der PaintScore wurde positiv beeinflußt durch die Ketamin-Gabe.
01:18:19: Das konnte man sich jetzt vielleicht auch fast denken.
01:18:23: Ponf wurde nicht beeinflust, aber nicht beeinfluss heißt nicht nur nicht positiv beeinflussen, sondern auch nicht negativ beinflussten.
01:18:31: Esketamin hat keinen Ponf gemacht.
01:18:33: Ponf war einfach genauso häufig, es hat aber auch nichts gebracht um Ponf zu vermeiden.
01:18:37: Genau!
01:18:38: Die Studie hat mehrere Nachteile oder die Metaanalyse.
01:18:44: der Hauptnachteil ist die Heterogenität bei elf Studien von der Dosierung und auch vom Gabeweg als auch das Problem dass viele Sachen unterschiedlich gemessen wurden im Sinne von anderes Gores benutzt und so was, sodass Emergent Stilia ist einfach nicht ganz klar definiert.
01:19:08: Und in den Studien zum Teil auch unterschiedlich definiert oder in den Scores unterschiedlich gehandhabt.
01:19:15: Das macht das Ganze ein bisschen unscharf.
01:19:17: Ich glaube man kann trotzdem sagen dass sowohl Ketamin als auch S-Ketamin einen praktikabler Weg ist um es im Aufwachraum zu behandeln so den Kindern zu helfen.
01:19:31: Was ich noch spannend fand, dass sie auch rausrechnen konnten aus ihren elf Studien das sevofloran ein unabhängiger Risikofaktor ist.
01:19:42: weil Sie aus Ihren Daten auch heraus rechnen konnte, dass Sevo Floran einfach bei Kindern mehr immer stillier macht muss man ja einfach auch.
01:19:54: Ja, soweit meine Studie.
01:19:56: also Ketamin ja sowieso einerseits eine Schrotflinte, andererseits aber auch ein Medikament mit vielen Facetten und auch hierbei sicher einsetzbar.
01:20:11: Sehr sehr spannend!
01:20:14: Ich finde es tatsächlich sehr cool weil das ja schon einfach ein verbreitetes Phänomen ist und mehr Pfeile im Köcher zu haben und auch zu wissen welche Dinge man vielleicht vermeiden sollte total gut ist.
01:20:28: Ich habe übrigens bewusst Häufigkeiten hier vermieden wie oft das vor Auftritt, weil die Definition so unterschiedlich sind.
01:20:34: Und über die unterschiedlichen Definitionen die Häufigkeit auch schwanken wie viele Kinder das haben.
01:20:40: also
01:20:41: cool.
01:20:41: ich würde gerne weiter machen mit meiner Studie.
01:20:44: ich hab diesmal eine recht kurze Studie Und der Titel der Studie ist Where Should We Compress Ultra Sound Identification of the Ideal Area Of Maximum Compression for CPR.
01:20:55: Ist von Lorena Marinets et al und erschien in Resuscitation im September, so sehr aktuell.
01:21:04: Besonders gefreut habe ich mich dass es bei diesem Paper sowohl eine erst als auch letzte Autoren gibt.
01:21:10: deswegen wollte ich das gerne einmal erwähnen.
01:21:13: Gemäß den aktuellen Reanimations Guidelines wird ja eine Kompression über dem unteren Drittel des Sternums empfohlen und also mittleres oder unteres dritte.
01:21:23: Und es ist nicht ganz klar, ob diese Landmarken gesteuerte Empfehlungen sich wirklich mit der Ideal Area of Maximum Compression deckt?
01:21:32: Was ist die Ideal area of maximum compression?
01:21:35: Das hat man definiert als den linken Ventricke, den man bevorzu komprimieren möchte mit der Idee dass man dort halt bestmöglich Auswurf generieren kann in dem Körperkreislauf.
01:21:48: Jetzt fragt ihr euch vielleicht diejenigen denen im Thema ein bisschen bewandert sind ja aber wie ist das denn jetzt?
01:21:53: Mit der Torax-Pumpe wollen wir wirklich Blut aus dem Herz raus drücken.
01:21:57: es ist nicht viel mehr die Torax Pumpe die bei der Reanimation wichtig ist.
01:22:01: Das ist nicht abschließend geklärt, aber Fakt ist dass wir auf jeden Fall nicht den LVOT also den linksventrikulären Ausflustrack komprimieren möchten.
01:22:09: Weil wenn wir den komprämieren ganz egal über welchen Milchanismus sich Blut im Körper bewegen soll kommt kein Blut in den Körper, wenn wir das zudrücken.
01:22:18: Das ist glaube ich logisch.
01:22:19: Dieser Fragestellung ob wir eigentlich am richtigen Ort die Torakkompression durchführen hat sich diese Studie beschäftigt.
01:22:26: Zu den Methoden ist es eine prospektive Beobachtungsstudie einer Notaufnahme in Florida, die an stabilen PatientInnen und gesunden ProbandInnen durchgeführt wurde.
01:22:35: PatientenInnen wurden ausgeschlossen wenn sie jünger als achtzehn Jahre alt waren im Haftwahn kein Englisch oder Spanisch sprachen während der Untersuchung ins Stabil wurden und kein ausreichendes Schallfenster zur Darstellung der KDL-Instrukturen hatten.
01:22:49: Es wurde dann sonografisch der Prozessoscypheridus und das Jogulum identifiziert.
01:22:55: Und dazwischen wurde ein Gitternetz oder so eine Art Koordinatensystem, das sieht so ein bisschen aus wie bei dem Spiel Schiffe versenken auf den Torax aufgeklebt.
01:23:04: Also so einen Gitternetz, er auf der einen Seite stehen irgendwie Buchstaben A bis Z und auf der anderen Seite stehen Zahlen also wirklich so bisschen wie bei Schiffeversenken.
01:23:12: Und dann haben die Patient- oder ProbandInnen besser ein TTE bekommen mit der Area of Maximum Compression und des LVOT.
01:23:29: Und man hat dann in diesem Gitternetz quasi die Koordinaten dieser beiden kardialen Strukturen erfasst, und dann hat man das Verhältnis des empfohlenen Orts der CPR mit der Lokalisation dieser beiden Kardialstrukturen verglichen Proband-Innen in einer Art Heatmap dargestellt.
01:23:49: Das kann man sich an dem Paper angucken, das sieht ganz cool aus!
01:23:51: Es sind dann einfach so rote Orangen und grüne Kästchen je nach Lokalisation wie oft der LVOT oder der linke Ventricle an diesen Stellen zu finden waren.
01:24:02: Zu den Ergebnissen zwischen Juli gesunde Probandinnen in die Studie eingeschlossen.
01:24:14: Es war nur ein Drittel Frauen und ungefähr siebzig Prozent weiße Personen, das ist einfach nun nochmal wichtig wenn wir gleich zu den Limitationen kommen.
01:24:23: Der mediale seitliche Abstand vom Sternum war vier Zentimeter für den linken Ventricle und eins Komma fünf Zentimeter.
01:24:33: Bei fünfzig Prozent der untersuchten Personen lag der LVOT sogar im Bereich des Sternums und der linke Ventrickel lag nur bei zwei Komma sieben Prozent im Bereich das Sternum.
01:24:46: Eine größere Körpergröße und ein höheres Gewicht waren nicht mit einer signifikant anderen Position der kardialen Strukturen assoziiert als bei den anderen Personen Aber man hat sich leider zu Sachen wie zum Beispiel das Geschlecht hinsichtlich der Unterschiede nicht angeschaut.
01:25:02: Also, man hat nur Körpergröße und Körpergewicht zusätzlich nochmal untersucht als Subgruppe.
01:25:08: insgesamt Scheint es also nach dieser anatomischen Ultrascheißstudie, dass der ideale Druckpunkt eher vier Zentimeter links lateral des Sternums wäre als genau über dem Sternum?
01:25:20: Weil wir genau über den Sternum eher den LVOT komprimieren als den linken Ventrickel.
01:25:25: Was wie vorhin erklärt suboptimal ist.
01:25:28: das deckt sich auch mit Studien die ein TEE unter Reanimation durchgeführt haben, wo häufig eine Obstriktion des LVOT durch die CPR gesehen werden konnte und nach Veränderung des Druckpunkts nach weiter lateral ein besseres ETCO-II als surrogat für eine bessere Kompressionsqualität gezeigt werden konnte.
01:25:48: Zu den Limitationen dieser Studie ist es nur eine Single Center Studie.
01:25:52: Es ist eine anatomische Ultraschallstudie also es wurde nicht unter laufender Reanimations und nicht an echten Patientinnen gescheitelt sondern Personen quasi um sich die Anatomie anzuschauen.
01:26:04: Und es wurden Personen mit einer schlechten Schallqualität ausgeschlossen, das ist finde ich relevant weil ja gerade bei sehr adipösen Personen oder bei Personen die zum Beispiel eine Trichterbrust haben, die anatomischen Landmarken und die kardialen Strukturen vielleicht in einem anderen Verhältnis zueinander liegen und damit dass ich das mit dem Druckpunkt nochmal verändern könnte.
01:26:24: Insgesamt ist das natürlich nur eine hypothesengenerierende Studie.
01:26:27: Trotzdem, gerade da sich es mit anderen Ultraschallstudien unter Reanimation zu decken scheint finde ich den Ansatz sehr spannend und man sollte ihn auf jeden Fall weiter verfolgen am besten halt zum Beispiel in der großen TE-Studie unter Reanimation um das wirklich zu verifizieren und auch zu gucken wie man das optimieren kann.
01:26:47: Die AutorInnen schreiben dann noch, dass man da vielleicht einen individualisierteren Ansatz braucht.
01:26:52: Das wiederum sehe ich sehr kritisch weil eine Reanimation einfach davon profitiert das es eine hoch standardisierte Situation ist und in unter laufender Reanimations individuell zu gucken wo muss sich jetzt drücken unterfordert glaube ich die aller allermeisten Teams außer die wirklich täglich reanimieren und vielleicht dafür die mentalen Kapazitäten haben in dem Moment Wenn man natürlich auf einer hochspezialisierten Cardiointensivstation arbeitet, wo man unter laufender Reanimation regelmäßig TIS machen kann.
01:27:23: Dann ist es großartig und dann sollte man das auf jeden Fall machen weil dann hat man quasi real-time Monitoring der Druckqualität.
01:27:34: Du hast glaube ich gerade dich versprochen, du hast gesagt unterforderte teams.
01:27:38: Überfordert?
01:27:40: Wünschenswert aber ich glaube auch dass das viele Teams überfordert.
01:27:45: Denkt mehr an Rettungsdienst-Athogteams die sich nicht gut kennen.
01:27:51: schallen TEE sowieso nicht mögliche bei TEE haltig auch für schwer.
01:28:00: Was ich mich frage so gefühlt, wenn wir anfangen zu reanimieren.
01:28:02: Die ersten drei mal drücken ist ja eben mit ribensähe verbunden.
01:28:07: gilt es dann noch Wenn das quasi instabiler ist?
01:28:10: also dass ist ja das was du gesagt hast Es eine anatomische Landmarkenstudie.
01:28:14: die Frage ist ob diese anatomischen landmarken Dann noch gelten wenn da fleger maik hundert kilo tätowiert Da dreimal draufgedrückt hat oder ob sich die anatomie dann nicht halt ordentlich verschoben hat.
01:28:28: Wir haben Flieger Mike in der Notaufnahme.
01:28:30: Der ist zwei Meter groß, wiegt hundert Kilo Körperfettanteil drei Prozent wenn der anfängt auf die rumzudrücken Ist das völlig wild?
01:28:37: Ja absolut aber die Tattoo ist ein...
01:28:39: Aber Mike ist tätowiert!
01:28:43: Ja nein also ich finde es einen ganz spannenden Punkt Dominik.
01:28:48: Das wurde da natürlich nicht untersucht.
01:28:49: deswegen kann man dazu keine Aussage treffen.
01:28:52: Ich schalle ja im Moment, also ich bin im Moment ja im Echo gerade auf Rotation und tatsächlich ist mir das auch schon aufgefallen dass der LVOT einfach verdammt nah am Sternum liegt.
01:29:04: Also ob das mit Rippensirienfrakturen sich so sehr verschiebt wahrscheinlich tendenziell würde ich sagen eher nicht weil die Orta und alles das bleibt ja da in der Regel was denn gehört?
01:29:13: Also im Bestfall genau!
01:29:16: Sonst hat Pfleger Mike ein bisschen zu doll gedrückt
01:29:20: Aber das ist ein geiles Learning dieser Studie.
01:29:23: Das war mir nicht klar, dass der Ausflussdruck anatomisch doch so nah am Sternum liegt.
01:29:27: Das hatte ich nicht auf dem Schirm!
01:29:29: Ja wenn du scheißt zum Beispiel, wenn du in einer Parastenaille lange Achse machst im Echo dann siehst du, dass die LVOT unmittelbar neben dem Sternum ist?
01:29:42: Macht total Sinn, wenn Du das sagst, hatte ich trotzdem nicht auf den Schirm.
01:29:46: Okay vielen Dank und... Spannend, was da irgendwann draus wird.
01:29:52: Ich bin sowieso gespannt, was aus Ultraschall bei Reanimationen wird.
01:29:55: Zurzeit sind ja alle noch sehr zurückhaltend.
01:29:57: ich kann mir nicht vorstellen dass das langfristig so bleibt ohne dass sich die Limitation und den Zeitverlust.
01:30:03: ich verstehe das alles und ich sehe das auch.
01:30:07: Na, ich glaube das hat was mit der Team-Performance zu tun.
01:30:10: Also ich glaube es hat etwas damit zu tun dass es halt im Moment nur in den Teams funktioniert die darin geübt genug sind, dass nicht andere evidenzbasiertere und wichtigere Dinge hinten runterfallen.
01:30:27: Dann würde ich weitermachen.
01:30:28: oder wirst du, Herr Ning?
01:30:30: Mach mein Räusch!
01:30:31: Ich schließe ab.
01:30:32: Alles klar, das Beste kommt zum Schluss.
01:30:34: Meine Studie hat Dana mir zugeworfen.
01:30:36: ich hatte schon mal was ähnliches gemacht.
01:30:38: da ging es um Tiva vs.
01:30:39: Volatile Anesthesi bei Kulorektale Chirurgie und Dana hat mit den Vital Trial zu geworfen.
01:30:46: Das ist Teutra.
01:30:47: Enterbinus versus Volatil in He... Dana hat mich mit den Vital Trial zugeworfen Total intravenous versus volatile inhalational anesthesia for major non cardiac surgery.
01:31:03: aus dem drama von Jetzt wird's wild janji et all ich hoffe.
01:31:08: Ich habe das richtig ausgesprochen Aus dem august six und zwanzig.
01:31:13: ich finde nicht gut dass dominik das gerade noch mal korrigiert hat.
01:31:16: schlechtes englisch ist teil dieses podcast
01:31:20: Dann lass es gerne drin denn schneide sich raus Genau, warum.
01:31:27: oder was ist der Kontext dieser Studie?
01:31:30: Und da möchte ich zwei Aussagen aus dieser Studi- beziehungsweise als erletzten Studie, die ich vorgestellt habe wirklich zitieren.
01:31:55: Gase stehen im Verdacht, das Überleben zu verschlechtern in der onkologischen Chirurgie.
01:32:02: und die Frage, die ja immer noch ehrlicherweise nicht abschließend geklärt ist.
01:32:07: Wir haben ja Hinweise aber sind Narkose-, Gase- oder inhalative Anästhesien schlechter für die Umwelt als die Tivas?
01:32:17: Der Weithill-Trial hat sich dem Ganzen genährt indem er gefragt hat, ist Tiva besser als Gas?
01:32:22: Bisher gibt es dafür keine systematische prospjektive Evidenz.
01:32:25: Was wir bisher wissen und dafür gibt es Evidenzen, das wird in der Studie auch zitiert ist, die war beschleunigt, die postoperative Rekonvalistenz, Tiva reduziert Ponf- und Tiva Reduziert Postoperative Schmerzen.
01:32:38: Was ich spannend finde weil in meinem klinischen Alltag mit häufiger argumentiert, dass Gas ja besser für die post operative Schmärtssituationen ist.
01:32:46: Die Wissenschaft sagt aktuell was anderes.
01:32:49: Was haben Sie gemacht?
01:32:50: Die haben eine prospektiv randomisierte, einfach verblindete Multicenter-Studie gemacht mit Hundert und Sechzig Krankenhäusern im UK.
01:32:58: Und die haben einen pragmatischen Open Labelansatz gewählt.
01:33:03: Wie ist sie gepowert?
01:33:05: Das ist das was ich vorhin gesagt habe.
01:33:06: Die Autorinnen haben sich tatsächlich gefragt Ist Tiva besser als Gas?
01:33:09: Die sind also als Überlegenheitsstudie gepowernt.
01:33:12: Das wird später noch mal relevant.
01:33:14: Primary Outcome Das ist ein Primary Outcome, was ich so noch nicht so oft gehört habe.
01:33:19: Und zwar Days Alive and At Home at Thirty days.
01:33:24: At home ist da ein bisschen unschaff definiert.
01:33:27: Die haben At Home definiert mit Nicht im Krankenhaus.
01:33:29: Das
01:33:30: heißt es war also egal ob Reha zu Hause Pflegeheimen das war alles At Home.
01:33:35: Secondary Outcomes One, Days Alive At Home at Ninety Days.
01:33:39: Die Mortalität nach dreißig und neunzig Tagen sowie nach sechs Monaten.
01:33:44: Dann haben sie noch einen Fragebogen zur Patientin in Zufriedenheit an Tag eins gemacht zum Delia am Tag drei Reconvalescence.
01:33:51: an Tag drei Awareness.
01:33:52: Phänomene und große postoperative Komplikation immer halb von dreißigt Tagen.
01:33:58: Das Ganze haben sie gemacht von Januar, zwanzig bis April, vierundzwanzig und die Datenextraktion ist über UK Datenbanken erfolgt.
01:34:05: Wie ihr wisst der NHS, der ist ja ein bisschen anders aufgestellt Die fischen da sehr viele Daten ab.
01:34:11: Deswegen kann man postulieren dass die Qualität der Daten vermutlich sehr gut war weil die das nicht extra dafür gemacht haben sondern auch bereits mit bestehenden Datenbanten erfasst haben.
01:34:21: Und wichtige Voraussetzungen wie immer written informed consent.
01:34:24: Was waren die Einschlusskriterien?
01:34:26: Die Patientinnen mussten älter als neunundvierzig Jahre sein, also größer gleich fünfzig Jahre.
01:34:32: Und es ging um elektive Nicht-Herztheorologie, die in allgemeinen Anästhesiege geplant war.
01:34:39: Was waren Ausschlusskriterien und Kontraindikationen für eine der beiden Narkoseformen?
01:34:43: Das heißt Allergien auf irgendwelche Narkotika oder malignhypothermie.
01:34:49: Und was auch ein Ausschlusskriterium war, die erwartete Mortalität nach der OP.
01:34:53: Wenn die kleiner als dreißig Tage war, dann wurde das ausgeschlossen.
01:34:56: Dann haben sie eins zu eins randomisiert und dafür haben sie einen Computer-Algorithmus genutzt damit sie eine balancierte Zuordnung bekommen.
01:35:03: Das macht doch total Sinn weil die haben ja muskulose Gelettale, OP ist Gefäßchirurgie, Abdominelle Chirurgien, Turakalische Chirugier
01:35:09: usw.,
01:35:10: alles in einem Topf geworfen.
01:35:11: Dominik ich muss mal kurz einhaken.
01:35:13: Eine erwarterte Mortalität in Tagen gemessen finde.
01:35:17: Die haben sich gesagt, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass der nach der OP weniger als dreißig Tage lebt.
01:35:22: Also wenn sie glauben, dass er nach der OPE schneller stirbt als dreizig Tage dann haben Sie ihn ausgeschlossen.
01:35:28: Jetzt habe ich es verstanden.
01:35:31: Davor vielleicht war auch bei mir der Knoten im Kopf hab ich das gerade nicht verstanden.
01:35:36: Ja
01:35:38: Genau Rantomisiert mit dem Computer Algorithmus weil die eben die ganzen Chirurgierarten in einen Topf geworfen haben damit das dort gleich verteilt.
01:35:46: Das macht das total Sinn.
01:35:48: Die haben dann noch die frailty gescreened und die OP-Dauer.
01:35:50: Da haben sie einen Cutoff gesetzt bei kurzen OP's, die waren kürzer als zwei Stunden und lange OP's länger als zwei
01:35:55: Std.,
01:35:56: damit das eben alles schön verteilt ist.
01:35:58: außerdem noch onkologische Chirurgie oder nicht onkologie.
01:36:02: Das Ganze ist einfach verblindet, d.h.
01:36:03: nur die Patientinnen sind verblindet.
01:36:06: Das macht irgendwie Sinn.
01:36:07: ich persönlich kann mir schwer vorstellen wie man Tiva und Gasnarcoße sinnvoll verblinden will mit irgendeinem... adäquaten Aufwand nutzen, da sind wir wieder bei dem was Torben vorhin gesagt hat.
01:36:18: Das wird glaube ich einfach schwierig.
01:36:20: Randomisierung hat am OP-Tag erfolgt oder ist am OP Tag erfolbt und die Intervention war wirklich rein.
01:36:26: kriegen die Nettiva nach lokalem Standard?
01:36:29: Oder kriegen die Gas jetzt einfach gesagt nach lokkalem Standard.
01:36:33: Die restliche perioperative Behandlung war komplett individuell und so wie es an den Krankenhäusern ebenso war.
01:36:39: Wie das halt beim pragmatischen Ansatz ist.
01:36:40: Wir machen alles so wie immer Außer wir sagen, die kriegen eine Tiva und die kriegen Gas.
01:36:46: Gescreen wurden jetzt neuntausend sechsen zwanzig Patientinnen davon haben sechs tausend einhundert dreinundvierzig der Einschlusskriterien erfüllt und schlussendlich wurden zwei tausen fünfhundert acht Patienten in den Random misiert.
01:36:58: das waren dann tausens wahnert fünfzehnfünfzig pro Gruppe.
01:37:01: und dann wie es manchmal so ist denn hat jemand sein Konsent zurückgezogen oder oder oder?
01:37:05: am Ende war uns tausendswannhundzwanzig tiba und tausenzweinhalbzwanziggas.
01:37:11: Long story short, kein statistisch signifikanter Unterschied im Primary Outcome.
01:37:15: Das heißt was man aufs primary outcome bezogen sagen kann, Tiva ist nicht besser als Gas aber gibt ein paar spannende secondary outcomes.
01:37:25: wo es einen statistischen signifikanten Unterschied gab nämlich bei der Reconvaleszenz und beim Patientinnenkomfort gab's klare Vorteile bei der Tiva.
01:37:34: Es gab bei der tiva Gruppe zwei Awareness Phänomene in der Gruppe keine Und ansonsten gab es keine signifikanten Unterschiede auch nicht in irgendwelchen Subgruppenanalysen.
01:37:45: Kommen wir zur Diskussion, die Tiva bietet keinen Überlebensvorteil aber im patientenden zentrierten Outcome schneidet sie besser ab.
01:37:52: Da sind wir wieder bei was Thorben vorhin gesagt hat.
01:37:55: wahrscheinlich ist die Wahl der Narkoseform bei allen anderen Faktoren die das Ganze beeinflussen nicht wichtig genug als dass wir dann Mortalitätsbände für draus bekommen.
01:38:04: Wir überschätzen den Einfluss unserer Narkosemedikamente auf sowas Komplexes wie ein Langzeitauskommen.
01:38:11: Einfach!
01:38:12: Also wir hätten das gerne, aber das ist einfach nicht die Realität dass ein Narkose-Medikament so riesige Unterschiede macht, dass wir eine dreißig oder neunzig Tagesmortalitätsunterschiede messen können.
01:38:25: Genau was wir sagen können weil das Ganze als Überlegenheitsstudie gepowert war.
01:38:30: Damit können wir sagen, dass die Tiva dem Gas wenigstens nicht unterlegen ist.
01:38:34: Das heißt also was wir schon ableiten können, das werde ich später noch mal sagen.
01:38:38: wenn die Leute Tiva machen wollen, ist das vermutlich völlig okay weil sie eben der Gasnarkose nicht unterlegt ist.
01:38:44: Narkositiven Monitoring bei Tiva bleibt ein Problem.
01:38:48: Die haben sich das jetzt in der Studie nicht explizit angeguckt, weil es eben pragmatischer Ansatz war,
01:38:52: d.h.,
01:38:52: Sie haben nicht erfasst wie Narkositiven Monitoringen gemacht wurde und ob überhaupt.
01:38:58: Aber das muss man eben trotzdem auf dem Schirm haben, dass es bei der Tiva ein größeres Problem ist und dass man sich um dieses Problem irgendwie kümmern muss.
01:39:05: Wobei zwei von tausend... ...zweihundert pro Gruppe finde ich jetzt also awareness auch nicht krass hoch.
01:39:14: Sehr
01:39:14: guter Punkt.
01:39:15: Torben ist natürlich darauf nicht gepowert, so selten wie es aufgetreten ist auch nicht statistisch verwertbar Aber da ist es eben aufgetreten und beim Gas nicht.
01:39:24: Und das matcht das, was die aktuelle Wissenschaft sagt.
01:39:27: Deswegen verstehe ich dass, dass die AutorInnen das diskutiert haben und ich sehe das ähnlich.
01:39:31: wenn man sich für eine Tiva entscheidet sollte mein wenigstens mal zwei drei aktive Gedanken zu dem Thema verschwenden.
01:39:37: Was man auch sagen kann aufgrund dieser Studienergebnisse dadurch, dass sie Tiva dem Gas eben nicht unterlegen ist damit empfinde ich es als vollkommen legitim und die Autoren sind es auch so, dass da die Patientensicherheit eben nicht signifikant beeinflusst wird.
01:39:54: Was die Studienautorinnen auch diskutieren und das sehe ich ähnlich, und ich denke, dass wir dir genauso sehen man sollte die Narkoseform-Patientin individuell festlegen.
01:40:02: Man sollte sich vorher einmal Gedanken machen was matched für den Patienten.
01:40:05: so ein one fits all approach ist vermutlich nicht sinnvoll.
01:40:09: Und was man aber bei dieser ganzen Diskussion beachten muss Die Studie war gepowered auf das primary outcome Das heißt die secondary Outcomes wie wir jetzt besprechen und die ich jetzt quasi als Grundlage für die Diskussion genommen habe.
01:40:22: Dafür war die Studie strenggenommen, nicht
01:40:24: gepowert!
01:40:25: Was war gut an der Studie?
01:40:26: Was war nicht so gut an einer
01:40:27: Studie?!
01:40:29: Ich finde das Studiendesign sehr gut.
01:40:30: Ich mag es auch immer sehr wenn sie einen pragmatischen Ansatz wählen.
01:40:33: Das macht den Autorenden natürlich besonders schweren Unterschied raus zu bekommen weil die wirklich viele Patientinnen rekrutieren müssen.
01:40:40: aber ich finde dass ist halt irgendwie real life verändern eine Sache und alles andere machen wir so wie immer oft auch das, wie Sachen dann implementiert werden in der Klinik.
01:40:50: Und ich finde es betrifft eine sehr aktuelle und klinisch relevante Fragestellung.
01:40:54: also in meinem klinischen Alltag spielt sich gerade nicht so die Rolle weil ich auf der Intensivstation bin.
01:40:57: aber als ich noch im OP-Saal war ist das eine Diskussion.
01:41:00: die habe ich tatsächlich mehrfach die Woche geführt machen wir jetzt Thieber oder
01:41:03: Gas?
01:41:05: Was ist an der Studie nicht so gut?
01:41:07: Naja, der pragmatische Ansatz hat eben auch Nachteile.
01:41:09: Deswegen kann man jetzt sicherlich sagen vielleicht war die Tiva ja jetzt nur nicht besser weil dort haben sie die mit zu Fentanil gemacht, dort haben Sie die mit Remi-Fentanyl gemacht oder dort haben sich das Gas mit Sevo genommen, die haben noch Isu genommen.
01:41:21: Das kann man alles nicht anschauen, weil es eben ein pragmatischer Ansatz war.
01:41:27: Was nicht schlecht an der Studie war, aber was eine Einschränkung beziehungsweise Limitation dieser Studie ist es die Studienpopulation.
01:41:33: Sie haben sich nur Patientinnen angeguckt, die fünfzig Jahre und älter sind und sie haben sich Nur elektribische Hyrogie angeguckt Und dann noch Onthopsi hat nur im DOK stattgefunden.
01:41:44: Damit muss man sich natürlich fragen inwieweit ist die Studie auf das aktuelle klinische Setting übertragbar?
01:41:51: Was auch noch ein Punkt ist, was die Autorinnen selber definiert haben und das habe ich vorhin schon mal angesprochen.
01:41:56: Zuhause wurde halt definiert aus Abwesenheit der Klinik.
01:42:00: Im Zweifel finde ich es schon einen Unterschied.
01:42:02: Bin ich im Pflegeheim gelandet?
01:42:04: Bin in der Reha gelandete oder bin ich wirklich zu Hause zu Hause?
01:42:08: Und
01:42:09: was die autorinnen noch als Limitation gesagt haben... vermutlich aufgrund des Kontextes, warum die Studie entstanden ist.
01:42:16: Ich fand es jetzt nicht so schlimm, der Studie kann halt keine Aussage zu den onkologischen Fragestellungen treffen.
01:42:21: ich habe das ja schon mal vorgestellt.
01:42:23: auch da ist sich die Wissenschaft mittlerweile einig dass das eben nicht so ist.
01:42:27: also das Gas nicht dafür sorgt, dass das Onkologische Outkampf schlechter wird.
01:42:30: aber was für ein Follower-Abbild sind für Metastars?
01:42:34: Ja genau!
01:42:36: Also klar, alles wünschenswert.
01:42:38: Aber dann musst du ja fünf Jahre Follower abmachen um das...
01:42:42: Also meine Vermutung ist dass Sie das Limitation aufgeführt haben weil sie es halt in den Kontext mit reingeschrieben haben.
01:42:47: warum haben wir diese Studie gemacht?
01:42:48: und da mussten sie's wahrscheinlich mit aufgreifen.
01:42:51: ich persönlich habe das jetzt nicht vermisst als ich die Studie gelesen hab aber vielleicht gehts an und anders so.
01:42:57: Ich formuliere immer gerne Tech Home Messages.
01:42:59: was habe ich aus dieser Studie mit nach Hause genommen Aus Sicht der Patientin in Sicherheit zumindest bei diesem Patient in den kientellen Opgen aus Klima gründende Tiva zu machen.
01:43:09: Wir sollten uns einmal über einer positiven Monitoring Gedanken machen und ich nehme mit, dass ein Patient in individueller Ansatz wie so oft vermutlich das sinnvollste ist?
01:43:18: Ja es ja.
01:43:21: ich sag mal Das was wir schon häufiger in diesem Podcast über die Jahre gehört haben.
01:43:27: Die Unterschiede zwischen die postulierten Unterschiede in beide Richtungen zwischen Tiva Balancierte Anästhesie lassen sich in Studien extrem schwer nachweisen, egal was in irgendwelchen Tiermodellen favorisiert wird.
01:43:46: Was mich immer so ein bisschen stört oder aber mich stört ist das diese ganzen Mischsachen da auch rausgelassen werden.
01:43:53: Zum einen wissen wir nicht ob Sevo oder ISO, aber wir wissen auch nicht, was es denn wenn ich Propofol mitlaufen lasse und niedrigen Mack
01:44:01: Finde ich es also immer noch Team Ziva?
01:44:04: Was heißt Team-Ziva, aber ich finde es ohne Evidenz dafür.
01:44:08: das ist ein schlechtes Konzept und diese Evidenzen gibt es nicht.
01:44:11: Ja, finde ich es schade dass es in vielen Bereichen ignoriert wird oder sogar in manchen Bereichen verboten, ohne dass es aus meiner Sicht gute Gründe dafür gibt.
01:44:28: Was ist die Evidenz zu sagen, ich darf das nicht kombinieren.
01:44:31: Außer dass ich von beiden was spare und wenn ich tiefer mache also jetzt nach positiven Messungen oder so das kann alles nicht der Grund sein weil da haben beide Ansätze Limitationen.
01:44:46: Ich finde es aber schwierig dass man immer so schwarz also dass man in diesem Bereich so schwarze und weiß denkt
01:44:52: Und ich glaube, das was du formuliert hast ist auch ein ganz gutes Learning.
01:44:55: Vermutlich ist die Wahl deiner Kosoform einfach nicht wichtig genug um wirklich so einen krassen Impact zu haben und ich verstehe natürlich die Intention dass wir an den kleinen Stellschrauben, die wir haben dann auch schrauben wollen weil wir es ja Patienten individuell so gut wie möglich machen wollen.
01:45:11: aber am Ende ist die Stellschnaube vermutlich einfach nicht groß genug als dass es einen wirklich krassen Einfluss hat.
01:45:19: Gut!
01:45:20: Dann Henning denn schließt mal den Journal Club ab.
01:45:23: Das
01:45:23: mache ich gern.
01:45:26: Die Studie, die ich mitgebracht habe trägt den Titel Drug Allergy Labels and Complications after Surgery a Prospective Multicenter Cohort Study von Savage et al aus dem British Journal of Anesthesia.
01:45:40: auch im September zwanzig sechsundzwanzig.
01:45:44: Einer oder eine von vier Patientinnen, die operiert werden gibt ne Medikamentenallergie an oder trägt dieses Label Medikamente Allergie irgendwo im PDMS?
01:45:53: Und laut den Autoren dieser Studie sind neunzig Prozent diese Angaben eigentlich falsch.
01:45:59: Der Grund, dass Wissen wie alle sind harmlos in Nebenwirkungen oder Symptome der Grunderkrankung oder einfach Assignment-Reaktionen die irgendwann vor Jahren mal aufgetreten sind werden fälschlicherweise als Allergie interpretiert und dann einfach von Arztbrief zu ArztBrief übernommen und eigentlich nicht so richtig kritisch mal hinterfragt.
01:46:18: Aber Herr Doktor ich habe doch so Durchfall bekommen vom Antibiotikum.
01:46:22: Ganz genau Dass ich das negativ auf die Behandlung auswirken kann, wissen wir vor allem von der vermeintlichen Penizinerlergie und deren Auswirkungen auf die perioperative Antibiotika-Prophylaxe.
01:46:33: Und in dieser Studie wurde jetzt mal der Zusammenhang zwischen diesem Label oder der Infomedikamentenealergie und postoperativen Komplikationen im Allgemeinen untersucht.
01:46:42: Dazu haben sie eine multizentrische Observationsstudie an einzwanzig Krankenhäusern in den UK durchgeführt.
01:46:49: Eingeschlossen wurden Patientinnen in den achtzehn Jahre oder älter, die sich einem der folgenden Eingriffe unterzogen.
01:46:55: Das konnte sein Hüft- oder Kniegelängsersatz, eine Ostionssythese einer geschlossenen Fraktur eines langen Röhrenknochens, kolorektale Resektionen, transorotrale Resektion der Prostatae oder eines Blasentumors, ne Sektio- oder Hysterektomie, Autosketächen, Therapie mit Antibiotik in den zwei Wochen vor der OP eine Bereitstadt gab, der vorherige Studienteilnahme.
01:47:20: Dann haben sie natürlich bei den Teilnehmenden erfasst ob eben eine Medikamentallegie dokumentiert war allerdings ganz klar unabhängig davon ob diese wahr oder falsch war also ob sie mal allergologisch ausgetestet worden ist oder nicht.
01:47:35: Als primary outcome haben Sie festgelegt postoperative Komplikation innerhalb von dreizig Tagen nach der OP und darunter haben die zusammengefasst alle postoperativen Infektionen Anastomoseninsuffizienzen, das ARDS.
01:47:48: Myocard infarkt, postseverative Blutung, Lungenbulis, Stroke irgendwelche Nebenwirkungen der antimikrobialen Therapie und Tod.
01:47:57: also ein ziemlich großer kombinierter Endpunkt.
01:48:00: Secondary Outcomes waren dann nochmal postseparative Wundinfektionen...
01:48:04: Ich muss kurz unterbrechen.
01:48:06: immer wenn diesem Podcast ein kombiniertes Endpunkt erwähnt wird muss Torben etwas sagen.
01:48:13: Es kann nur einen
01:48:15: geben.
01:48:15: Danke Entschuldige bitte Henning, aber ich mach die Regeln nicht.
01:48:19: Also secondary outcomes waren postevorative Wunderinfektionen jegliche postevorative Infektion Die Anzahl der verabreichten antimikrobialen Medikamentklassen Nebenwirkungen der antimikrobiellen Therapie aller Geschrektion und nochmal der Tod innerhalb von dreißig Tagen.
01:48:36: zu den Ergebnissen Zwischen März, zwanzig, zweinzwanzig und Oktober, zwanzig, vierenzwanziger wurden die Daten von dreizehntausend siebenhundertzwanzige in freier kommenden Patienten angeschaut.
01:48:48: Da wurden dann nochmal achtundsebzig explodiert so dass schließlich dreizehntausend sechsnaht sechstenvierzig Patientinnen in die Analyse eingeschlossen wurden.
01:48:57: Mein Eindruck von den Basine Characteristics war das die Patientinnen mit dem Allergie Label ein bisschen älter und vielleicht auch ein bisschen krenker waren dafür haben sich aber laut der Angabe in den Methoden, in der statistischen Analyse für bereinigt und ansonsten war das alles ganz gleichmäßig verteilt.
01:49:17: Bei drei tausend neunhundert vierundzwanzig also neun zwanzig Prozent der Patientinnen waren mindestens eine Allergiedokumentiert und davon am häufigsten wie wir es auch so kennen die Penezinialergie mit vierzig Prozent.
01:49:30: Fünffünfzig Prozent der angegenden Allergien waren Unverträglichkeiten gegen antimikrobelle Substanzen Und in dreißig Prozent der angegebenen Allergien bezog sich diese auf Anergetik, das konnten sowohl NSR als auch OP-Redesign zum Primary Outcome.
01:49:47: Es traten bei twenty-fünf Prozent der Patientinnen mit dokumentierter Allergie eine der postelberativen Komplikationen auf versus zwanzig Prozent bei den Patientinnen ohne Allergielabel.
01:49:59: Das macht hier ne Ortsregie von eins Komma zwei Eins und ist signifikant.
01:50:04: Possible Wundinfektionen waren ebenfalls häufiger in der Allergiegruppe, acht Komma sechs Versus sieben Komma acht Prozent und Infektion generell ebenfalls da Neunzehn Versus fünf Zehn Prozent.
01:50:16: Das sind also irgendwie Dinge die wir von der Penizien-Energie schon wissen.
01:50:21: Da konnten Sie eben die ja bisherigen Daten reproduzieren was mich gewundert hat.
01:50:26: das Risiko für allergische Reaktionen war eine Allergie Gruppe.
01:50:31: Also nochmals ging nur um dieses Label oder die Info Allergy Ebenfalls höher.
01:50:36: Das mit einer Auswählung von drei möglichen Erklärungen für diese Beobachtung konnten Sie auch selber in der Diskussion nicht anführen, fand ich erst mal spannend.
01:50:46: was die Mortalität angeht keine Unterschiede zwischen den Gruppen.
01:50:51: Was ich für mich mitnehme aus der Studie ist D-Labeling von vermeintlichen Allergien, da gibt es Sinn weil sich eben diese falschen Allergienen in vielfältigen possibativen Komplikationen äußern können.
01:51:02: Ich fand den Ansatz Schön pragmatisch und gut nachvollziehbar zu verziehen.
01:51:06: Es war einfach das Label Antibiotikalergie ja oder nein, dann eben die Frage wie sich das auswirkt?
01:51:12: Die untersuchten Eingriffe sind Eingriffen, die tagtäglich in Zahra hin Kragenhaus durchgeführt werden – das ist übertragbar!
01:51:19: Ich bin aber auch ein bisschen skeptisch weil wir eben den schon angesprochenen riesigen kommediierten Endpunkt haben wo sie eben doch wieder alles von Infektion bis Tod in einen Topf geworfen wird und das Problem mit kombinierten Endpunkten kennen wir.
01:51:35: In diesem kombinierte Endpunkt macht auch dann den größten Unterschied eben diese höhere Ratan-Infektion bei der Patientinnengruppe mit Allergien, die meisten anderen Items, die sie untersucht haben waren dann doch auch eher gleich häufig verteilt zwischen den Gruppen.
01:51:51: also dass da eben ja wie gesagt die postovortiven Infektionen am stärksten ins Gewicht fallen.
01:51:57: deswegen Es klang ziemlich spannend am Anfang und als ich mich dann so reingelesen hatte auf diesen kombinierten Endpunkt kam, war ein bisschen ernüchtert.
01:52:05: Aber an sich trotzdem eine spannende Fragestellung.
01:52:09: Die Frageställung ist super spannend.
01:52:11: ja der kombinierte Endpunkt macht die meisten Studien immer so ein bisschen.
01:52:17: was will ich denn da am Ende daraus mitnehmen?
01:52:21: Nur weil statistisch signifikant ist.
01:52:23: Ich sage nicht dass es nicht manchmal für Hypothesengenerierung sinnvoll sein kann, sowas durchzuführen.
01:52:29: Aber für den klinischen Alltag eines Einzelnen wird es damit meistens schwierig.
01:52:37: Was ich bei Allergien noch häufig denke wenn nicht Fachpersonal verurteile ich das aber nicht Fachpersonal manchmal denke ist... Ist den Leuten einfach nicht klar was eine Allergie ist?
01:52:48: Für uns ist das Glas klar.
01:52:50: Allergy, Distaminfreisetzung oder wie auch immer wir denken ja meistens an die Typ-Eins-Allergie.
01:52:58: Ist das eine Nebenwirkung für einen nichtmedizinisch gebildeten, vielleicht einfach auch eine Form der Allergie?
01:53:10: Kann dir das differenzieren?
01:53:13: Ich glaube nämlich nicht.
01:53:14: Also
01:53:15: ich glaube auch dass die Leute nicht differenziert können, dass es Allergien und Unverträglichkeiten gibt und dass das nicht das gleiche ist.
01:53:22: Ohne Nebenwirkung!
01:53:23: Das
01:53:24: ist noch mal ein komplett neuer Topf genau... Aber dass halt auch, ich habe eine Unverträglichkeit gegen ein bestimmtes Medikament oder ich darf vielleicht aufgrund einer Vorerkrankung einen bestimmten Medikamente nicht einnehmen.
01:53:41: Dass das nicht das Gleiche ist wie in der Allergie da ist glaube ich einfach zu wenig Aufklärung vorhanden.
01:53:47: Also Aufklärungen oder sowas wird in der Schule oder so.
01:53:50: ja auch Ich glaube es begeht einem dann nicht.
01:53:54: Gesundheitsbildung ist grundsätzlich ein großes Thema, was mal angegangen werden sollte in der Schule glaube ich.
01:54:02: Das müssen wir bedenken wenn wir sagen Allergien.
01:54:07: Ich finde aber ehrlich gesagt, dass das von medizinischem Fachpersonal häufig auch nicht optimal gehandhabt wird.
01:54:13: Und das halt häufig Dinge die eben kontrainiziert sind aufgrund einer Vorerkrankung beispielsweise dann einfach unter Allergien eingetragen werden und dann hängt das für den Rest des Lebens dieses Patienten in dieser Krankenakte unter Allergie noch um obwohl der die Person noch nie Allergisch darauf reagiert hat sondern vielleicht eine Kontraindikation hat.
01:54:32: Ja oder denn wird also genau Dann wird der Husten auf das Rami-Pril als Allergie gelabelt, wo du so denkst, ja ist eine Nebenwirkung.
01:54:42: Hatten sie bestimmt?
01:54:43: Ich glaube nicht in das!
01:54:47: Ja genau, das meine ich.
01:54:50: Ich würde gerne noch mal einen anderen Aspekt auffärfen wenn ihr soweit durchsetzt mit einer Diskussion was mich persönlich an dieser Studie abholt oder auch an diesem Ganzen.
01:54:58: die Labeling ist.
01:54:58: nochmal ein anderer Punkt Warum labeln wir Allergien, so wie ihr gesagt habt auch häufig falsch?
01:55:05: Weil wir irgendwie hoffen das für Patientinnen sicherer zu machen.
01:55:09: Oder warum haben wir Patienten in den Tage lang nüchtern gelassen?
01:55:12: weil wir dachten dass es sicherer ist das Aspirationsrisiko hoch ist.
01:55:17: Und was mich an dieser Studie oder am generellen Mindsensee abholt, weil als ich mit meiner Ausbildung angefangen habe war das Gefühl noch anders dass wir diese Sicherheiten auch immer mal hinterfragen und jetzt uns mittlerweile fragen ob diese vermeintliche Sicherheit nicht auch ein gewisses Risiko in sich hat.
01:55:32: Das finde ich total cool, dass wir jetzt sagen okay, wir labeln, dass es Allergie, die meisten aus einem guten Willen machen, weil sie ihre Patientinnen besser behandeln wollen aber jetzt mal zu hinterfragenden Ist das wirklich sinnvoll oder gefährdet, dass unsere Patientinnen nicht vielleicht auch dieser übertriebenen Sicherheitsbahn jetzt mal platt formuliert?
01:55:52: Dieses meins erteut mich sehr ab und es finde ich sehr cool.
01:55:54: Dass wir uns da immer hinterfragen müssen und uns wirklich sinnful überlegen müssen ist eine gute Idee als Allergie zu labeln oder diese Nüchternheit oder schade ich meine Patientinnen sogar damit.
01:56:06: Und deswegen finde ich diese Studie super spannend und find's cool, dass du sie mitgebracht hast.
01:56:13: Damit sind wir am Ende unseres Journal Clubs und ich würde sagen, das Kotwurt für den Journal Club ist Allergie.
01:56:21: Gut!
01:56:21: Dann kommen wir als nächstes zu unserem Hauptthema und zwar haben wir euch diesen Monat als Hauptthemer den Vortrag über den psychologisch- und physiologisch schwierigen Atemweg mitgebracht, den Torben und Ich letztes Jahr in Fürth gehalten haben.
01:56:35: Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Hören.
01:56:40: Ja Hallo und herzlich willkommen bei den Pillard Docs.
01:56:43: Ich bin Torben,
01:56:44: ich bin Paula.
01:56:46: Ja kurz zu meiner Person.
01:56:48: Ich habe mittlerweile Anästhesist, hab so ein bisschen den klassischen Anäesthesisten-Berufsweg hinter mir.
01:56:55: Hab irgendwann im Zivi angefangen mit Rettungsdienst und bin dann über Studium In die Anästhesie geschlittert, habe noch zwei Jahre innere Zwischen geschoben und bin mittlerweile Oberarzt auf einer Intensivstation wo auch mein Schwerpunkt liegt mit vierundzwanzig Betten in niedersächsischem Schwerpunktsvorsorge.
01:57:12: Genau ich hab auch in der Anäesthesie angefangen und habe da noch paar Umwege gemacht.
01:57:17: Auch über die innere Medizin war noch ein halbes Jahr in England und bin inzwischen Weiterbildungsassistentin im Basel auf der Intensifstation und freue mich sehr dass ich heute hier sein darf.
01:57:27: Genau und seit nunmehr ja Sechs Jahren machen Paula und ich mit noch sieben anderen Leuten zusammen den Podcast Pinup Dogs.
01:57:35: Wir reden einmal im Monat über perioperative Intensiv- und Notfallmedizin, versuchen so ein bisschen Bildung in die Breite zu geben.
01:57:44: Und das hier wird ein Live-Podcast.
01:57:47: Das heißt wir nehmen das Ganze auf und es wird am Ende ausgestrahlt.
01:57:50: Deswegen würde mir uns freuen wenn ihr alle einmal klatscht damit die Leute hören dass wir nicht nur in Mikros sprechen.
01:58:01: Vielen Dank!
01:58:03: Wir wollen über den physiologisch- und psychologisch schwierigen Atemweg reden.
01:58:08: Wir haben hier mal eine Atemwegsdefinition mitgebracht, das ist die der ASA.
01:58:12: und im Endeffekt geht es immer darum egal in welche Definition von welcher Fachgesellschaft man guckt dass ein durchschnittlich trainierter Anästhesist irgendwie anatomische Schwierigkeiten hat einen Tubus zu platzieren oder einen supraglottischen Atem Weg.
01:58:28: aus unserer Sicht ist das aber nicht alles.
01:58:31: wenn man nämlich mal anguckt, wo sich schwierige Atemwege befinden.
01:58:35: Dann sieht man das nur in ein bis vier Prozent schwieriger Atemwegen.
01:58:40: im OP da sind auf der Intensivstation und im Rettungsdienst und auch in der Notaufnahme verfünffacht sich aber diese Inzidenz.
01:58:50: Das kann ja nicht daran liegen dass die Leute plötzlich anatomisch sich verändern.
01:58:54: Das hat ganz andere Gründe Und das ist der physiologische und psychologisch schwierige atmenweg.
01:59:02: anatomisch ist die Spitze des Eisbergs, das sehen wir alle.
01:59:05: Das wo wir die Glottis nicht darstellen können aber der physiologische und psychologisches wie bei der Titanic läuft ein bisschen unterm Radar den viel größeren Teil ausmacht, aber den wir nicht offensichtlich sehen.
01:59:19: Um das Ganze so ein bisschen anschaulicher darzustellen haben wir euch einen kleinen Fall mitgebracht und zwar ist mir dieser Fall selber vor ungefähr zwei Jahren passiert.
01:59:28: ich war damals Weiterbildungsassistentin im dritten Jahr auf einer Intensivstation.
01:59:32: es waren nachts um drei kein Oberarzt im Haus.
01:59:34: Ich hatte zusammen mit einer chirurgischen Kollegin Dienst Und dann war einer unserer Patienten in dieser Nacht, Herr Müller.
01:59:40: Herr Müller war mit uns bei uns, wegen einem großen Medieninfarkt hatte eine schwere Dysphagie und hat eine ganze Menge Komplikationen mitgenommen, hatte eine Pneumonie, hatte ein hypoaktives Delier, war zwischendrin immer mal wieder wie Gielanz gemindert... Und hatte auch so bisschen Noor laufen.
01:59:56: und so richtig gut war Herr Müller irgendwie nicht in dieser Nacht.
01:59:59: Irgendwann rief mich meine chirurgische Klege an und sagte, Paula, komm mal bitte schnell!
02:00:03: Ich glaube, Herr Müeller braucht eine Tubos.
02:00:05: Der ist jetzt noch wie gelandsgewinterte Eisonst der er bricht schwallartig blutiges Zeug und ja ich glaube wir müssen den intubieren.
02:00:13: Ich bin also hin zu Herrn Müller.
02:00:14: Herr Müller hatte zu dem Zeitpunkt dann noch eine GCS von sieben und er brach tatsächlich schwallartig altblutiges Sekret, hatte keine Magensonde liegen und hatte trotz Nullkomma zwei Mikrogramm pro Kilogramm pro Minute.
02:00:27: nur nun auch so einen Mapp von fünfundfünfzig.
02:00:30: Wir haben also zwei erfahrene Pflegekräfte, die Kolleginnen und ich dem Patienten vorbereitet.
02:00:36: ZVK lag schon, der hat noch einen großen Zugang bekommen.
02:00:38: Und ich habe noch meine anesthesiologischen Kollegen, die in dieser Nacht ihren ersten Bereitschaftsdienst hatte mit dazu geholt zur Unterstützung.
02:00:46: Als ich da so am Kopf dieses Patienten stand, die große Sauge unter den Kissen geparkt, hatte ich ehrlich gesagt ziemlich Muffensausen.
02:00:53: Wir haben den Patienten dann eingeleitet, Ketamin, Metazolam, Rokoronium Und als ich den Mund des Patienten aufmachte, kam mir ein riesiger schwallblutiges Sekret entgegen.
02:01:02: Jetzt meine Frage an euch war einer von euch schon mal in der Situation das er am Kopf Ende des Patienten stand und sich dachte oh ob das hier wohl gut geht?
02:01:10: könnt ihr einmal eure Hand hochheben wenn euch das schonmal passiert?
02:01:13: ist genau und darum soll es heute gehen und wir hoffen dass wir euch so ein kleines Kochrezept mit an die hand geben können dass euch vielleicht in solchen situationen in Zukunft hilft.
02:01:22: Genau Ihr seht bei uns auf den Folien QR-Codes.
02:01:26: Wenn ihr die Quellen für die Sachen, die wir hier von uns geben nachprüfen konntet, kennt ihr die QR-Coads?
02:01:31: Da sind die Studien bzw.
02:01:32: Arbeiten hinterlegt, auf die wir uns berufen.
02:01:36: Kommen wir zurück zum physiologisch schwierigen Atemweg und warum auch aus meiner Sicht als Intensivmediziner viel wichtiger ist als der anatomisch schwierige Atem Weg Die Gründe, warum unsere Patienten sterben.
02:01:46: bei der Intubation zumindest bei kritisch Kranken ist nämlich nicht der anatomatisch schwieriger Atem weg eine Hypoxie.
02:01:53: fahr vier in Halbfacht das Risiko auf einen Herz-Kreislaufstillstand während der Intubation.
02:02:00: Eine Hypovolemie und Hypotension verfünffacht es fast, Rechtsheitsversagen auch für zwei in halbfachts.
02:02:07: Das sind die Sachen, die unsere Patienten umbringen – nicht der anatomisch schwierige Atemweg.
02:02:12: BMI alter Bealter haben wir gerade schon genug gehört.
02:02:15: und die Azidose von der ich überzeugt bin, dass sie ein großer Risikofaktor ist zu der ich leider keine Inzidenzen gefunden habe.
02:02:22: oder kein Arts-Ratio.
02:02:24: Und wer kennt den Film?
02:02:27: Keiner!
02:02:28: Ah doch, Kill Bill, genau danke.
02:02:30: Quentin Tarantino an alle Hausaufgabe der Filme muss geguckt werden.
02:02:35: Kill Bill und das ist der Deadly Wiper Assassination Club.
02:02:38: Ich hab mir diesen Club aus Killerinnen und Killern ausgeliehen um die vier P's zu illustrieren also die vier Sachen unserer Sicht die Leute umbringen bei der Intubation.
02:02:54: Das ist einmal der pH, dann der Blutdruck Pressure Pump das Herzversagen meistens das Rechtsherzversagen und ich gebe zu da habe ich ein bisschen getrickst die Pre-Oxy also die Hypoxie als Risikofaktor für einen physiologisch schwierigen Atemweg.
02:03:15: Also das sind unsere vier P's das sind unsre vier Killer.
02:03:18: Bevor wir jetzt aber Hingehen wollen und gucken, wie wir gegen die vier PS vorgehen.
02:03:24: Will ich erst mal so ein bisschen unsere Zielgrößen definieren?
02:03:27: Also was wollen wir schaffen damit unseren Patienten besser geht?
02:03:31: Und da habe ich Die Rule of Nineties mir überlegt.
02:03:35: Wir wollen beim physiologisch schwierigen Atemweg einen First Pass Success von neunzig Prozent.
02:03:41: also wir wollen den Tubus da ziemlich sicher reinkriegen!
02:03:45: Wir wollen am Ende unserer Maßnahme möglichst eine Sättigung von über neunzig Prozent.
02:03:49: Wir wollen einen Blutdruck von über neunzig systolisch und wir wollen das Ganze am besten noch in unterneunzig Sekunden schaffen.
02:04:00: Das heißt, die Rule of Nineties sind unsere Zielparameter damit wir wissen woran wir uns messen sollen.
02:04:07: natürlich am Ende soll es im Patienten gut gehen aber das sollten wir versuchen zu erreichen.
02:04:16: Einmal die Sauerstoff-Bindungskurve für unterschiedliche Sachen weil gerade die Preoxygenation, die Hypoxie ist Ein gewaltiger Faktor, wir sehen auf der blauen Kurve den gesunden Patienten.
02:04:28: Das was wir so als Anästhesistinnen und Anäesthesisten einmal ganz zu Anfang unserer Karriere gelernt haben wenn wir ordentlich Präoxygenieren haben bei fast zehn Minuten Zeit bis er desaturiert das mag in einer idealen Welt sein das ist nicht meine Realität auf Intensivstation.
02:04:44: Zehn Minuten hält keiner dieser Patienten durch.
02:04:46: ich bin ja froh wenn sie die Minute Anschlagszeit vom Rokoronium durchhalten.
02:04:51: Je nachdem wie die Vorerkrankungen sind und natürlich Kinder, geht diese Zeit dramatisch nach unten.
02:04:55: Und am Ende sind wir irgendwo bei ein zwei Minuten.
02:05:01: Wie können wir das Ganze optimieren um zumindest uns den Puffer bei unseren kritischen Patienten möglichst lang zu machen?
02:05:09: Präoxygenierend laut Leitlinie drei bis vier Minuten hundert Prozent Sauerstoff mindestens zehn Liter Flow.
02:05:17: ich empfehle für die Intensivstation das Demandventil damit der Beutel mit Hundert Prozent gefüllt ist.
02:05:24: Die zehn Liter Flow kommen natürlich aus der Anästhesie, dann Patientenpositionierung.
02:05:30: Der flachliegende Patient lässt sich nur schwer preoxygenieren.
02:05:37: wir brauchen die Lagerung die wir im OP meistens haben durch unsere Lagunkissen und durch den OP-Tisch.
02:05:43: hier habe ich die aus meiner Sicht einzige sinnvolle Anwendung eines stiffnex illustriert und gleichzeitig auch die Sniffing Position Genau.
02:05:54: Über die Ramposition wurde heute Vormittag schon ausgiebig geredet, deswegen will ich mich da gar nicht mehr mit aufhalten.
02:06:01: aber gerade bei adipösen Patienten ist das tatsächlich ein Gamechanger.
02:06:06: Bei mir im Haus machen wir relativ viel Adipositaschirurgie und mit einer ordentlichen Rampposition verlängert man die Zeit bis zur Entsättigung doch erheblich.
02:06:23: worauf ich eigentlich hinaus will und was auf Intensivstationen und im Rettungsdienst aus meiner Sicht das Go-to ist, nämlich die NIV, die sogenannte Delay Sequence Induction.
02:06:32: Das heißt bevor wir die Patienten überhaupt einleiten nehmen wir die Leute erstmal ans NIV am besten über drei bis vier Minuten so wie die Präoxygenierung E dauern soll auch mit hundert Prozent Sauerstoff.
02:06:48: Wir können Piep applizieren, was wir meistens über den Beutel gar nicht können.
02:06:51: Das heißt, wir können Intellektasen aufmachen um so die Oxygenierung zu verbessern.
02:06:57: Wir können den Leuten einen Unterstützungsdruck anbieten.
02:07:01: und gut, die Atemfrequenz hier.
02:07:03: nach dem Patienten, die nicht komplett an der NIF sind nutze ich gerne Eskiltamin oder Dexmeditumidin.
02:07:11: Und wenn ich dir einleite und ihr in eine Farbe dann mache ich die NIF gar nicht aus.
02:07:16: Ich schalte C-Pub Modus in den B-Pup Modus um und Beutel auch gleich mit der Maschine.
02:07:23: Dann habe ich gar nicht die Gefahr, also da hab' ich eine geringere Gefahr den Magen zu überblähen weil die Maschine ja feste Drucklimits eingebaut hat und nicht wie ich, der hektisch wird zudoll auf dem Beuteltruck.
02:07:34: Genau!
02:07:35: Maskenpositionierung.
02:07:36: ganz kurz Ich bin ein großer Freund dieses Griffs hier.
02:07:42: so bringe ich das auch meinen Assistenten bei Der Doppel C-Griff natürlich genauso.
02:07:48: Unterkiefer ordentlich nach oben zu heben, habe ich mit den kleinen Fingern viel zu wenig Kraft.
02:07:52: Wenn ich mit beiden Mittelfingern wirklich unter den Unterkiefern drunter fasse und ihn auch oben ziehe, hab' ich viel mehr Kraft und krieg die Leute viel besser bebeutelt.
02:08:02: Das Einzige was man sagen muss... Man muss ein bisschen üben mit dem Daumenballen die Maske dicht zu halten.
02:08:08: das muss man ein zwei Mal gemacht haben aber wenn man das regelmäßig im OP macht dann geht es ganz gut
02:08:14: Funktioniert besonders gut, wenn man eine kleine Frau aus einem kleinen Hände hat?
02:08:18: Abnöhnliche Oxygenierung der Vollständigkeit halber.
02:08:21: Nicht mein Lieblingstool aber es gibt auch dazu ganz gute Daten dass man damit die Zeit bis zur Hypoxie verlängern kann und die Patienten so länger stabil halten können.
02:08:32: Genau nochmal zusammengefasst Präoxygenierung möglichst mit PEEP also die NIF gegebenenfalls die Sehdierung Oberkörper hoch.
02:08:42: Maskenbeatmung ist beim kritisch-kranken Explizit erlaubt.
02:08:45: Es gibt gute Arbeiten, die zeigen dass das Aspirationsrisiko bei Intensivpatienten nicht drastisch erhöht ist obwohl sie nicht nüchtern sind.
02:08:53: und die Hypoxie ist ein viel größerer Killer als die vermeidliche Aspirrationsgefahr und die apnöse Oxygenierung erwägen.
02:09:03: Kommen wir zu unserem Blutdruck.
02:09:05: Jeder kritisch Kranke, der eingeleitet wird braucht mindestens zwei Zugänge.
02:09:09: Ob das zwei Peripherre sind ein ZVK oder einen Io-Zugang aber die Gefahr dass einer der Zugänge während einer Einleitung flöten geht ist einfach viel zu hoch.
02:09:21: Das heißt bevor man nicht zwei Zugänger hat sollte man gar nicht über eine Kose nachdenken.
02:09:25: Der MAD sollte vor der Einleitung von der Intubation über siebzig Millimeter HG liegen, das heißt wir sollten uns vorher die Zeit nehmen Volumenersatz zu machen.
02:09:36: Sei es mit Voll-Elektrolytlösung sei es mit Blut, sei ist mit Häs beziehungsweise Colloidalen.
02:09:42: da kann man emotional darüber diskutieren wie man das am besten macht und kommt sicherlich auch auf den Patienten an.
02:09:48: nun man sollte diese ganzen Maßnahmen vorher ergreifen und nicht denken dass ein Patient mit einem schlechten Blutdruck durch eine Intubation gerettet wird.
02:09:54: Das wird er nicht.
02:09:55: Der Go-To Vasopressor ist das Nohr, Epinephrine, Atherinol oder wie auch immer es bei euch genannt wird.
02:10:01: Im Endeffekt ist für die Einleitung von kritisch Kranken nichts anderes notwendig über einen peripheren Zugang gerne etwas niedriger dosiert um höhere Laufraten zu erreichen damit das Ganze auch ankommt.
02:10:14: Genau und immer der mitlaufende Vasopressoer bei jeder Intubation auf Intensivstation egal wie stabil der Patient vorher zu sein scheint.
02:10:23: Das aus meiner Sicht.
02:10:24: Acrenoir auch hat gar kein Stellenwert auf der Intensivstation und dazu ist der Atherinröperfusor sogar noch günstiger als das Acrinora muss man
02:10:33: einfach sagen.
02:10:33: Selbst mit Spritze und Schlauch ist er günstig, ja!
02:10:37: Und dann Einleitungsmedikamente, Paula hat das vorhin schon gesagt.
02:10:42: hier meine Einleitungen für einen kritisch kranken oben Ketamin ein Milligramm pro Kilogramm, Rokoronium ein Millgramm pro kilogramm ehrlicherweise immer hundert Rokronium ich mache da keine Unterschiede zwischen den Patienten und Fentanyl, zwei Mikrogramm pro Kilogramm also meistens so Null-Zwei.
02:11:02: Miederzulam und Suki.
02:11:04: nur der Vollständigkeit halber wird bei uns im Haus eigentlich nicht mehr benutzt.
02:11:09: was aber jedem auffallen sollte dass das Propofol was wir Anästhesisten sonst ja soliden hier gar nicht drauf ist weil es aus meiner Sicht der das fünfte P ist nämlich der fünftekiller vom kritisch kranken.
02:11:20: Meins ist eine interdisziplinäre Intensivstation.
02:11:22: Das heißt, ich habe sowohl internistische als auch anestiologische Assistenten und Assistentinnen bei mir und meiner Erfahrung die jungen Assistentin, die auf die Intensifstation kommen.
02:11:32: Das ist ein bisschen unterschiedlich.
02:11:34: Die internistischen Kolleginnen und Kollegen gefährden die Patienten bei der Intubation weil sie das Handwerkliche nicht so können weil sie natürlich viel weniger intubiert haben als die anästhyologischen Kollegen.
02:11:47: Die anäesthyologische Kollegen, die jungen gefährden die Patienten auf Intensivstationen, weil sie das Propofol für den kritisch kranken Maßlos überdosieren und die Patienten plötzlich drucklos sind.
02:11:57: Das heißt wir haben die fünf P's, die unsere Patienten umbringen.
02:12:03: und am Ende ist das Wichtigste, das Timing.
02:12:07: Ich habe es eben schon gesagt, wir sollten die Patienten halt stabilisieren bevor wir sie intubieren und nicht glauben dass wir sie durch die Intubation irgendwie retten.
02:12:17: Noch ein Tool was sicherlich geübt werden muss aber wenn man Übung in der wachfieberoptischen Intubration hat ist das ein Supermittel um Patienten stabil zu intubiren.
02:12:31: Wachfeeberoptische Intubations beim kritisch Kranken bevor wir den Atemweg nicht gesichert haben, gar keine Narkose geben.
02:12:37: Wir brauchen viel weniger Hypnotikum und Muske-Relaxanz weil wir ja schon gesicherten Atemwege haben.
02:12:44: Und meine Erfahrung ist die kritisch kranken Empfinden das gar nicht so als so unangenehm wie wir uns das vielleicht vorstellen.
02:12:50: ich kann sagen es ist unangenee.
02:12:51: mich wurde musste selbst schon wachfieberoptisch intubiert werden aber trotzdem ist es wirklich ein gutes tul
02:12:58: auch
02:12:59: dual geidet das heißt mit zwei monitoren video laryngoskop und Bronchoscope.
02:13:04: Eine gute Wahl, aber man muss natürlich sicher bronchoscopieren können.
02:13:08: dass es diese Patienten sind sicherlich nichts zum üben.
02:13:11: das muss im OP geübt werden oder bei Bronchioskopien von stabilen Leuten.
02:13:17: kurz noch der pH-Wert eine Acidosis sollte vor der Intubation ausgeglichen werden.
02:13:22: ich habe hier die Wurzel als Sinnbild von.
02:13:24: wir müssen uns überlegen was ist der Grund?
02:13:26: Was ist die Wurtzel für unsere Acidosi?
02:13:28: Ist sie metabolisch, ist sie respiratorisch?
02:13:30: Das ist euch allen klar.
02:13:31: wenn sie respiraturisch kommen wir wieder zu der NIF, die ich vorhin schon hatten.
02:13:35: Nehmt die Patienten vor der Intubation an die NIF und versucht sie darüber zu stabilisieren.
02:13:41: Meistens kriegt man das CO² runter ohne einen Tubus zumindest so runter um sich stabiler zu haben für die Intubations.
02:13:49: Wenn es ein metabolisches Problem ist brauchen die Patienten entweder Navi oder Volumen genau auch das vorher Rechtsherz versagen.
02:14:01: Jetzt wird es natürlich ein bisschen schwieriger, Patienten und Patientinnen mit Rechtsherzversagen zu stabilisieren.
02:14:06: Ist nicht einfach zumal wir da ja auch was zugrunde liegen ist haben.
02:14:11: Als allererstes sollten wir versuchenden Sinus-Rhythmus einzustellen.
02:14:16: wenn die Patienten wirklich instabil aufgrund ihres Herzrhythmus sind dann je instabiler desto strom.
02:14:22: den Spruch hat bestimmt jeder schon mal gehört.
02:14:24: irgendwo zwischen instabile und stabile hat das amiodaron sicherlich sein stellen wert und beim stabilen Patienten für eine Frequenzkontrolle das Metropolol.
02:14:33: Und ich bin ein, seitdem das Digitoxin IV vom Markt ist, ein großer Fan des Vera-Pamils geworden bei Tachikaben vor Flimmern.
02:14:43: Ich habe damit auch noch keine schlechten Erfahrungen bezüglich AV-Block, auch bei Beta-Bloc'er vorbehandelten Patienten gehabt.
02:14:51: Ansonsten fürs Rechtsärztversagen preloadoptimieren,
02:14:55: d.h.,
02:14:56: die Echokardiographie Einmal aufs rechte Herz gucken, braucht der Patient mehr Pre-Load.
02:15:01: Dann muss er volle Elektrolytlösung kriegen.
02:15:03: Braucht als weniger dann Furuse mit gegebenenfalls Dialyse was gerade möglich ist.
02:15:10: aber auch da macht euch davor Gedanken drüber und nicht erst durch die Intubation Und den Afterload reduzieren das heißt den Lungenwiderstand reduzieren.
02:15:20: Sauerstoff hoch CO² runter.
02:15:22: Euler Lilies Randmechanismus Kein zu hohen Piep bei der NIF, ich habe vorhin ein Piep von fünf vorgeschlagen.
02:15:30: Ab einem Piep vom Zehn wird es für das rechte Herz halt langsam kritisch, wenn es sowieso schon angeschlagen ist.
02:15:36: Bei zwölf haben wir ein Problem.
02:15:38: Inalertiv, seibotamol, atrovent und gegebenenfalls Magnesium IV.
02:15:44: Und das war schon mein Ritt durch den physiologischen schwierigen Atemweg da auf einen Satz runterzubringen, rettet die Patienten bevor er sie intubiert und versucht sie nicht durch die Intubation zu retten.
02:15:58: Kommen wir zum nächsten Film!
02:15:59: Wer kennt den Film?
02:16:00: Oder den... ...achtiger Jahre Horrorfilm Freddy Krüger, klassischer Horrorfilm-Charakter.
02:16:09: Und deswegen werden wir damit dem psychologisch schwierigen Atemweg einleiten.
02:16:12: ist.
02:16:13: Freddy Kruger ist nur in eurem Kopf.
02:16:15: Freddy is nur in euren Träumen und er bringt trotzdem Menschen um.
02:16:18: und das ist genauso mit dem psychologisch schwierigen Atemblick.
02:16:20: Paula, bitte!
02:16:22: Genau wie ihr hier seht ist in unterschiedlichen Settings die Orts Ratio für einen Kreislaufstillstand während der Intubation sehr unterschiedlich.
02:16:30: es ist deutlich erhöht wenn ihr nachtspatienten in den Intubiert.
02:16:32: mit steigender Anzahl von Intubationsversuchen steigt die Ortes Ratio ebenfalls und sie ist deutlich höher wenn unerfahrene Personen intubieren.
02:16:42: Das Wichtigste, wenn wir uns über den psychologisch schwierigen Atemweg Gedanken machen ist einmal über Druck zu sprechen.
02:16:49: Und was mir ganz am Anfang sehr wichtig ist zu sagen, dass Druck auf unserem Arbeitsplatz in der Intensivmedizin kein Ausnahmezustand ist sondern der Druck ist Teil unseres Arbeitsplatzes und wir müssen einen Weg finden mit diesem Druck umzugehen.
02:17:02: Wir können diesen Druck nicht eliminieren von der Intensivestation.
02:17:05: das wird nicht funktionieren und unter Druck passiert folgendes unter Druck passiert eine schnelle initiale Bewertung der Situation.
02:17:15: In diese schnelle, initialen Bewertungen spielen Sachen eine Rolle wie Versagensangst oder erhöhte Ansprüche an uns selbst und das Gemeinde.
02:17:23: daran ist es kann uns im schlimmsten Fall komplett blockieren Und das Ganze verläuft unterbewusst und wir können es kaum beeinflussen.
02:17:30: Das löst eine körperliche Reaktion aus, einen sogenannten Fight of Light-Modus.
02:17:35: Und es kommt zur Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol.
02:17:38: Wenn ihr euch vorsteigt das wurde evolutionär im menschlichen Körper so veranlagd weil wir evolutionär vom Sebelzahntieger weglaufen wollten.
02:17:45: da ist Adrenaline und Cortisol sehr hilfreich.
02:17:47: wenn wir aber eine komplexe manuelle und kognitive Tätigkeit machen wollen wie in kritisch kranken Patienten enttubieren dann hilft uns das leider nicht.
02:17:55: Das Gute ist, diese initiale Bewertung können wir nicht beeinflussen.
02:18:00: Aber wir können unseren Umgang damit beeinflüssen!
02:18:02: Und wenn wir über Druck sprechen, dann hilft uns das Bild dieser Druckpumpe sehr.
02:18:07: Und zwar möchten wir alle im Flow sein!
02:18:09: Wir möchten alle möglichst gut arbeiten können und irgendwo im richtigen Maß zwischen Langeweile-und Überforderung uns bewegen können – und dafür brauchen wir das richtige Maß an Druck.
02:18:20: Wir brauchen aber auch die Möglichkeit den Druck der auf uns wirkt zu kontrollieren und wir brauchen einen Ventil für den Fall dass der Druck mal so hoch werden sollte, dass wir auch Druck ablassen können.
02:18:30: Ich habe dieses Bild aus einem sehr schönen Buch geklaut, das heißt Peak Performance Under Pressure.
02:18:35: Und es war auch die Quelle von diesem Teil des Vortrags und falls euch dieses Thema interessiert kann ich euch wärmstens empfehlen, dieses Buch zu lesen!
02:18:43: Ich hab gerade schon gesagt wir bewegen uns eigentlich die ganze Zeit auf dieser Kurwirt zwischen Unterforderung dem perfekten Flow und der Überforderungen und was passiert wenn wir in diesem roten Bereich bei der Überförderung landen ist dass das schnelle Denken und die Intuition in den Vordergrund treten.
02:19:01: Das ist prinzipiell was sehr hilfreiches, weil uns das dabei hilft unter Druck schnell Entscheidungen zu treffen, was manchmal notwendig ist.
02:19:08: Es birgt aber auch die Gefahr von Denkfehlern wie zum Beispiel Fixierungsfehlern.
02:19:12: Das Denken funktioniert unter Druck anders und wir reagieren manchmal unter Druck nicht so wie wir es von uns gewohnt sind.
02:19:20: uns das allen so geht und dass es total menschlich ist.
02:19:25: Das heißt, nicht jede Reaktion unter Druck ist klug und manchmal ärgern wir uns im Nachhinein selber über uns aber das ist komplett menschlig!
02:19:34: Das Gute an der ganzen Sache ist, wir können mentale Klarheit unter Druck trainieren.
02:19:40: Wir haben, weil wir gerne Akronüme mögen jetzt passend zu den fünf P's des physiologisch schwierigen Atemwegs die vier T´s des psychologischen atmenweg für euch zusammengestellt.
02:19:49: Die vier T sind einmal das Training, das Team, das Terrain und die Tools.
02:19:55: fangen wir direkt mit dem Training an.
02:19:57: Torben hat gerade schon gesagt Das Ziel ist eine neunzig prozentige Erfolgsrate bei der Intubation zu haben.
02:20:04: Um diese neunzigprozentige Erfolgsrate bei der Intubation zu erreichen, brauchen wir im elektiven Setting gemäß dieses Systematic Review ungefähr fünfzig Intubations.
02:20:13: Im Notfall Settings sind es über tausend.
02:20:15: Das heißt, wir brauchen deutlich mehr Übungen!
02:20:19: In anderen Settings in sogenannten High-Performance Teams verbringen Menschen den Großteil ihrer Zeit mit Trainieren – sei es der Spitzensportler oder der Pernis, der gerade sein Konzert gibt um dann im Moment wo's wirklich darauf ankommt die beste Leistung errufen zu können.
02:20:34: In der Medizin ist es ein bisschen anders, weil wir ja den Großteil unserer Zeit mit Patientinnenversorgung verbringen und nicht die ganze Zeit in unserem Simulator trainieren können.
02:20:49: Das eine ist das klassische Learning by Doing.
02:20:51: D.h.,
02:20:52: im OP wirklich Intubieren üben am Patienten, am besten unter direkter Supervision.
02:20:57: Ein schönes Tool hierfür ist auch das Videolaryngoskop weil der Supervisor so die ganze Zeit mitgucken kann was ihr da macht.
02:21:03: Das Problem daran ist aber dass gerade für die Nicht-Anästhesistinnen es leider einfach sehr schwierig und zeitaufwendig ist.
02:21:10: ein weiteres schönes Trainingstool ist die Simulation an Simulatoren.
02:21:15: Das ist besonders gut, wenn wir komplexe Abläufe trainieren wollen und die Zusammenarbeit im Team üben wollen.
02:21:21: Auch hier hervorragende Sache des Problemes auch hier es ist teuer und zeitaufwendig.
02:21:27: Und deswegen kommen wir jetzt noch zu meinem Lieblings Simulations-Tool nämlich der mentalen Simulation weil die ist umsonst und ihr könnt sie selber für euch durchführen.
02:21:39: funktioniert so, dass ihr euch einfach in eurem Kopf Schritt für Schritt die Maßnahme, die ihr simulieren wollt vorstellt und zwar inklusive jedes Details.
02:21:49: Ihr überlegt euch also was ist der erste Schritt?
02:21:51: Was könnte in diesem Moment in mir vorgehen wenn das passiert?
02:21:55: Und es gibt schöne Studien, die gezeigt haben für diese sogenannten Halo-Events.
02:22:00: Also High Accuacy Low Incidence Events wie die Coneutomie dass die mentale Simulation ähnlich wirksam ist wie die Simulation an high end Simulatoren.
02:22:10: Das funktioniert also sehr gut und das funktioniert auch für die Anführungsstrichen normale Intubation.
02:22:16: Kommen wir zum zweiten T dem Team.
02:22:19: Das Team können wir als mentales Tool nutzen und zwar einerseits um auf unserer Druckkurve im grünen Bereich zu bleiben, nämlich indem wir schon vor der Intubation versuchen die Rollen zu verteilen.
02:22:30: Das verringert für uns den Mental Load drastisch wenn wir nicht an alles denken müssen.
02:22:36: Stellt euch zum Beispiel vorher versucht einen kritisch kranken Patienten zu intubieren und müsst gleichzeitig auf dem Blutdruck gucken.
02:22:41: das geht nicht.
02:22:42: Ihr werdet somit der Intubation beschäftigt sein, dass euch gar nicht auffallen wird.
02:22:45: Dass der Patient plötzlich keinen Druck mehr hat.
02:22:47: Deswegen überlegt euch vorher, wer macht was?
02:22:51: Und was in diesem Fall auch noch einer meiner Favoriten ist, überlegt Euch gibt es sonst noch jemanden... heute Nacht im Krankenhaus oder in welcher Situation ihr euch auch immer gerade befindet, der uns sonst noch helfen könnte.
02:23:04: In meinem Fall vorhin war das meine Kollegin aus der Anästhesie die zwar keine intensivmedizinische Erfahrung hatte aber hervorragend Kreislaufmanagement konnte und die mir diesen Mental Out abgenommen hat.
02:23:14: genauso kann es zum Beispiel der Feuerwehrmann sein der draußen die Sauge hält oder der Angehörige der auf die Stop-Uhr guckt und euch sagt wenn dreizig Sekunden vorbei sind.
02:23:22: Delegation hilft uns also dabei, im grünen Bereich zu bleiben und es kann uns auch helfen zurück aus dem Roten in den Grünbereich zu kommen.
02:23:29: Ich möchte hier noch mal ganz klar eine Lanze brechen für einen Tool was finde ich unterschätzt wird und was in unserer kosteneffizienten Medizin leider wegrationalisiert wird.
02:23:40: das ist nämlich der Kaffee mit den Kolleginnen mit den Pflegekräften.
02:23:45: ich habe's in meiner Zeit als ich Hubschrauber fliegen durfte erlebt dass wir jeden Morgen zusammen gefrühstückt haben.
02:23:51: Wir haben gefrühstückt und wir haben uns unterhalten.
02:23:54: Und wir haben dann auch die Maschine gecheckt, aber ich wusste der Pilot hat gerade Stress mit seiner Ehefrau oder die Hems ist grade gut drauf weil sie frisch verliebt ist, aber mit ihrem Kopf ganz woanders.
02:24:10: Das sind Informationen, die wichtig sind, weil ich dadurch mein Team einschätzen kann.
02:24:14: Genauso versuche jetzt auf der Intensivstation regelmäßig an den Pflegestützepunkten Kaffee zu trinken und mit den Kolleginnen und Kollegen in Kontakt zu kommen, einfach um sie als Team einschätzen zu können.
02:24:27: Und das ist leider etwas was im Alltag untergeht und für dass wir es aus meiner Sicht die Zeit nehmen müssen.
02:24:33: Absolut!
02:24:34: Genau.
02:24:35: Kommen wir zum dritten Tee nämlich zum Terrain?
02:24:38: Das Problem ist, dass kognitive Überlastung vor allem dann auftritt wenn wir Informationen aus mehreren Parallienquellen erhalten.
02:24:45: Tom hat vorhin schon gesagt, die Auth ratios für den schwierigen Atemweg sind in unterschiedlichen Settings unterschiedlich und hier spielt das Terrain eine ganz große Rolle.
02:24:55: Im OP haben wir die besten Intubationsbedingungen, die wir haben können.
02:24:57: Wir haben einen großen hell erleuchteten Saal Wir haben ein höhen verstellbaren OP-Tisch Und wir haben ein Team, dass den ganzen lieben langen Tag eigentlich nichts anderes macht als Narkosen ein und auszuleiten.
02:25:07: Das heißt, wir haben auch das Maximum an Erfahrung.
02:25:09: Auf der Intensivstation ist es anders.
02:25:11: Unsere Patientinnen sind häufig suboptimal gelagert Der Raum ist eng irgendwelche Kabel, über die man drüber fallen kann.
02:25:17: Vielleicht klingelt nebenher noch das Telefon und eine andere Pflegekraft will uns mitteilen dass es einem anderen Patienten auch schlecht geht.
02:25:23: Und die Teams haben häufig einfach weniger Erfahrung mit der Maßnahme der Intubation an sich weil sie eben im Gegensatz zu eines physiologischen Teams nicht den ganzen Tag nichts anderes machen als Patientinnen ein- und auszuleiten.
02:25:36: Das ist wieder was.
02:25:37: dem können wir mit dem Training begegnen.
02:25:39: Wir sollten uns dessen aber bewusst sein und versuchen diesen Faktor Terra so gut wie möglich zu optimieren.
02:25:45: Und dann kommen wir zum vierten Tee, nämlich dem Tools.
02:25:48: Es hilft uns möglichst viele Pfeile im Köcher zu haben und wir haben heutzutage sehr viele schöne Tools.
02:25:53: Wir haben neben dem normalen Laryngoskop das Videolaryngoscope.
02:25:57: und da gibt es noch so fancy Sachen wie die Celletechnik also Suction Assisted Airway Decontamination.
02:26:02: für Patientinnen, die aktiv erbrechen während der Intubation und sollten alle Stricke reißen, gibt es natürlich auch noch die Cognitomie.
02:26:08: Es hilft, auch für den anatomisch schwierigen Atemweg Rückfallebenen zu haben.
02:26:14: Das Problem ist allerdings diese Rückfallebenden nützen uns nichts wenn wir noch nie damit trainiert haben.
02:26:18: und wenn in unserem Atemwegswagen das schönste Konditumyset der Welt liegt dann nützt uns das psychologisch in dieser Situation rein gar nichts wenn wir das noch nie vorher in der Hand hatten.
02:26:28: deswegen nochmal mein Plädoyer für das Training.
02:26:32: Und dann gibt es neben den physischen Tools auch noch ein paar sehr schöne mentale Tools, die uns dabei helfen können entweder im grünen Bereich zu bleiben oder aus dem roten wieder zurück in den grühen Bereich zu kommen.
02:26:43: und darüber möchte ich jetzt sprechen.
02:26:45: Mein Lieblingstool ist das sogenannte Box Breathing.
02:26:49: Das ist sehr einfach, ihr atmet einfach vier Sekunden ein, haltet für vier Sekunde die Luft an, atmen vier Sekuten aus und haltet wieder vier Sekünden die luft an und dann macht ihr das ganze einfach ein paar mal hintereinander.
02:27:01: Diese kontrollierte Atmung verlangsamt den Herzschlag und durch Bricht dadurch die körperliche Stressreaktion.
02:27:07: Und ihr könnt euch in diesem Moment dann wieder viel besser fokussieren, und wieder klarer denken wenn ihr wirklich im roten Bereich gelandet seid!
02:27:15: Meine Strategie ist inzwischen, dass ich das auch vor den elektiven Intubationen immer mache.
02:27:19: In dem Moment wo ich meine Patientinnen präoxygeniere weil das sowieso eine Zeitspanne ist, wo ich aktiv manuell nichts anderes tun kann und da ja eher am Kopf stehe und die Maske halte und währenddessen kann man wunderbar atmen.
02:27:29: Das funktioniert sehr gut!
02:27:31: Und ich kann euch allen empfehlen das mal auszuprobieren.
02:27:34: Ein weiteres Tool ist es reframing.
02:27:36: Es funktioniert folgendermaßen.
02:27:38: Stellt euch vorher seid in der Situation mit Herrn Müller am Anfang Mist, ich verliere hier völlig die Kontrolle.
02:27:44: Was soll ich jetzt tun?
02:27:46: Dann hilft es einmal innezuhalten und zu atmen um die Kontroll über die physiologische Reaktion zurückzugewinnen.
02:27:52: Und dann eure Gedanken zum Beispiel Ich bin überfordert oder Mist was mache ich jetzt?
02:27:57: Oder warum ist mein Oberarzt nicht da?
02:28:00: oder was passiert wenn ich diesen Patienten nicht intubieren kann Einmal umzuformulieren in Ich kann das!
02:28:05: Ich habe das trainiert oder so ähnlich
02:28:09: Wahrscheinlich auch, ich bin gerade die beste Chance, die Herr Müller hat.
02:28:12: Absolut!
02:28:15: Genau.
02:28:16: und dann hilft es um wieder zurück zum Team zu kommen einmal den Fokus auf das Team und auf die Kontrolle zu legen und ruhig mit dem Team den Plan zu besprechen Und am Ende kann man sich dann selber nochmal ein kurzes Feedback geben.
02:28:30: Zum Beispiel Ich kenne dieses Gefühl, ich habe das alles im Griff.
02:28:33: Wir machen jetzt einfach den Plan, den wir gerade besprochen haben Schritt für Schritt.
02:28:38: Ein weiteres schönes mentales Tool und das kennen wahrscheinlich die meisten von euch sind Checklisten.
02:28:42: Checklisten sind wie so ein Treppengeländer, an dem wir uns festhalten können wenn wir sonst die Treppe runterfallen würden.
02:28:48: Das nimmt uns außerdem eine ganze Menge Mental Load ab, weil wir nicht in Gefahr laufen irgendwas zu vergessen.
02:28:55: Gerade in unerfahrenderen Teams.
02:28:57: Ich habe schon mal versucht, in der Notaufnahme an erbrechende Patientinnen zu intubieren und erst als ich die Patienten eingestellt hatte, fiel mir und meinem Team auf, dass niemand den Turbos bereitgelegt hat.
02:29:07: Sowas verhindert ihr wenn ihr ne Checkliste verwendet und das nimmt euch einfach sehr viele mentale Kapazitäten ab, die ihr dann für andere Dinge zur Verfügung habt.
02:29:17: Können wir einmal eine Folie zurück?
02:29:20: Ja.
02:29:21: SoapMe benutzen wir mittlerweile in abgebändener Form bei uns im Haus für jede Narkose-Einleitung, das heißt jeder Assistent wie ein kleines Team-Timeout für die Anästhesie geht einmal kurz mit seiner Pflegekraft durch ob er alles hat, ob alles da ist aber auch alle im gleichen mentalen Setting sind und das Ganze dauert in einem geübten Team fünfzehn Sekunden.
02:29:44: Wir haben das eingeführt über unsere Zwischenfaltstraining und wir kriegen eigentlich rund um positives Feedback dazu.
02:29:51: Mittlerweile fangen auch die älteren Kollegen, wir haben das niemals aufgezwungen, wie haben das nur als Vorschlag gemacht, fange auch die Älterinnen und Kollegen damit an einmal bei uns... Das gebräuchliche Wort ist Soapen.
02:30:00: also einmal kurz das durchzugehen.
02:30:03: Genau, es hilft außerdem auch im Rahmen der Checklist einmal durchzusprechen was ist denn unser Plan A B und C. Das habe ich aus England so mitgenommen.
02:30:10: die machen das standardmäßig vor jeder Einleitung auf den Intensivstationen Und es hilft einfach sich nicht erst in der Situation wo wir dem Patienten nicht intubieren können darüber Gedanken zu machen Was machen wir wenn das nicht geht sondern seine Pläne einfach einmal mit dem ganzen Team durchgesprochen zu haben.
02:30:24: Stichpunkt mentales Modell genau.
02:30:27: und dann kommen wir als letztes noch einmal zu der closed loop communication.
02:30:31: Die Closed Loop Communication kennt ihr wahrscheinlich alle aus dem CRM als Tool zur Sicherstellung des Informationsflusses.
02:30:38: Das ist in emotional angespannten Lagen sehr, sehr wichtig weil unter der Anspannung und unter dem Druck die Kommunikation grundsätzlich leidet.
02:30:46: Wir sollten uns also in diesen Situationen bewusst auf gute Kommunikations fokussieren.
02:30:50: wir können die Closed-Loop-Communication aber auch als mentales Tool nutzen.
02:30:54: wenn ich das Gefühl habe Ich verliere die Kontrolle kann es extrem hilfreich sein für das ganze Team.
02:30:59: einmal ein kurzes Zehn oder Team Time Out, oder wie man das nennen möchte zu machen und im Team einmal den Plan durchzusprechen auch vielleicht gegenüber dem Team zu verbalisieren.
02:31:10: Ich weiß gerade nicht mehr weiter.
02:31:11: kann mir irgendjemand helfen?
02:31:13: Und in aller Regel ist meine Erfahrung dass man extrem davon profitiert, dass man das Gefühl hat man wird vom Team getragen und das ganze Team hat denselben plan.
02:31:23: ich merke bei diesen zehn vor zehn auch immer wie ich selbst runter komme.
02:31:25: also jeder kennt das ja man ist selbst angespannt.
02:31:28: dann geht man kurz vorher noch mal alles durch und ich ende immer mit dem Satz haben wir alles.
02:31:33: Und wenn dann alle nicken, dann bin ich meistens selbst schon wieder ruhiger.
02:31:37: also so geht es mir persönlich.
02:31:38: Total!
02:31:40: Jetzt habt ihr euch wahrscheinlich alle gefragt wie ging's weiter mit Herrn Müller?
02:31:44: Als mir dieser ganze schwallblutige Kotze entgegen kam habe ich mir gedacht Scheiße was mache ich denn jetzt?
02:31:51: und hab gedacht warum passiert sowas immer mehr?
02:31:55: Und dann fiel mir ein in diesem Moment, dass ich auf einem einschlägen gegen deutschen Notfallmedizin Kongress an dieser grüne Soße erbrechenden Salitpuppe geübt hatte und zwar nach zwei drei Bier.
02:32:06: Und dann habe ich mir gedacht, wenn ich das nach zwei-drei Bier konnte.
02:32:09: Dann kann ich das heute Nacht hier auf dieser Intensivstation auch und hab genau das gemacht.
02:32:13: Die Intubation war absolut problemlos.
02:32:15: Meine Kollegin hat sich um den Kreislauf gekümmert.
02:32:18: Herr Müller ist danach ins CT gegangen hatte keine Hirnblutung, hatte wahrscheinlich einen Bluten des Markenulkurs, dass unter PPI abgehalten ist und konnte drei Tage später extubiert werden.
02:32:29: Um das Ganze einmal noch mal zusammenzufassen, physiologisch wird selten was durch die Intubation besser im ersten Moment.
02:32:36: Das heißt wir sollten die Probleme, die wir bekommen können, antizipieren und versuchen diesen Problem voraus zu sein.
02:32:42: also resuscitate before you intubate Und für die Psyche gilt versucht zu antizippieren dass Airway Management manchmal sehr herausfordernd sein kann.
02:32:52: es hilft diese Dinge zu trainieren die Mentalentools zu nutzen und diese mentalen Tools vielleicht auch schon mal zu üben, wenn ihr nicht in einer stressigen Extremsituation seid oder um es mit unserem Podcast zu sagen immer zuerst den eigenen Puls führen.
02:33:08: Ja
02:33:09: vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und wir freuen uns auf eure Fragen.
02:33:22: Ja Paula und Tom Wie immer sehr, sehr cool auch bei diesem Live-Vortrag und bei dem Live-Mitschnitt vorgetragen.
02:33:32: Wir denken alle an die Rule of Nineties und freuen uns darüber, dass ihr das uns im Podcast mitgebracht habt.
02:33:39: Vielen Dank!
02:33:40: Und ich möchte mich an der Stelle nochmal ganz herzlich – Ich weiß, er hört den Podcast sicher nicht – aber bei dem Techniker bedanken, der uns das entführt möglich gemacht hat, dass wir diesen Mitschnitt bekommen haben.
02:33:54: So, und diesen Monat darf Marc wieder höchstpersönlich seine Anästhesie intensiven Notvermedizinperle vorstellen.
02:34:01: Marc was hast du uns mitgebracht?
02:34:04: Ja vielen Dank dass ich dabei sein darf!
02:34:06: Ich habe eine aus den einhundert-einzeintensiv Medizinperlen mitgebracht.
02:34:12: Und zwar Nr.
02:34:12: seventy bin heute selber Zustellenmachnachtdienst und die heißt wer lange da bleiben will braucht einen Leben außerhalb der Klinik.
02:34:23: ja Das trifft natürlich auf uns alle heute zu, die wir in unserer Freizeit heute Abend.
02:34:32: Aber was machen, was uns Spaß macht und was wir freiwillig machen und was kein Nachtdienst ist?
02:34:37: Und es für alle, die Schichtarbeit machen entscheidend ist, weil in dem Moment wo man anfängt, Schicht dabei zu machen, ist alles rum ums Eck, wo man dreimal in der Woche regelmäßig hingehen muss.
02:34:52: So ein Sport, in dem man besser werden will müsste man dreimal die Woche gehen.
02:34:56: Das geht mit Schichtdiensten nicht mehr.
02:34:58: alle Sportarten, die Mannschafts-Sportarten sind wo sich normale Menschen nach dem der ihrer täglichen Arbeit treffen werden schwierig und dann fällt man da auch raus unter anderem auch weil man halt einfach nicht mehr gut genug ist wenn man nicht mehr im Team trainieren kann wenn es ein Team Sport hat.
02:35:19: Und andere Hobbys die man mit anderen machen muss, die dann vielleicht eine andere Schichtarbeit haben.
02:35:26: Einen anderen Schichttonus das wird dann auch schwierig.
02:35:30: also muss man sich es planen.
02:35:31: Man muss er sich eintragen und man muss das verteidigen mit Schwert und Schild.
02:35:37: Die Zeit für den Sport Für die Hobbys, die mit den Lieben der Familie
02:35:46: Da sagst du was sehr weises Und je nach Lebenssituation ist es super schwer diese Zeit zu verteidigen, weil auch neben der Klinik so viele andere Sachen auf einen prasseln.
02:36:01: Aber wenn man das nicht tut, dann wird's schief gehen.
02:36:06: Du hast du absolut recht!
02:36:08: Vor allen Dingen hast du ja vielleicht auch noch oder viele von uns haben Partner, die auch in der Medizin tätig sind?
02:36:16: Und dann haben zwei Leute Schichtdienst und dann wird es noch viel mehr Termin-Tetris.
02:36:23: Ja, wieso?
02:36:23: Versteht ihr euch so gut?
02:36:25: Wir werden zu selten sehen!
02:36:26: Genau.
02:36:28: Wobei ... hat
02:36:29: Vornachteile aber...
02:36:33: Jetzt aus meiner Jugend oder aus meinem Elternhaus berichtend mein Vater ist viel durch die Welt gereist Und meine Eltern sind verheiratet, zusammen seitdem meine Mutter vierzehn ist und mein Vater fünfzehn.
02:36:50: Und irgendwann wurde meine Mutter mal gefragt von einem Kumpel von mir, Tina warum?
02:36:58: Wie hat das über all die Jahre geklappt?
02:37:00: Ja wir haben uns wenig gesehen!
02:37:05: Also ja...
02:37:08: Es kann eine Frau drei sein, es muss doch gar nicht.
02:37:14: Ich will auch nicht sagen, dass das immer gut war.
02:37:16: Aber sie waren bis zum Schluss verheiratet.
02:37:21: Also mein ultimative Beziehungstipp ist.
02:37:24: Fernbeziehungen kann ich nur sagen.
02:37:27: Du hast ja auch irgendwie häufig Fernbeziehungen.
02:37:32: Gut aber ja bewahrt euch eure Freizeit, bewahrte eurer Hobbys und Es ist viel wichtiger, zu einem Hobby zu gehen als den fünften Dienst zu übernehmen.
02:37:43: Auch wenn die Kollegen in dem Moment oder der Dienstplan im Moment so dankbar ist... ...dass irgendwer sich halt breitschlagen lassen.
02:37:52: Weil irgendwann geht man nicht mehr hin.
02:37:56: Ja und es ist erstaunlich also wie leicht man zu ersetzen ist.
02:38:00: Gerade die Dingen die am wenigsten versetzen werden sind meistens am leichtesten zu ersätzen.
02:38:08: Also es gibt ja dieses, das habe ich glaube auch schon mal bei euch gehört.
02:38:12: Wer fünf Dinge die Sterbende bereuen und Nummer eins ist wäre ich doch mehr in der Arbeit gewesen.
02:38:18: Ja genau absolut.
02:38:24: also
02:38:26: da gibt's nichts mehr zu hinzuzufügen irgendwie.
02:38:33: Und Marc hat uns auch den Lieblingsfehler mitgebracht.
02:38:40: Ich bin ganz gespannt, ich habe schon die Idee was kommt aber trotzdem.
02:38:45: Ja dann verrat's mal nicht!
02:38:48: Dann erzähl' ich mal was passiert ist wie sich das so zugetragen hat und natürlich geht es dabei auch um Kommunikation.
02:38:58: Aber das ist einer der auslösenden Faktoren aber nicht das was eigentlich beinahe die Katastrophe war.
02:39:06: Ein... Patient über Achtzig, kriegt einen kleineren orthopädischen Eingriff und wird in Larensmaske den vollen Narkose durchgeführt.
02:39:15: Während der OP wird er abgelöst zum Mittagessen und übernimmt danach die Narkise wieder und bringt den Patienten im Aufwachraum und bringt ihn mit kliegender Larensmaß gespontalen Atmen in den Aufachraum.
02:39:38: Und können wir gleich noch darüber reden?
02:39:41: weil da gibt es viel, was man dazu sagen kann.
02:39:45: Und die Pflegekräfte, die da im Aufwachung sind, sind aber fein damit und der atmet auch spontan vor sich hin.
02:39:55: Irgendwann wird dann ein bisschen wacher und dann wird die Ladungsmaske entfernt.
02:40:00: daraufhin, atmet er nicht mehr so gut, sodass ich dann die Anwesenden entscheide ihn auch erst mal mit... Beutelmaske zu unterstützen, das hilft aber auch nicht so wirklich.
02:40:14: Und dann kommt einer auf die Idee da reinzugucken und findet hinten im Rachen ... Der Patient ist über achtzigund schon ein bisschen dement.
02:40:23: auch eine Kompresse, die dort reingestopft wurde um die Larungsmaske, die wohl interoperativ nicht ganz dicht war abzudichten.
02:40:38: Oh, unangenehm!
02:40:40: Und entfernt mit einer Margielzange und es ist alles schick und schön.
02:40:46: Okay, wow!
02:40:53: Fangen wir mal von vorne an... Also erst einmal er hat nicht mehr so schön geatmet weil ich glaube das hast du nicht ganz klar als die Lagensmaske schon raus war ja?
02:41:00: Also es war nicht...
02:41:02: Genau.
02:41:05: Lagensmask im Auffachraum.
02:41:06: was denkt ihr dazu?
02:41:07: Ja oder nein?
02:41:12: Schwierig
02:41:14: Es kommt drauf an.
02:41:16: Ich muss ja sagen, eigentlich finde ich es nicht schlimm weil wenn der Patient sicher spontan atmet.
02:41:23: ein besser geschiedener Atemweg bei dem nüchternden Patienten kann zu dir nicht vorstellen warum.
02:41:30: und selbst wenn er das Atmen vielleicht nicht mehr so officiant macht mit einem Filter ihn darüber zu beatmen ist auch relativ leicht möglich.
02:41:40: also aus den Überlegungen finde ich es nicht schlimm und dann zu warten, bis er richtig wach ist und sich selbst rauszieht was bei der Lagenzmaske ja wirklich unproblematisch ist.
02:41:49: Finde ich erstmal ein gutes Mindset.
02:41:53: das einzige Problem was ich sehe ist hat der Ausauferraum das Personal an Menge und Qualität und ist ein Arzt verfügbar?
02:42:03: dass wenn das schief geht Wenn die Lagen-Maske raus ist Dass man das ganze auch vernünftig händeln kann?
02:42:11: Das ist sicherlich von Ort zu Ort höchst unterschiedlich, ob die Aufachräume das leisten können personell.
02:42:21: Von den Räumlichkeiten sind ja vielleicht auch nicht.
02:42:23: wie sind die Wege im Auffachraum?
02:42:25: Wie verwinkelt ist der habe ich auch schon unter unterschiedlichste Sachen gesehen.
02:42:29: Wie lang dauert es bis der nächste Arzt vor Ort ist?
02:42:33: gibt es vielleicht sogar einen dezidierten Aufachraumarzt?
02:42:35: oder also jetzt in einer optimalen Welt oder zumindest jemandem, der schnell verfügbar ist.
02:42:42: Oder muss jemand erst aus dem Saal kommen, der vielleicht selbst gerade am einleiten ist?
02:42:46: Das tun wir nicht so als wenn es das auch in der einen oder anderen Klinik gibt.
02:42:51: und ja von daher kann ich kein klares Statement dazu bringen.
02:42:58: aber dass die Bedingungen müssen schon gut sein.
02:43:02: Ich würde das genauso unterstützen, wie du das gesagt hast.
02:43:04: Ich habe da ja wieder den Elfenbeinturm, dass unser Aufwachraum vierundzwanzig Stunden ärztlich besetzt ist weil bei uns reinen von der Lokalität her noch die PAKU also Postinistische Jacker-Unit oder vierund zwanzig stunden aufwachen hier name it.
02:43:16: Da es aus jetzt am Wochenende und Feiertag da dann nicht.
02:43:19: aber ansonsten ist unser Aufachraum vier und zwanzi stundenärztlich gesetzt.
02:43:23: ich hab das selber schon gemacht Aber ich finde es kommt darauf an wenn ich jetzt... Wie du schon sagst Wenn ich jetzt weiß, unsere Aufwachung hat irgendwie ich glaube achtzehn Bett zwölf Wenn zwölf davon belegt sind, mache ich das nicht.
02:43:37: Weil ich habe dann schon erlebt, da hat ein Kollege einen blauen Handschuhklein geschnitten, er hat den Handschut dann vorne an die Larringsmaske geklippt und wurde immer geguckt ob es pendelt.
02:43:45: Das finde ich uncool, das finde ich übertrieben.
02:43:47: aber grundsätzlich Patientinnen mit einer Larrungsmaske in den Auffachraum legen, das find' ich schon okay Und fairerweise wenn ich das vorhatte ist es tatsächlich oft passiert spätestens wenn man vom OP-Tisch auf den aufs Bett umgelagert haben.
02:44:01: Spätestens dann geht der Griff zur Maske und die Larringsmaske ist halt auch raus, bevor wir im Aufwachraum sind.
02:44:06: aber generell würde ich persönlich niemanden dafür verurteilen wenn das macht, wenn die Bedingungen stimmen.
02:44:11: Und wie gesagt Ich habe selber schon gemacht es funktioniert gut.
02:44:15: Ja Ist eine ganz spannende Sache.
02:44:17: Es müssen vor allen Dingen Die Bedingung entstimmen also die, die im Auffahrraum sind, fein damit sein.
02:44:23: Sowohl von ihrer Qualität der Ausbildung oder wie sie Komplikationen erinnern können und das war in dem Fall definitiv der Fall.
02:44:33: aber es muss ja nicht so sein überhaupt nicht.
02:44:35: Und Sie müssen auch sagen können Ja Es ist von der Patienten Anzahl, die gerade im Moment im Aofferraum sind in Ordnung.
02:44:43: Wir hatten das in Neuseeland Da sind ja die Auffachraum-Pflegekräfte, das ist eine eigene Ausbildung Peccunircist.
02:44:50: Also es sind Pflegekräften mit Spezialauffachrauben und die im OP sind an Aesthetik Technicians.
02:44:57: Das sind explizit keine Pflegekäfte.
02:45:01: also da eine ziemliche Unterteilung und dem Auffahrraum den kann man auch Leute dort in Neuseeland auch Leuten im Tourus hinlegen.
02:45:10: Und sie haben allerdings dann die feste Strategie, sobald ein Patient mit einem Atemweg Unterstützung da ist und sei das Güdel, Wendel, Lahrungsmaske oder Tourist, der ist eins zu eins betragen.
02:45:25: Und zwar bis der draußen ist!
02:45:28: Wenn dann noch jemand in den Aufwachen möchte und es müsste noch jemand sich um ihn kümmern aber der ist jetzt weil er halt einen Gültourist drin hat, macht er nicht geht nicht bleibt so lange im Saal bis der Güdel hier raus ist.
02:45:44: Das geht da, kann ich mir hier nur schwer vorstellen.
02:45:47: Dass das so läuft und ich selber mache das nur in den letzten drei Jahren habe ich es einmal gemacht, dass ich ein lautes Maske mit in Auffachraum gegeben habe.
02:45:59: aber ich finde diesen Moment halt einfach sehr spannend vor allen Dingen auch was Dinge wie vielleicht Atmet halt dann doch nicht mehr so richtig oder das fällt irgendwas zusammen oder er hat einen Laringo-Spasmus und das ist dann gerade beim Umlager.
02:46:14: Was machst du dann?
02:46:15: Deshalb bin ich kein großer Freund davon.
02:46:19: Dominic, du wolltest glaube ich was sagen.
02:46:21: Ich
02:46:21: finde es spannend auch mit einem Wendeltubus machen die dort eins zu eins Betreuung.
02:46:26: Atemweg ist atemweg.
02:46:27: Zack!
02:46:27: Das ist wild cool.
02:46:29: also finde ich gut finde ich super aber finde ich wild.
02:46:32: Ja also bei dem Wendel würde ich sagen also Güdel.
02:46:36: übrigens zum Aufwachen finde ich unfair.
02:46:38: Also der macht einfach...der macht ja im neunzig Grad Winkel Auf die rachen Hinterwand.
02:46:45: Ich persönlich finde Larix-Maske im Auffachraum weniger schlimm als Güdel, weil wer ein Güdel im Aufachraum toleriert ist eigentlich nicht wach genug für den Auffauchraum.
02:46:52: Wenn er
02:46:52: Larix maske sieht das am Zweifel anders aus?
02:46:55: Ja ich bin großer Freund des Wendels und würde sagen wenn man da jetzt... also ich verstehe die Gedanken in Neuseeland.
02:47:03: Wenn man da aber eine eins zu eins Betreuung aus deutscher Sicht fordert Das finde ich doch sehr wenig invasiv Und den können sich die Patientinnen und Patienten ja wirklich problemlos selbst entfernen.
02:47:16: Das einzige was schlimm ist, dass der eklige Schnellerfahrten da dran hängt
02:47:19: oder das Nasenbluten beim Reinstecken.
02:47:22: Ja, aber...
02:47:25: Traumhaft!
02:47:25: Kannst jemand nicht maskebeatmen?
02:47:27: Du machst einen Wendeltubus und dann blutet er noch in Atemweg.
02:47:30: Aber ich bin ein bisschen traumatisiert davon.
02:47:33: Ich mag den Windel sehr gerne.
02:47:34: Also ich mag den Wendel auch sehr gerne.
02:47:37: Unglaubliche Hersteller Unterschiede, je nachdem wie fest das Material ist.
02:47:42: Und ja da finde ich fast diese Gummi Wendel am besten weil die weniger tauschen.
02:47:50: Die sind
02:47:50: nicht so scharfkantig vorne
02:47:52: und dann kann man sie länger auch einstellen.
02:47:54: Da ist der Ring ja flexibel, da kann man so'n bisschen gucken... ...die Tiefmusse eigentlich rein.
02:48:00: Ich bin auch ein großer Fan vom Wendel, aber ich hab vor nicht allzu langer Zeit mit einem Wendell so massives Nasenbluten produziert.
02:48:06: Dass der Patient danach einen Tubus brauchte und das ist eher unangenehm.
02:48:10: Kommen wir zur zweiten Teil des Fehlers.
02:48:14: Laris Mask schien mit einer Kompresse?
02:48:16: Ja ... ja ... ähm... Auch einen so'n ... ich finde ein bisschen ein Bottefuckmoment kennen aus der HNO dass man hin- und wieder bei Nasen-OPs den Rachen ausstopft, aber nicht nur mit einer Kompresse sondern eben dann halt mit der ganzen Binde.
02:48:37: Aber da gehören halt so ein paar Sachen – so kenne ich das zumindest – dazu.
02:48:42: erstens dass ein Teil aus Mond raus hängt, dass sie nicht komplett versenkt wird, dass es auf dem Narkoseprotokoll dokumentiert wird, das da eine drin ist und das auf einem Narkoseprotokoll documentiert ist wenn die wieder draußen ist.
02:48:55: All das war nicht der Fall!
02:48:59: trägt natürlich dazu bei zu dieser Geschichte.
02:49:02: Und was dann der Kommunikationsaspekt ist, das hat der Ablöse an das System gemacht und hat vergessen dass ihm aus der Pause zurückkam zu übergeben.
02:49:20: Das ist halt aber also jetzt mal abseits von dieser Kompresse.
02:49:24: Wenn es klappt, ist das ja erst mal ein Weg um den Atemweg sicher zu kriegen.
02:49:28: Auch wenn jetzt einige denken oh Gott wieso stopft man den Kompressor einen Atemwege?
02:49:31: Erstmal hat man ihm dadurch vielleicht den Patienten der Patientin den Tubus erspart.
02:49:36: von daher fair enough.
02:49:38: aber man muss dann halt Sicherheitskonzepte schaffen.
02:49:41: und gerade wenn etwas etabliert ist, wenn etwas gut etabliers in der Klinik, dann braucht man meistens weniger Sicherheit nicht weil jeder weiß was da passiert.
02:49:51: Ich mache jetzt mal den Teufel an die Wand.
02:49:52: Wenn es gut etabliert ist, eine Ampulle-Agrinor in der fünfundter Ringer zu spritzen dann können wir da zwar die Augen rollen aber das wird schon irgendwie gut gehen weil jeder weiß was da gerade passiert.
02:50:04: wenn es nicht gut etabliert ist muss man unglaublich viele Sicherheitsnetze spannen und da reicht meistens ein handschriftlicher Satz oder auf einem schriftlichen Satz beim digitalen Narkoseprotokoll nicht auf dem Narkoseprotokoll weil da guckt man als letztes drauf Da muss man am besten den Aufkleber auf die Stirn des Patienten machen.
02:50:21: Ich übertreibe jetzt ein bisschen, aber ihr wisst schon was ich meine.
02:50:23: also es muss für jeden der im Auffachraum dazukommt offensichtlich sein dass da eine Kompressor im Atemweg ist.
02:50:31: Am besten hängt sie denn raus.
02:50:33: das ist sicherlich guter Weg.
02:50:37: Wir haben bei uns in der Klinik sowas ähnliches etabliert.
02:50:39: Bei uns ist es sowohl in der HNO als auch in der MKG so, dass die Kompresse bitte immer reingestopft werden soll weil sonst ist das ja unstrahlt, weil HNO und MKG in der Regie ja so strülle Eingriffe sind aber egal.
02:50:50: Und wir haben dafür so ein laminiertes Plastikschild was ganz offensichtlich eindeutig und sehr passiv aggressiv an Narkosegerät hängt Was du jedes mal wenn Du am narkosegret etwas einstellen willst weg schieben musst sodass Es auch wirklich siehst.
02:51:04: und ich finde Kompressen Ich kenn's nicht, aber wenn es hilft von mir aus.
02:51:10: Aber dann ist das ja quasi eine Rachentamponade und dann finde ich so wenigstens die Sicherheitsmechanismen in einer Rachendamponate greifen.
02:51:17: Sei das jetzt ein Schild?
02:51:18: Seidest du Aufkleber auf der Stirn oder... ...ich kenns zum Beispiel auch Aufklebe am Tubus?
02:51:22: Achtung!
02:51:23: Rachenthamponaden, das ist völlig egal, aber dann gehört ein Sicherheitsaspekt rein.
02:51:27: Und vor allen Dingen bin ich derjenige, den er ablöst.
02:51:30: dann weiß ich in dem Moment ja, dass sich relativ sicher das Ende der OP nicht mitbekommen werde.
02:51:35: Und wenn ich so was mache... ...dann bin ich dafür auch verantwortlich sicher zu stellen, dass derjenige, der wiederkommt, das weiß!
02:51:42: Wenn ich das mache und dann wiederkomme gehören die Sicherheitsaspekte sicherlich auf dazu aber dann mach' ich das selber.
02:51:47: Aber wenn ich von vornherein weiß, dass ich derjenig bin, der es macht, der ist aber nicht ausbaden muss Dann sollte der Sicherheits- aspekt noch mal strenger gestellt werden.
02:51:56: Das war auch ein Aspekt, der mir eingefallen ist.
02:51:59: Ich irgendwie mir gedacht hätte, es ist ja schön dass das für dich so sicher genug ist für die OP.
02:52:04: Aber vielleicht hat man auch ein anderes Sicherheitsbedürfnis je nachdem was das für einen Eingriff ist und hat vielleicht auch gute Gründe dafür, dass das ein anderer Sicherheits Bedürfnissen ist.
02:52:17: Und wenn eine Laringsmaske nicht ordentlich sitzt dann kann das für manche Eingriffe okay sein wo du sagst ok gut das geht jetzt hier nur noch drei Minuten oder was auch immer, aber wenn du beispielsweise nicht so gut an den Kopf rankommst und dann macht man das mal so kurz unter dem Tuch.
02:52:30: Und dann ist es ja auch wieder noch etwas anderes.
02:52:34: also ich finde dass gerade dieser ablösende Aspekt irgendwie schwierig.
02:52:39: Ich finde dazu gehört halt auch, dass du alles, was du in deiner Pausenablöse... ich in den Saal komme, dann versuche ich da jetzt nicht irgendwie die ganze Narkose zu verstellen.
02:52:49: Aber es gibt ja so Leute...
02:52:50: Die
02:52:51: machen das eigentlich immer!
02:52:52: Danke
02:52:53: Dana, danke Dana!
02:52:55: Du hast dann hinterher ganz andere Beatmungsparameter.
02:53:00: Stell dir
02:53:00: nicht alles auf ungerade Werte ein?
02:53:04: Nur, um andere abzufangen.
02:53:05: Nein!
02:53:07: Naja und auf jeden Fall... Da hab ich in der Tat nicht so ein Spleen.
02:53:10: bei mir dürfen es gerade oder ungerade Werte sein.
02:53:12: Das was halt gerade...
02:53:13: Bei mir muss alles grade sein?
02:53:14: Auf gar keinen Fall da, das ist falsch wenn's... Null und fünf ist okay.
02:53:19: Weil gerade bei der FIO zwei null
02:53:20: und
02:53:21: fünf.
02:53:21: alles andere ist nicht zu tolerieren.
02:53:23: Ach
02:53:23: Gott wir hier sind ja schon auch bisschen psychisch.
02:53:27: Naja... Anastasisten halt.. Das ist halt so eine Anastasi-Ding.
02:53:31: Jeder hat da so einen anderen Spleen.
02:53:32: aber finde ich halt irgendwie grundsätzlich schwierig, wenn du Pause auslöse gerade machst dass du halt alles mögliche veränderst und derjenige kommt wieder und denkt sich äh was ist denn hier passiert so?
02:53:46: Zwei Anmerkungen meinerseits.
02:53:47: Das ist kein Splenis einfach falsch.
02:53:53: Sehr wohl Herr Doktor!
02:53:55: Nein zum zweiten.
02:53:56: jetzt habe ich meinen Punkt ver-.
02:54:01: Es
02:54:02: hat ein Sicherheitsaspekt, wenn du gerade Zahlen nimmst und dann das heißt so wenn du davon abweichst, dann hast du hier was dabei gedacht.
02:54:11: Dann geht es vom Standard weg von dem, was du sozusagen normal immer hast und dann fällt's auf und vielleicht ist das auch etwas wo da ein bisschen mehr Augenmerk drauf ist.
02:54:22: Ich möchte auch niemand auf die Idee bringen, die EKG-Schwindigkeit zu verstellen am Monitor, wenn man jemand ablöst.
02:54:28: Jetzt, mein zweiter Punkt ist mir wieder eingefallen.
02:54:31: Ich gebe euch vollkommen recht!
02:54:32: Ich hasse es nichts mehr wenn ich aus der Pause komme und ich meine man ist dann dreißig Minuten weg und alles ist verstellt gerade bei so langen Eingriffen wo man sich ja bei vielen Sachen auf was gedacht hat.
02:54:41: gleichzeitig gibt es auch Kolleginnen und Kollegen an die ich denke wo ich weiß ich komm in Saal und ich weiß das klappt bei denen aber ich kann so nicht nach groß machen.
02:54:50: also jetzt nicht weil es falsch ist sondern weil meine Sicherheitsaspekte denn irgendwie nicht greifen.
02:54:56: Also bei Sachen, die bei mir nicht ... Bei den passierten Sachen haben sie auf dem Schirm.
02:55:03: Ich habe sie nicht aufm Schirm und ich hab Schwierigkeiten zu reagieren.
02:55:06: Klassisches Beispiel.
02:55:07: Bei mir steht das APL-Ventil immer auf offen während der Narkose.
02:55:12: Die neueren Geräte tolerieren das alte Geräthe tolerieren es nicht, das weiß ich aber dass wenn ich ihn auf manuell spontan stelle, dass er keinen Druck auf einen Torax kriegt.
02:55:22: Ich kenne aber Kollegen, die das auf dreißig stellen Weil sie es vielleicht mal so gelernt haben, weil die alten Fabios das auch mal so brauchten.
02:55:30: Also dass da was eingestellt ist damit sie nicht undicht werden.
02:55:35: Jetzt will ich den Patienten spontanisieren oder er fängt an spontan zu atmen und ich stelle um Ich muss dann... ich gucke da nicht immerhin.
02:55:42: Das heißt wenn ich in Saal komme Ist immer das erste was ich mache dieses Ventil aufdrehen weil ich Angst vor mir selbst habe Und weil das mein Sicherheitsaspekt
02:55:52: ist.
02:55:53: Es ist auf alle Fälle was, was ich aus heute von heute mitmiete.
02:55:56: Das Traumangst, wo sich selbst hört.
02:55:58: Ja natürlich!
02:56:00: Ich finde das es nochmal ein spannender Punkt.
02:56:02: zum ersten Wie ist das eigene persönliche Sicherheitsbedürfnis?
02:56:04: Wir kennen uns oft selbst am besten und wissen worauf wir gut achten und worauf nicht.
02:56:08: Und ich finde was in so einem Setting auch noch mal eine Rolle spielt ist Wer macht die Änderung?
02:56:14: Ich bin jetzt Weiterbildungsassistent im dritten Jahr und Torben kommt mich ablösen Dann hat der Oberarzt mich abgelöst oder hat er irgendwas umgestellt.
02:56:22: Gerade die Sicher-Rachie ist auch nochmal ein Punkt.
02:56:26: Wenn mich ein anderer Assistent abgelöst hat, dann mache ich im Zweifel meinen Stiefel einfach wieder rein.
02:56:30: Aber wenn der Oberarzt da war, denke ich manchmal schon drüber nach weil manchmal hatte sich vielleicht etwas gedacht.
02:56:35: Vielleicht ist es einfach Torbensblin gewesen?
02:56:37: Dann ist das ja völlig fein.
02:56:38: aber vielleicht hat er auch was umgestellt wo sich dabei gedacht hat.
02:56:41: Das war jetzt eine dumme Idee was er Otschinovski da gemacht hat und ich finde also spielt bei dem Fehler jetzt nur bedingt noch alle.
02:56:46: aber das sollte man bei solchen Sachen auch immer bedenken.
02:56:49: in welchem Hierarchieverhältnis steht man zueinander und macht das jetzt?
02:56:52: sind daran rum zu spielen oder nicht?
02:56:54: Aber dann würde ich erwarten, dass derjenige, der das umgestellt hat zumindest sagt hey Dominik pass mal auf.
02:57:00: Ich würde das aus denen den Gründen anders machen damit du was draus lernen kannst weil sonst musst du ja Fach dir überlegen was vielleicht gemeint hätte sein können?
02:57:12: Da gebe ich dir recht!
02:57:13: Das sollte der Fall sein.
02:57:17: Es könnte natürlich auch sein, dass der Oberarzt reinkommt und dich ablöst.
02:57:21: Und du kommst wieder und er guckt dich an und sagt ja ich hab da ein bisschen was umgestellt.
02:57:25: Denk mal drüber nachherum.
02:57:27: Aber dann hat er jetzt zumindest darauf aufmerksam gemacht das es eine bewusste Handlung war... ...und dass es einen Grund gibt?
02:57:34: Also ich finde... Und
02:57:36: dann löst sich das ja auch noch auf!
02:57:37: Hoffe ich.
02:57:38: Ja
02:57:38: vielleicht.
02:57:40: Und Wehe hat dann gar nichts
02:57:41: umgestellt?
02:57:43: Das ist fies.
02:57:44: Aber ich würde das gar nicht unbedingt jetzt auf der Oberarzt-Lüst mich ab oder der Assistenzarzt, die Assistenzartskollegin löst mich ab Münzen wollen ehrlich gesagt sondern ich finde wir können grundsätzlich auch bilateral einfach super viel voneinander lernen.
02:57:58: und wenn irgendjemand was umgestellt hat bei ihm oder irgendwas aufgefallen ist dann würde ich aber grundsätzlich erwarten so wie Dana gesagt hat dass man halt sagt hey ich habe das umgestellt Soll ich die wieder zurück umstellen?
02:58:10: oder einfach nur, dass du es gesehen hast?
02:58:13: Oder mir ist das und das aufgefallen.
02:58:14: Und ich finde diese Übergabesituationen, das ist ja eigentlich häufig auch ein Benefit weil doch einfach jemand anderem nochmal was auffällt, was mir halt nicht aufgefallen ist.
02:58:25: Und das ist da wo viel also Übergabe überhaupt ist.
02:58:29: Ist da wo Medizin scheitert oder gewinnt.
02:58:35: Und auch wenn's nun was kurzes Ablösen isst kann er sein wie ist das noch aufgefallen oder so.
02:58:41: Wie sagt er, das ist der Lerneffekt da.
02:58:44: Aber
02:58:44: die Übergabe in den Aufwachraum auf die Station, um auf der Intensivstation von von früh nach spät nach Nacht?
02:58:52: Da geht entweder was verloren oder kommt etwas dazu?
02:58:55: Also ich behaupte auch von den Fehler, die wir hier besprochen haben und wir haben sie ja nun.
02:59:01: Wir selektieren jetzt ein bisschen aber trotzdem sind bestimmt dreißig Prozent Übergabefederaute.
02:59:06: in der Realität sind es glaube ich mehr
02:59:10: Und das ist ja gut untersucht.
02:59:13: Also es gibt wenig Sachen, wo man sozusagen so den Fingern drauflegen kann und sagt da ist also auch wenn der Patient von draußen rein kommt wie viel von den Sachen die eigentlich ursprünglich mal von den Rettungssanitätern dokumentiert worden.
02:59:31: Wie viele werden übergeben ans Team?
02:59:35: Und was fehlt da?
02:59:38: mindestens zwanzig Prozent.
02:59:40: Also das ist, das ist das was schon in Studien sozusagen immer wieder gezeigt werden konnte und das kommt dann natürlich nicht in die Unterlage im Krankenhaus und ist dann weg.
02:59:51: Mark vielen vielen Dank dass du das mit uns geteilt hast.
02:59:53: ich glaube da konnte auch jeder wieder etwas mitnehmen.
02:59:55: und wenn es nur ist dass du mitnimmst dass ich Angst vor mir selbst habe wir müssen noch ein Wort für Lieblingsfehler einsprechen?
03:00:04: Das ist korrekt!
03:00:05: Und für den Hauptbeitrag
03:00:08: Und für den Hauptbeitrag auch.
03:00:10: Upsi-duppsi!
03:00:10: Das
03:00:12: Kotwort für den Lieblingsfehler lautet Kompresse
03:00:17: und das Kotwort Für Den Hauptbeiträg lautet Yoga.
03:00:22: Und somit sind wir am Ende unseres Podcasts.
03:00:24: Wenn euch gefallen hat, was ihr hier gehört habt dann könnt ihr uns doch bitte auf den gängigen Podcast-Plattformen bewerten wenn ihr mit uns in Kontakt treten wollt und wenn ihr Kommentare habt dann schickt uns das am besten über unsere Homepage über das Kontaktformular.
03:00:38: Dann haben wir es alle präsent denn lesens auch alle und dann können wir auch am besten zuordnen wo's herkommt.
03:00:44: Wir sind aber auch auf allen gängige Social Media Plattformen
03:00:52: ausdrücklich hier nochmal sagen.
03:00:53: Also schreibt uns auch, wenn euch irgendwas nicht passt denn davon lebt ja auch dieses Format dass wir mit euch in Kontakt treten
03:01:01: und gerne auch also auch könnt ihr auch erst mal anschreiben und dann gerne auch im nachher als Audiokommentar.
03:01:06: das finde ich ist für den Podcast fast immer noch ein Tick schöner!
03:01:11: Wenn es euch besonders gut gefallen hat dann werft uns doch was an den Hut www.pin-appminusdocs.de.
03:01:17: Dort gibt's einen Fördern Button kommt ein Paypal Link oder könnt ihr was immer je vorrichtig haltet uns zukommen lassen.
03:01:22: Wenn ihr CME-Punkte haben möchtet, dann habt ihr jetzt hoffentlich vier Codewörter.
03:01:26: Die gebt ihr unter cme auf unserer Homepage eine richtigen Reihenfolge zusammen mit eurer einheitlichen Fortbildungsnummer ein und dann kriegt ihr drei Fortbildungspunkte gut geschrieben.
03:01:36: Wenn ihr Fachpersonal seid, kriegt Ihr auf dem gleichen Weg eine Teilnahmebescheinigung.
03:01:41: Da müsst ihr einfach nur auf nur Teilnahme Bescheinigungen klicken!
03:01:45: Das Ganze geht bis zum Fünfzehnten, Zehnten um achtzehn Uhr danach nimmt Timo das Offline.
03:01:54: Das tut uns sehr leid und wenn ihr das Ganze in Anspruch nehmt dann werft uns doch mit regelmäßig was in den Hut damit wir das ganze aufrecht erhalten
03:02:02: können.
03:02:03: Ihr müsst euch aber nicht rechtfertigen, wenn es auch mal nicht klappt und generell auch nicht recht fertigen.
03:02:07: Wenn ihr irgendetwas nicht überwiesen habt obwohl ihr irgendwas mal... das ist uns mal zugetragen worden.
03:02:12: please don't also fühlt euch nicht genötigt ne?
03:02:15: Wir kontrollieren das auch nicht.
03:02:17: Nein!
03:02:18: Also und wenn ihr aus irgendwelchen Gründen selbst knapp bei Klasse seid, Studenten seid dann spart euch das Geld.
03:02:29: Genau genau Somit schließen wir mit den Worten.
03:02:36: Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht und ich schließe mit dem Worten Pinup Dogs Don't Panic!
03:02:42: Und immer zuerst den eigenen Puls fühlen.
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